America’s Cup hier live: LV Finale TNZ vs Luna Rossa ab 22 Uhr zwei Kurzrennen

Am Wind Foiling

Preview ACM:

Preview Team New Zealand:

Das Finale beim Louis Vuitton Cup zwischen Luna Rossa und dem Team New Zealand startet heute um 22 Uhr deutscher Zeit in San Francisco. Zwei Kurzrennen sind geplant. Sieger ist, wer zuerst siebenmal gewinnt.

Team New Zealand upwind foiling

Team New Zealand testet kurz vor dem Louis Vuitton Cup Finale das Amwind Foilen. ACEA / ABNER KINGMAN

Es wird nicht erwartet, dass die Italiener eine Chance haben. Sie zeigten sich bei den Halbfinals zwar deutlich verbessert un sind inzwischen auch in der Lage regelmäßig durch die Halsen zu foilen, aber die Kiwis sollen sich ebenfalls weiter verbessert haben.

Der kürzere Kurs, bei dem die letzte Runde weggelassen wird, verringert aber auch die Überholmöglichkeiten. So kann ein guter Start möglicherweise ausreichen, um den Gegner nicht mehr vorbeizulassen. Dafür müsste allerdings der Speed zumindest annähernd ähnlich sein.

Kurz vor dem ersten entscheidenden Rennen um den Louis Vuitton Cup Sieg sah man sie auch am Wind im Foil Modus. Unter Experten ist es umstritten, ob das Kreuzen auf Tragflächen für die AC72 Katamarane Vorteile bringt.

Problematisch ist die größere Abdrift auf diesem Kurs. Man kann die Schoten etwas öffnen, um mit dem höheren Speed auf die Kufen zu kommen, verliert dadurch aber Weg nach Luv.

Die Teams sbemühen sich aber offenbar darum, auch diesen Modus zu beherrschen. Auch Oracle wurde schon dabei beobachtet, wie sich einer beiden AC72 am Wind aus dem Wasser hob.

Ärger gibt es mal wieder mit einer weiteren Öffnung der Datenübertragung. Die Herausforderer sind schon jetzt genervt, dass die Erhebung der Leistungsdaten aus den Louis Vuitton Cup Rennen unnötig detailliert ist. Das helfe nur dem Verteidiger Oracle bei einer besseren Analyse der gegnerischen Technik.

Nun kommt bei den Herausforderer Finals auch noch eine 360 Grad onBoard Kamera zum Einsatz. Die dürfte unter anderem genauere Bilder liefern, wie die größtenteils geheime Foiling Technik der Neuseeländer funktioniert. Ein weiterer Vorteil für den Verteidiger.

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Carsten Kemmling

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17 Kommentare zu „America’s Cup hier live: LV Finale TNZ vs Luna Rossa ab 22 Uhr zwei Kurzrennen“

  1. avatar Seven sagt:

    Sowas……………totale Überwachung im Lande des NSA….war hätte das gedacht!
    😉

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  2. avatar SR-Fan sagt:

    Wow – da werden dann sogar die Manöverabläufe detailliert kopiert. Ich sehe schon – bei der Veranstaltung zählt vor allem der Sportsgeist (wie mir hier neulich jemand weiß machen wollte 😉

    VG

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  3. avatar Kevin8862 sagt:

    Na will jemand auf den abstandt wetten ich sag über 3:00 min sagt jemand was anderes ??

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    • avatar E2nO sagt:

      Ja: Kürzerer Kurs, weniger Schenkel und die Notwendigkeit das tatsächliche Potential so gut es geht verschleiern zu müssen, da würde ich mit weniger als 3:00 rechnen.
      Meine Schätzung ist dass der Abstand weniger als eine Minute aber > 0:30 min beträgt. Man muss sich ja auch die Nerven schonen – wenn der Start gut geht. Wenn ETNZ aber den Start vermasselt und verliert (Größenordnungen wahrscheinlicher als das LR auch nur im Ansatz schneller sein könnte) wird ETNZ das wohl erst im ersten Upwind Kurs aufholen können. Dann wird der Abstand vielleicht sogar unter 30 sec liegen.

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    • avatar stefan sagt:

      …ich denke mit den 3:00 wirst du nicht hinkommen. Ist aber ein bisschen von den Windbedingungen abhängig.

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  4. avatar Pete sagt:

    Das ETNZ auch am Wind foilen kann ist ja schon ziemlich lange klar – vor ein paar Monaten war ein Reporter an Bord (und es war auf Sail World zu lesen) als sie ‘aus versehen’ am Wind anfingen zu foilen und ganz schnell wieder ‘runter kamen (weil sie es nicht zeigen wollten). Wenn also jemand der sich damit beschäftigt an der Fähigkeit zweifelt, wundert mich das, und abfallen muss man dafür auch nicht, der speed ist da, hängt alles nur vom Anstellwinkel der Schwerter ab.
    Ob es etwas bringt ist aber ein anderer Punkt, da das foilen bislang noch mit viel weg nach Lee ‘erkauft’ wird, was ja auf den vorm-Wind Strecken auch erwünscht ist. Der weg nach Lee liegt aber an den Winkeln in denen die Kräfte an den Foils wirken, nicht an der Einstellung des Flügelsegels.
    Wenn man sich mal die Videos anschaut die beim foilen von vorne aufgenommen wurden, sieht man wie sehr die Dinger beim foilen seitwärts fahren. Wenn das foilen am Wind also funktionieren soll, müssen auch die Schwerter anders aussehen, oder nicht nur – wie bislang – in Fahrtrichtung, sondern auch Seitwärts anders angestellt werden (ohne die breiten-Regel zu verletzen). Falls ETNZ das im Griff hat, dann hat OTUSA wohl keine Chance mit sauberen Mitteln zu gewinnen. Zeigen würde ETNZ das mit Sicherheit nur dann im LV Finale wenn es gar nicht anders geht. Solange sie – egal wie knapp – gewinnen, werde sie mit den schon bekannten Foils und Anstellwinkeln segeln.
    Der Effekt erst im ersten AC rennen auch am Wind zu foilen ist psychologisch ja nicht zu unterschätzen 😉

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    • avatar E2nO sagt:

      Ich kenne mich in den klassischen “foilenden” Klassen nicht so aus – aber wendet eine Moth auch auf foils? (Vermutlich ja). Wenn also ETNZ die Wende auf Foils hin bekäme könnte das sehr schnell den VMG Verlust beim Amwind-foilen kompensieren. Ich frage mich aber, ob das “physikalisch” bei diesen Monster-Kats überhaupt zu machen ist. Vermutlich eher nicht.

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      • avatar liebersegeln sagt:

        Die Frage ist wie schnell bekommt ETNZ die Wenden hin und kann danach wieder Vollgas geben. Verlieren die zu viel Geschwindigkeit fällt der Kat runter oder die Foils bringen genug Auftrieb, dass geht bei geringer Geschwindigkeit nur mit entsprechenden Profilen, die auch viel Widerstand mitbringen, der auch erstmal überwunden werden will.

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      • avatar marsha sagt:

        http://tinyurl.com/63ore4e
        http://tinyurl.com/ltlcyso

        Die Top 20 beherrscht das, die Top 50 gelegentlich und der Rest übt… 🙂

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  5. avatar liebersegeln sagt:

    Für Herrn Ellison ist es billiger den Gegner auszuspionieren und sich so Vorteile zu verschaffen als den Cup vor Gericht zu verteidigen, bzw. dort wieder zurück zu holen.

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  6. avatar Uwe sagt:

    ETNZ – gefährlicher Stecker – zwei Mann über Bord

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    • avatar Philson sagt:

      Da wär’s fast rum ums Eck gewesen 😀 😀

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    • avatar Super-Spät-Segler sagt:

      Uiuiui, das war hart!
      Wie gut, daß sie den “Traktor” so robust und mit so viel Auftrieb vorn gebaut haben und gut, daß niemand ernsthaft verletzt ist!
      Würde mich interessieren, ob Dean Barker vielleicht doch etwas übermotiviert war…

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  7. avatar Philson sagt:

    Ich will nicht wissen, was da für Krafte auf die Struktur gewirkt haben.

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  8. avatar Hannes sagt:

    Hat ein bisschen was von einem U-Boot beim abtauchen.

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  9. avatar Backe sagt:

    Das Sofa fängt an zu nerven …

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