America’s Cup: Artemis Racing verpfichtet 7. Olympiasieger Goodison

Personal-Karussell

Der britische Laser Olympiasieger Paul Goodison, der eigentlich eine enge Beziehung zu Ben Ainslie pflegt, unterschreibt einen America’s Cup Vertrag beim schwedischen Konkurrenz Team Artemis Racing.

Artemis Racing

Artemis trainiert in San Francisco schon länger auf seinem fliegenden AC45 Kat. @ von der Borch

Noch nie war in der America’s Cup Szene die Durchlässigkeit für Olympiasegler als Profi-Athleten so groß. Das Artemis Team hat jetzt den siebten olympischen Goldmedaillengewinner für seine Segelcrew verpflichtet.

Der britische Laser Olympiasieger von Qingdao 2008 Paul Goodison ist in das America’s Cup Team aufgenommen worden. Auf den ersten Blick verwundert diese Personalie, da Goodison zuletzt eng mit Ben Ainslie zusammengearbeitet und gesegelt hatte.

Paul Goodison

Paul Goodison im neuen Artemis Outfit. © Artemis

Beide sind für das BAR Team bei der Extreme Sailing Series im Einsatz, starteten allerdings mit sehr mäßigem Erfolg. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass Goodison nicht für sein Heimatland beim AC antritt sondern für Schweden.

Allerdings ist auch dieser Schritt nicht so weit, denn hier schwingt mit Iain Percy ein weiterer Freund von Goodison das Zepter als Team Manager. Percy preist besonders die Leichtwind-Fähigkeiten des Laser Spezialisten, der in der Flaute vor Quingdao sein Gold geholt hatte.

2012 bei den Heimspielen in Weymouth erlebte Goodison allerdings als Topfavorit mit Platz sieben eine herbe Enttäuschung. Seitdem zeigte er aber als Profi-Taktiker in diversen Kielbootklassen seine Qualitäten. Im August gewann er die Melges 20 WM und zwei Jahre zuvor siegte er als Taktiker mit der Melges 32.

Für die America’s Kampagne schätzt Percy aber besonders Entwicklung, die Goodison in der Moth genommen hat. Bei seiner ersten WM erreichte er auf Anhieb Rang 12. Weitere Goldmedaillengewinner im Artemis Team sind Iain Percy (2000 Finn, 2008 Star), Nathan Outteridge (2012 49er), Ian Jensen (2012 49er), Fredrik Lööf (2012 Star), Max Salminen (2012 Star) und Coach Rod Davies (1984 Soling).

Derweil hat Ben Ainslie in einem CNBC Interview erstaunlicherweise davon gesprochen, dass er sieben bis acht America’s Cup Teams erwarte. Bisher sind sechs Syndikate gemeldet. Als Budget hat er bis 2017 100 Millionen Euro vorgesehen.

Ainslie im CNBC Interview:

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Carsten Kemmling

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