America’s Cup: 5:8 – Oracle Team USA gewinnt beide Rennen

Die Aufholjagd

America’s Cup Replay Rennen 14 & 15

Respekt, wie cool Oracle Team USA mit dem Druck umgehen. Sie spulen ihr Programm Rennen für Rennen ab, als würden sie nicht an der Klippe stehen. Ein größerer Fehler und mit einem weiteren Sieg von Emirates Team New Zealand wäre Game over, der Cup verloren. Doch von Tag zu Tag werden Spithill, Ainslie, Slingsby und Co. mutiger und bestimmen immer mehr die Rennen: Gehen als führendes Boot die Splits kontrolliert an, setzen aktiv Mode-Wechsel von Höhekneifen bis Speedbolzen ein, sind nach wie vor im Vorstart das agierende Boot und mit jedem weiteren Wettkampftag scheinen sie ein Quentchen schneller zu werden.

Americas Cup, Oracle, Team New Zealand

Selten so enge Match-Races mit AC72-Katamaranen gesehen! © Jens Hoyer

In Sachen “Wind” war der 12. Wettkampftag ein äusserst anspruchsvoller. In beiden Wettfahrten “löcherig” zwischen 10 und 15 kn, am Ende der 15. Wettfahrt fing die S.F.-Windmaschine dann aber wieder an,  in den gewohnten Gang zu kommen.

Zu spät: Es waren die Windlöcher und nicht die Böen, die den Renntag entschieden. Der Schlüssel zum Sieg war letztendlich das “Näs’chen” für den Wind, um so die 7 t schweren AC72 vor dem Wind im “fliegenden” Foil-Modus zu halten. Durchgefoilte Halsen brachten letztendlich den entscheidenden Unterschied.

Beide Starts klar für Oracle

Beide Starts kann Spithill auf Oracle klar für sich entscheiden. Beide Male, wie in den letzten Rennen, ist er der Aktivere. Er will in Lee starten, bekommt diese Position ohne großen Kampf, hat ein gutes Time & Distance-Händchen und mit der bestechenden Beschleunigung und dem höheren Top Speed zur ersten Marke kann er nicht von Emirates Team New Zealand wie in den ersten Rennen überlaufen werden. Gute Voraussetzung um Oracles sehr guten Vorwind-Speed auszuspielen. In beiden Rennen können sie einen Vorsprung von über 350 m durch bestechenden Vorm-Wind-Speed heraussegeln.

America's Cup

Kopf-an-Kopf-Rennen vom Allerfeinsten © Jens Hoyer

Da mittlerweile ETNZ’s Vorteile aus den ersten Rennen durch die steilere Lernkurve von Oracle zumindest ausgeglichen sind,  muss Dean Barker aktiver werden und wieder einen Start gewinnen. Für die nächsten beiden Rennen wird er von der linken bisher favourisierten Seite in die Startbox eintauchen dürfen. Das hilft. Das weiß auch Spithill, er steht an der Klippe und wird wie ein Pitbull kämpfen.

Schlüsselstellen des 14. Rennens

Ray Davies, der Taktiker der Kiwis, macht brillante Calls auf der ersten Hälfte der Kreuz und die Kiwis schließen 24 Sek. Rückstand. Sie sind mit einem knappen Cross wieder direkt am Heck von Oracle. Genau hier hatte in den ersten Rennen ETNZ Oracle überholen können. Doch Oracle kontert, schlägt noch einmal auf die linke Seite, die vom Strom und Wind bevorteilt ist, kann sich dann einen knappen 75-m-Vorsprung durch gute Wenden und feinfühlige Mode-Wechsel erarbeiten.

Die Amis als erstes Team an der Boje – bei den letzten beiden Rennen ein ganz normaler Anblick © Hoyer

Die Amis als erstes Team an der Boje – bei den letzten beiden Rennen ein ganz normaler Anblick © Jens Hoyer

Die Aftergard von Oracle, mit den Goldmännern Ainslie und Slingsby, läuft auf Hochtouren. Ainslie entscheidet sich früh für die Rundung der rechten Luv-Gate-Marke, riskiert eine bremsende Wende mehr als ETNZ und zudem noch einen Split, den man als Führender in einem Matchrace eigentlich ungern eingeht. Aber die beiden Einmann-Jollen-Steuerleute, die jetzt als Taktiker und Strategen auf einem Kat arbeiten, hatten gesehen, dass die rechte Gate Marke bevorteilt ist. Durch ihre komfortable Layline können sie schon auf dem letzten Schlag zur Gate Marke ordentlich Gas geben und der Vorsprung vergrößert sich in knapp einer Minute auf über 300m.

An diesem Tag sind 300 m aber kein beruhigender Vorsprung. Ab der zweiten Hälfte der zweiten Vorm-Wind-Strecke gibt es mehr Windlöcher als Böen. Die Böen diktieren das Geschehen, um schnell den Kurs abzusegeln. Wenn man eine hat, dann sollte man sie bis zum Letzten ausreizen und nutzen. Das wissen jetzt auch die Kiwis.

ETNZ rauscht mit einer solchen Böe an Oracle heran. Oracle verteidigt geschickt und halst gut voraus in die Kurslinie von ETNZ. Oracle kann die Halse nicht durchfoilen, verliert sehr viel Geschwindigkeit, aber kann durch ein beherztes Anlufen den Kat wieder auf die Foils stellen. ETNZ halst weg. Bei konstantem Wind die übliche Anwort. Laut Virtual Eye haben die Kiwis Oracle schon in ihrer Halse überholt. Aber diese Halse wird zum Albtraum der Kiwis. Kein Druck auf dem neuen Bug, es ist zu flau, der Kiwi-Kat parkt ein, auch mit raumen Wind ist an kein Foilen zu denken. Die nächste Halse dauert eine kleine Ewigkeit während Oracle schon gen Lee-Gate pflügt. Oracle gewinnt mit 24 Sek Vorsprung.

Schlüsselstellen 15. Rennen

Gleich die 2. Halse auf der ersten Vorwind misslingt ETNZ. Sie stürzen von den Foils und müssen einen teuren Umweg in Kauf nehmen, um wieder Schwung zu holen und auf die Foils zu kommen. Der Wind ist launisch. Zwischen den Böen gibt es üble Windlöcher von weniger als 11 kn. Innerhalb 1 Min 15 Sek verliert ETNZ 470 m und damit den direkten Anschluss und die Möglichkeit bei Oracle Druck aufzubauen.

Oracle hat am Lee-Gate 59 Sekunden Vorsprung und büßt davon die Hälfte auf der anschließenden Kreuz durch eine lose Deckung ein. Jeder scheint sein Rennen zu fahren und sich durch den Dschungl der Windlöcher durchzuarbeiten. Dabei zeigt Oracle wieder Am-Wind Foilen, aber ob es dann wirklich etwas bringt, ist fraglich.

America Cup, Oracle

Haben derzeit einen richtig guten Lauf: Oracle Team USA © Jens Hoyer

Auf dem letzten Downwind sind die Böenleser wieder stark gefragt. Es ist nicht einfach, die Löcher zu umfahren. Zuerst fährt ETNZ eine Park-Halse. Oracle macht es ihnen kurze Zeit später nach. ETNZ rauscht währenddessen bis auf 130 m an Oracle heran, die sich wieder geschickt auf die Kiwis legen, worauf die wieder weghalsen müssen, um ungestörten Wind zu bekommen. Die Halse klappt noch, aber die nächste nicht. Im Ziel hat Oracle wieder über 600 m Vorsprung.

Racewinner of the Day

Nach Siegen ist Oracle nah dran. Den Kiwi Fans wird es sicher schon mulmig

Nach Siegen ist Oracle nah dran. Den Kiwi Fans wird es sicher schon mulmig zu Mute.

Am 12. Renntag wurden die Rennen, neben dem Start, Vorwind gewonnen bzw. verloren. Wer möglichst seine Halsen foilen konnte bzw. nach einer Park-Halse wieder schnell auf die Foils kam, konnte viele Meter in kürzester Zeit gut machen. Es war nicht nur eine Sache der Technik, sondern es war entscheidend, das Spielfeld richtig zu lesen: Winddruck war dein Freund. Slingsby und Ainslie von Oracle haben das in der Summe bestens gemacht.

 

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Andreas John

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33 Kommentare zu „America’s Cup: 5:8 – Oracle Team USA gewinnt beide Rennen“

  1. avatar Christine Grafl sagt:

    Kein Wunder dan Dean Barker und seine Leute Nerven zeigen. Nach dem Abschießen der 1. Wettfahrt am Freitag wegen überschreiten des Zeitlimits (bei Überquerung der Ziellinie hätten sie die Kanne gehabt) waren sie schon leicht angeschlagen. Wer wäre das nicht gewesen.
    Trotzdem: durch die sympatische Art und Weise wie die Kiwis sowohl mit Siegen als auch mit Niederlagen umgehen sind sie jetzt schon die eigentlichen Gewinner des 34. Americas Cup. Da können die Söldner vom Ellison nicht mit.
    Ich wünsche den Kiwis aber von ganzem Herzen diesen einen noch notwendigen Sieg!!!

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  2. avatar stefan sagt:

    Man sollte auch nicht den psychologischen Aspekt in dem Umstand unterschätzen, dass es nach den eigentlichen Rennen/Siegen inzwischen 7:8 steht.

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  3. avatar Willywuff sagt:

    So ein Mist, warum hat D. B. auch immer weggehalst als er guten Wind und Speed hatte, wäre es nicht Sinnvoll gewesen, den Gegner erst einzuholen und dann zu halsen, um wenigstens etwas psychischen Druck aufzubauen? Und beim Start gilt offenbar: Unverschämtheit und Frechheit siegt, wer hadert und vorsichtig agiert verliert!
    Also ich glaube das OTUSA das Ding gewinnen wird, leider, die haben im Moment das schnellere Boot und definitiv das glücklichere Händchen bei den Manövern… So ein Mist! Aber Hut ab, wen die das noch schaffen, und das mit 2 Minuspunkten, dann haben die es auch verdient, Söldner hin oder her!!
    Go Kiwis, take the Auld Mug!!! Go for it!!!

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    • avatar David sagt:

      Mit den Minuspunkten ist es ja sozusagen ausgeglichen, nachdem man den Kiwis den einen exzellenten Start nahm und vorallem die gewonnene Wettfahrt nach dem übertreten des Zeitlimits. Ich sehe deswegen den akutellen Punkte stand einfach als den richtigen an, auch wenn die Kiwis schon 9 Siege hatten.

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  4. avatar Hans B. sagt:

    Die Kiwis können einem fast schon leid tun. Neben souveränen Rennen haben sie auch viel Pech gehabt und nun gesellen sich auch noch krasse Fehler dazu. Schade! Hoffen wir, dass sie in den verbleibenden Rennen wenigstens noch einmal Nervenstärke zeigen, den Start optimal erwischen und ein schnelles Boot haben. Sie hätten es verdient.
    Andererseits muss man natürlich sportlich fair auch anerkennen, dass Oracle eine wahnsinns Steigerung hingelegt hat und sollten sie tatsächlich das Unmögliche schaffen, dann haben sie es zu Recht geschafft.

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  5. avatar Dieter2948 sagt:

    Bei beiden Rennen machten die KIWIS an der letzten Tonne recht komische Manöver, sie hätten mindestens ein Rennen gewinnen müssen. So wurden dem USA-Team beide Siege ohne Gegenwehr geschenkt.
    Ich hoffe das die KIWIS es trotzdem schaffen.

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  6. avatar Fons sagt:

    Den Artikel “Ben Ainslie macht keinen Unterschied” kann man wieder löschen.

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  7. avatar nk sagt:

    mal de dumme frage: ist es nicht eine best of 17 serie ? sprich es gibt nur noch 2 rennen ? wie soll das gehen ?
    bin gerade etwas verwirrt….

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    • avatar michael sagt:

      …es gibt kein “best of 17 serie” . Gewonnen hat, wer 9 Punkte hat.

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      • avatar Passatbark sagt:

        die 1000. 🙂 aber es zeigt, dass immer wieder neue AC Fans hier vorbeischauen 🙂

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  8. avatar Olperer sagt:

    Was ist das für ein Gerät, was sich Ray Davis ab und zu vor Augen gehalten hat?
    Um den Wind zu sehen oder irgendwelche Geometrien?

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    • avatar E2nO sagt:

      Ein Fernglas? Vielleicht versucht Ray Davis verzweifelt bei Ben Ainslie die richtige Taktik von den Lippen abzulesen …

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    • avatar Inflex sagt:

      Das ist ein ganz normaler Handkompass mit einer kleinen Peileinrichtung zur Abschätzung der Lage des Gegners, kostet ca. 40 €…

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    • avatar stefan sagt:

      …das ist ein ganz gewöhnlicher (analoger) Peilkompass.

      Damit kann man erkennen ob man selber oder der Gegner schneller ist, wenn sich die Peilung nach rechts oder nach links verändert.

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      • avatar E Kramer sagt:

        Nur komisch, dass die das nicht auf ihrem Pad ablesen, können, das ihnen am Bauch hängt…, ich war auch sehr überrascht dieses doch so simple Gerät in den den Händen von Davis zu sehen.

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        • avatar Marc sagt:

          er hatte einen Peilkompass und ein kleines Teleskop/Fernrohr. Einmal um wie geschrieben den Speed zum Gegner zu sehen und einmal um den Wind weiter weg zu sehen.

          VMG usw. zeigt ihm aber sein Display. Ich denke, dass es einfach schneller geht, als immer das Tablet auszuklappen. Die Kiste wackelt ja auch und es spritzt. Da kann man so etwas schlecht ablesen.

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        • avatar stefan sagt:

          …das iPad kann ihm ja aber nur Daten zur eigenen Situation anzeigen. Von aussen kommen keine Daten und schon gar nicht über das was der Gegner macht. 😉

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  9. avatar Philson sagt:

    Spannung pur!

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  10. avatar <°((( ~~< sagt:

    Warum sind hier einige so überrascht? Es passiert doch nur das, was bei neutraler Betrachtung zu erwarten wäre: Beide Teams haben das beste Material und das beste Personal, das man auf der Welt für Geld kaufen kann.

    Anfangs war ETNZs Boot deutlich schneller, fuhr bessere Manöver und Spithill versiebte reihenweise Starts. Inzwischen ist das Orakel-Boot genauso schnell, die Manöver sind ebenfalls perfekt und Dean Barker versiebt den einen oder anderen Start. Dazu kommt, dass jeder mal ein wenig Glück oder Pech hat. Und unter dem herrschenden Druck macht der eine oder andere sogar Fehler.

    Es scheint mir genau das zu sein, was in neuen Bootsklassen und Formaten immer geschieht: Zu Anfang gibt es ein einzelnes uneinholbares Team, mit der Zeit lernen die anderen dazu und die Spitze rückt ziemlich schnell zusammen.

    Die Spitze sind hier halt nur zwei. So what? Das erinnert mich fast irgendwie an Sport…

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  11. avatar <°((( ~~< sagt:

    Ich würde aber auch gerne ein wenig Hilfe haben:
    Nach welcher Regel war denn die BB/STB-Situation bei 1:20.40 *kein* Penalty für ETNZ?

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    • avatar Passatbark sagt:

      Vermutlich eine RRS 15 – das Wegerecht erlangende Boot muss dem ausweichpflichtigen Boot zunächst Raum zum freihalten geben. Die Schiedsrichter haben als vermutlich am Rechner geschaut, WANN die Wende von Oracle beendet war , die ‘Segel’ auf ‘Am Wind’ waren und wo NZL zu diesem Zeitpunkt bereits war und ob sie ihr bestmöglichstes taten um sich freizuhalten.

      (Ganz schon riskant so ne Aussage in diesem Kreise hier…) 🙂

      Der Jury muss das wohl ungefähr so gehen, wie bei VSK5 den Schiedsrichtern. Dort kann man sich die Sitaution auch aus allen Richtungen anschauen und dann urteilen…(Deutsche Meisterschaften VSK 2013 –> http://www.vskfun.com )
      Bisser l Werbung darf sein 🙂

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  12. avatar Passatbark sagt:

    Und ich sag meiner Frau immer schon um 22:15 :
    “So gut hätte ich es auch gerne mal wieder – einfach ins Bett gehen, wenn man müde ist.” 🙂

    Come on Kiwis!

    PS: Wäre ja auch möglich, dass sich die (technisch unnötig gezogene) Postponement Card noch rächt … OUCH

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  13. avatar Michael sagt:

    ….. es wäre wirklich schön,wenn NZL langsam mal den einen Punkt macht. Ne Dose Red Bull zum Frühstück, um die lange Nacht aus den Knochen zu kriegen, ist auf Dauer wohl nicht gesund .

    go Kiwis goooooooo

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    • avatar netzGnom sagt:

      also mir kommt die Nacht immer recht kurz vor 🙂

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    • avatar SR-Fan sagt:

      Oh – mei – so kann das ja nix werden….

      Wie willst Du denn mit Red Bull auf den Sieg der Kiwis anstoßen? Da muss der Morgen schon mit Nespresso beginnen 😉

      VG

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      • avatar michael sagt:

        …. das ist zu diesem Zeitpunkt noch zu kompliziert – Dose auf ist einfacher, als das Bedienen der Nespresso Maschine 🙂

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  14. avatar Michael sagt:

    Die Amis haben mittlerweile mit dem Foilen am Wind einen krassen Vorteil.
    Die Agressivität Spthills während der Starts bis zur 1.Marke finde ich unfair, gleichwohl sie regelkonform ist. Diese Art Segeln (anderen vorrangig einen Penalty anzuhängen) ist insbesondere der Grund, warum ich nicht Regatta segle.
    Nach wie vor verstehe ich nicht, warum die Kiwis die Amis zum Start nicht mehr unter Druck setzen. Fahren sie bei 2:00 min. vor Start ein, kommen die Amis gleich unter Druck, weil sie auch erst bei 2:00 min. vor Start einfahren, anstelle 10 Sek. früher.
    Die beiden letzten Halsen eines jeden Rennens gestern der Kiwis waren für mich ebenfalls nicht nachvollziehbar: Wenn die Amis schon auf der Anliegelinie zur letzten Marke steiler als nötig sind, fahre ich doch nicht noch weiter raus. Ich hatte die Hoffnung, sie probieren es mit einer Anliegelinie im knapperen Winkel – nach der TV-Perspektive hätte es klappen können. Zudem wäre es der einzige Weg gewesen, noch zu gewinnen. Ein solches Manöver hätte ich akzeptiert. Oder sind die Rennen gar doch gekauft???
    Ein Sieg für die Kiwis sollte wohl noch drin sein – einen Start gewinnen und dann nur noch verteidigen.

    Micha

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    • avatar Super-Spät-Segler sagt:

      Das weite Überfahren der Anliegelinie war eine Wette auf ein Windloch bzw ungünstigen Winddreher bei Oracle.
      Wäre das gekommen, hätten sie Oracle ganz lässig mit etwas mehr Höhe überholen können.
      Kam aber nicht.

      Bei Spithill ist mir schon in der ACWS öfter aufgefallen, daß er Dreher und Drücker hervorragend ausnutzen kann (oder einen privaten Windgott dabei hat).

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      • avatar stefan sagt:

        …zudem hat die Anlegerlinie ja ihren Bezug zu einem Windmesspunkt an einer ganz anderen Stelle. Das was das overlay-system einblendet wird ja an einem ganz anderen Punkt gemessen und nicht dort wo sich das Schiff befindet.

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  15. avatar Roland Brotschi sagt:

    hallo zusammen,

    langsam gehen mir die Nerven durch; bitte liebe Kiwis holt Euch den Punkt endlich!!!

    Vorallem das Weghalsen, als sie praktisch gleichauf waren, konnte ich devinitif nicht nicht nachvollziehen.

    Na auf ein Neues. Go Kiwis go, go, go!!

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