America’s Cup: Grinder hätte 21000 Euro im Monat verdient – Klage gegen Rauswurf

Ärger für Oracle

Joe Spooner verklagt seinen ehemaligen Arbeitgeber Oracle Team USA. In der Folge könnte einer der AC45 Katamarane an die Kette gelegt werden.

Joe Spooner

Joe Spooner klagt gegen seine Entlassung beim Oracle Team. © Oracle Team USA

Während der America’s Cup langsam wieder Fahrt aufnimmt, muss sich das Oracle Team USA mit Gerichtsverfahren gegen seine ex Mitsegler wehren. Erst wurde es von seinem ehemaligen Mitarbeiter Matt Mitchell verklagt, nun bringt ein weiterer Segler das Team vor Gericht.

Der neuseeländische Grinder Joe Spooner (Porträt Video) kämpft gegen seinen Ende Januar erfolgten Rauswurf, der ohne die Angabe von Gründen erfolgt sei. Sein monatliches Salär betrug umgerechnet rund 21000 Euro.

Ein neuer Vertrag sei aufgesetzt worden, der vom 1. Juli 2014 bis sieben Tage nach dem America’s Cup im Juni 2017 terminiert war. Dazu hätte es einen Bonus von sechs Monatsgehältern gegeben falls die Titelverteidigung gelungen wäre. So wird der Streitwert mit umgerechnet 663.000 Euro bewertet. Der Katamaran könnte als Sicherheit an die Kette gelegt werden.

Warum Spooner beim Oracle Team USA nicht weiter beschäftigt wurde, ist nicht bekannt. Der Neuseeländer ist ein ehemaliger Finnsegler, der für 1996 eine Olympia Kampagne gestartet hatte. 2003 segelte er beim America’s Cup mit dem Team New Zealand. 2010 und 2013 gewann er mit Oracle.

Was uns die Meldung sagt: Ganz schön viel Geld, das ein Grinder beim Oracle Team USA verdient. Und die Amerikaner scheinen nicht gerade zimperlich mit ihren erfolgreichen Angestellten umzugehen. Für den vertrauensvollen Umgang im Team sind solche Dinge nicht zuträglich. Wir wissen aber auch nicht, was sich Spooner zuschulden hat kommen lassen.

 

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Carsten Kemmling

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