America’s Cup: Artemis zeigt AC72, Team New Zealand erreicht 43,26 Knoten

Lebenszeichen von Artemis

Während das Team New Zealand zum zweiten Mal alleine den neuen America’s Cup Parcours absolvierte und den zweiten Punkt geholt hat, schob der eigentliche Gegner Artemis erstmals seinen neuen Katamaran aus der Halle. Der AC72 wird ersten Belastungstests unterzogen.

Artemis AC72

Der neue AC72 von Artemis wird erstmals aus der Halle geschoben. © Sander van der Borch/Artemis

Steuermann Nathan Outteridge bestätigte bei einer Medientour durch die Werfthalle, dass er nach wie vor von einer ersten Rennbeteiligung Ende Juli ausgeht. CEO Paul Cayard bestätigte aber noch einmal, dass sein Team nicht teilnehmen könne, wenn die Jury im aktuellen Streitfall zugunsten der Neuseeländer urteilt. Die Entscheidung wird am heutigen Mittwoch erwartet.

Cayard weist darauf hin, dass seinen Berechnungen zufolge die Leistungsdifferenzen der strittigen Ruderflügel den Bruchteil eines Knoten betragen. Die Neuseeländer befürchten einen Vorteil für den Verteidiger, der könne aber überhaupt nicht ins Gewicht fallen.

Artemis AC72

Erster Belastungstest des Artemis AC72. © Sander van der Borch/Artemis

Das Team New Zealand hat derweil bei seinem 45minütigen “Rennen” auf dem Cup-Kurs einen neuen America’s Cup Rekord mit einer Spitzengeschwindigkeit von 43,26 Knoten aufgestellt.

Murray Jones, der parallel mit dem gegnerischen Oracle Team USA trainierte, geht in der Pressemitteilung auf die besseren Foiling-Halsen der Neuseeländer ein. “Sie sehen gekonnt aus. Aber unsere Programme sind verschieden. Sie müssen jetzt Rennen segeln, wir erst im September. Deshalb arbeiten wir erst am absoluten Speed beim Geradeausfahren und dann steigen wir in das Regattatraining ein.”

Team New Zealand

Team New Zealand erreicht beim zweiten “Rennen” ohne Gegner 43,26 Knoten. © Gilles Martin Raget/ACEA

 

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Carsten Kemmling

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Ein Kommentar „America’s Cup: Artemis zeigt AC72, Team New Zealand erreicht 43,26 Knoten“

  1. avatar Super-Spät-Segler sagt:

    http://www.youtube.com/watch?v=4wv8eg0H9WQ

    Murray Jones (Oracle) war während der Übertragung bei den Kommentatoren. Herrlich, wie er stammelt, als er nach den gefoilten Halsen gefragt wird. Ca. 2:15 bis 3:00.

    m.E. kann Oracle enorm viel durch die Auswertung der Liveline-Daten und der Videos von ETNZ lernen.

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 10 Daumen runter 3

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