America’s Cup: Spithill offenbart gesundheitliche Probleme

"Fast den Arm verloren"

Jimmy Spithill, der australische America’s Cup Steuermann beim Oracle Team USA, war offenbar ernster verletzt als bisher bekannt. In einem Interview mit dem Sydney Morning Herald bekannte er, dass Anfang des Jahres fast sein Arm hätte amputiert werden müssen.

Die Verletzung erfolgte bei der America’s Cup World Series 2015 in Portmouth, als Spithill sich eine Sehne im Ellenbogen abriss. Schon zuvor hatte er Probleme mit einem Tennisarm-Syndrom. Er segelt dennoch das Finalrennen am Sonntag und musste sich Operationen unterziehen.

James Spithill

James Spithill im Krankenhaus. © Spithill

Die Behandlung verliefen gut, aber dann wurde die Wunde nass, nachdem er den Arm nicht lange genug ruhig gestellt hatte. Dabei infizierte sich die Wund und eine Reihe von Notoperationen folgten. Es wurde ernst. Zehn Wochen bekam er intravenös Antibiotika verabreicht. “Dieser Arzt hat mich gerettet. Ich habe fast den Arm verloren.”

Spithill verpasste in der Folge die America’s Cup World Series Regatta in Toulon, wo sein Ersatzmann, Laser-Olympiasieger Tom Slingsby, den Katamaran nur auf den letzten Platz steuern konnte. Das Team verlor damit alle Chancen auf den Gesamtsieg der World Series und die damit verbundenen Bonus-Punkte für Bermuda.

“Die Zeit der Pause war ein guter mentaler Test für mich”, sagt der Oracle Steuermann inzwischen. “Ich konnte viel darüber nachdenken, was 2017 vor uns liegt.”

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Carsten Kemmling

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