America’s Cup World Series Plymouth: Team New Zealand gewinnt Match Race Serie

Kiwis vor Korea

Pressemitteilung: „Nachdem wir beim letzten Mal Zweiter geworden sind, ist es schön, dass wir hier gewonnen haben“, sagte Barker. „Es ist ziemlich cool, die vielen Menschen oben auf dem Hoe zu sehen. Hoffentlich bieten wir ihnen eine gute Show.

Dean Barker gewinnt mit dem Team New Zealand das Match Race Finale gegen Korea mit 2:0. © ACEA/Gilles Martin-Raget

Nun bereiten wir uns darauf vor, morgen noch einmal alles zu geben. Es wäre toll, wenn wir beide Titel holen würden. Morgen gibt es nur ein Rennen – The winner takes it all. Und was in einer einzelnen Wettfahrt alles passieren kann, haben wir heute gesehen.”

Zuvor hatte Chris Drapers Team Korea weiter an seinem Ruf als Favoritenschreck gearbeitet und Artemis Racing im zweiten Halbfinale mit 2:0 bezwungen. Vier Crewmitglieder des Team Korea sind Briten, weshalb Drapers Erfolge die Zuschauer in Plymouth zu Jubelstürmen hinrissen. Die Brise kam und ging, während die Sonne versuchte, durch die Regenwolken zu brechen – die Fans behielten dennoch ihre gute Laune und feuerten die Teams lautstark an.

„Wir haben, denke ich, in Cascais sehr viel gelernt. Wir sind froh, dass wir das hier umsetzen konnten und hoffen nun, noch etwas Kraft für morgen übrig zu haben“, sagte ein erschöpfter Chris Draper, dessen Crew drei Rennen am Freitag und vier am Samstag segeln musste – mehr als jedes andere Team.

Korea gewinnt das Halbfinale gegen Artemis. © ACEA/Gilles Martin-Raget

„Es ist enttäuschend, dass wir in beiden Rennen am Lee-Tor in Führung lagen und trotzdem nicht gewonnen haben. Das ist keine gute Leistung“, sagte Artemis-Racing-Skipper Terry Hutchinson. „Aber unsere Gegner sind großartig gesegelt.“

Hutchinson Team leistete Wiedergutmachung für die Niederlage gegen die Koreaner, indem es ORACLE Racing Coutts im Rennen um Platz drei besiegte. Nachdem Russell Coutts über die Kursbegrenzung gesegelt war, machte die fällige Strafe aus einem engen Rennen eine relative leichte Angelegenheit für die schwedische Crew.

Im Vorstart des Rennens um den fünften Rang zeigte ORACLE Racing Spithill die gute, alte Matchracing-Schule, luvte das Energy Team an und gab die so erarbeitete Führung zu keinem Zeitpunkt der Wettfahrt mehr ab.

Dean Barker freut sich über einen weiteren Titelgewinn mit den neuen AC45. © ACEA/Gilles Martin-Raget

Der Kampf um den siebten Platz schien für das China Team ein ebenso dominanter Erfolg zu werden, nachdem Green Comm Racing die Startlinie einen Sekundenbruchteil zu früh überquerte. Bis das spanische Team den Frühstart bereinigt hatte, hatte Charlie Ogletrees Crew eine Bahn Vorsprung.

Doch am zweiten Lee-Tor rundeten die Chinesen die Tonne von der falschen Seite und waren fortan unwissentlich auf falschem Kurs unterwegs. Erst im Ziel erkannte China Team den Fehler, und Vasilij Zbogars Team erfuhr, dass es gewonnen hatte.

Für die einzige Wettfahrt am morgigen Sonntag, bei der es um die Plymouth Fleet Racing Championship geht, hat sich Starkwind angekündigt. Für die Crews heißt es also, die schmerzenden Muskeln und die müden Gehirne möglich schnell zu regenerieren.

Das Fleet Race wird um 15.00 Uhr Ortszeit (16.00 Uhr MESZ) gestartet und live übertragen auf www.youtube.com/americascup.

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Carsten Kemmling

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