America’s Cup Video: Das Oracle Team USA zeigt sich als Herr der Lüfte

Neue Dimension

Das Oracle Team USA hat ein Video veröffentlich, auf dem die stabile Flugphase des reparierten America’s Cup Crash-Kats “17” zu sehen ist.

Oracle Katamaran auf Tragflächen

“17” segelt deutlich stabiler auf seinen Tragflächen als vor dem Crash. © ORACLE TEAM USA / Photo Guilain GRENIER

Das amerikanische America’s Cup Team zeigt ungewöhnlich ausführlich die neue Segel-Dimension der aktuellen AC72 Katamarane. Erstmals ist zu erkennen, wie sich einer der Flügel-Multis beim Abfallen auf die Tragflächen hebt. Die Bugspitzen stechen leicht ins Wasser, aber dann kommt der Leerumpf frei von der Oberfläche.

Zuvor war kritisiert worden, wie instabil die Fluglage der Amerikaner ist. Da scheinen die Techniker aber einen großen Schritt weiter gekommen zu sein. Erstaunlich auch, wie schnell der Kat wendet.

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6 Kommentare zu „America’s Cup Video: Das Oracle Team USA zeigt sich als Herr der Lüfte“

  1. avatar Ketzer sagt:

    Sag’ ich doch, wie ein Phönix aus der Asche, auf solche Heldenstories stehen die Amis.

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  2. avatar Olli sagt:

    Beeindruckend. Bin gespannt auf das Match mit den Neuseeländern. Danach kann der Cup ja wieder zur Tagesordnung zurückkehren.

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 5 Daumen runter 0

  3. avatar <°((( ~~< sagt:

    Naja, da ist jetzt wieder Medienkompetenz gefragt: Was man sieht, sind *maximal 5 Sekunden lange* stabile Flugphasen – dann kommt ein Schnitt.

    Beim Abfallen hätte aber auch nicht mehr Wind sein dürfen, was? Und möglichst auch nicht mehr Welle. Was man auch sehr schön sieht ist, wie sich die Rümpfe gegeneinander verwinden.

    Trotzdem sehr interessant! Vielen Dank!

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 8 Daumen runter 2

  4. avatar Michael sagt:

    Am beeindrucksensten ist als Catamaransegler tatsächlich die Wende-Geschwindigkeit. Das geht bei einem F18 kaum schneller und bei einem altn Cupper auch kaum, oder was sagt die Monohullfraktion? 🙂

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 3 Daumen runter 5

    • avatar Trung sagt:

      Entscheidend ist wie viel man gegenüber einen nichtwendenden Gegner verliert. Bei den alten Cuppern sah es zwar behäbig aus wie sie wenden, aber sie verlore,n wie bei den meisten Kielschiffen, nur ca. zwei Bootslängen. Das macht die Rennen, insbesondere die Matchraces, deutlich taktischer.

      Kats haben andere Qualitäten, aber eben nicht vergleichbare. Es kommt ja auch keiner auf die Idee Formel Eins Autos durch Tourenwagen zu ersetzten und es trotzdem Formel Eins zu nennen, Frühere AC Fans (und auch Sportler) fühlen sich deshalb um ihre Disziplin beraubt.

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      • avatar CatFan sagt:

        Kutschenrennen wären im Vergleich wohl passender. 😉
        Die Zuschauerbeteiligung ist allerdings bei der F1 und der DTM deutlich größer.

        Vor zwei Tagen wurde nach der “coolen” Seite des Segelns mit der man Nachwuchs zum Segeln bekommen kann.
        Nun, die coole (und halbwegs preiswerte) Seite des Segelns liegt doch deutlich vor uns!
        Z.B. kann man sich zu zweit für insgesamt 4000-5000 Eur einen gebrauchten F18-Kat samt Zubehör beschaffen. Darauf kann man richtig richtig sportlich segeln, man kann ihn aber auch als Badeplattform nutzen. Liegekosten an der Ostsee zwischen ca 150 und vielleicht 400 Eur/Jahr.

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