Audi MedCup: Markus Wieser führt mit “Container” nach Premiere in Cascais.

Wieser zeigt Schümi das Heck

"Container" mit Markurs Wieser liegt beim Audi MedCup nach dem ersten Tag deutlich vor "All4One" mit Jochen Schümann. © Gattini/Audi MedCup

Besser hätte das Debüt von Udo Schütz’ TP52 „Container“ im Audi MedCup kaum laufen können. Bei ihrem ersten Auftritt im MedCup setzte sich die Yacht des Unternehmers aus Selters mit Markus Wieser am Rohr mit zwei starken zweiten Plätzen in den beiden Rennen von Cascais/Portugal an die Spitze des hochprofessionellen Feldes.

Damit verwies die „Container“ auch Jochen Schümann und sein „Audi – All4One“-Team in die Schranken. Der dreimalige Olympiasieger liegt in der Gesamtwertung nach den Rängen sieben und fünf nur auf dem siebten und damit vorletzten Platz.

Der Erfolg der „Container“, die den ehemaligen Starboot-Weltmeister Hamish Pepper aus Neuseeland als Taktiker an Bord hat, fußte auf einer soliden Bootsbeherrschung ohne spektakuläre Schläge, aber auch ohne Fehler. Im ersten Rennen des Tages mussten Wieser und Co lediglich dem russischen „Synergy“-Team den Vortritt lassen, im zweiten lag das ebenfalls neu gebildete „Audi Azzura“-Team aus Italien an der Spitze. Ähnlich konstant wie die „Container“ agierte nur noch die „Quantum“ mit Ed Baird am Ruder.

Die russische "Synergy" gewinnt nach diesem tollen Leestart das erste Rennen. © Gattini/Audi MedCup

Bei Windbedingungen von 13 bis 18 Knoten hatten die Crews viel Arbeit. Der drehende Wind forderte die Taktiker ebenso gefordert wie die Trimmer, die in den wechselnden Windstärken die richtigen Einstellungen finden mussten.

Dass es dabei auch auf eine gute Bootsbeherrschung ankam, mussten die Russen schmerzhaft erfahren, als sie nach dem Sieg im ersten Rennen auch im zweiten ganz vorn lagen, dann aber am Gate patzten und somit statt zweier Siege einen ersten und einen sechsten Platz in der Liste stehen haben.

Das spülte Markus Wieser mit seinem Team an die Spitze des Rankings. Wieser war dann auch voll des Glücks, denn bisher hatte er wegen des knappen Zeitplans im Bau die TP52 nur einmal vorher steuern können:

„Es war wirklich außergewöhnlich. Wir waren Vormwind sehr schnell unterwegs und sind gut gesegelt. Das Teamwork hat gut geklappt. Da ich aber erst einmal am Montag das Boot gesteuert habe, muss ich noch viel lernen. Aber wenn die Mannschaft gut arbeitet, dann siehst du auch als Steuermann gut aus. Ich muss mich bei Udo Schütz bedanken, der mir die Freiheit gegeben hat, mit den Jungs, die ich haben wollte, zu segeln. Aber es ist noch eine lange Woche.“

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Carsten Kemmling

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4 Kommentare zu „Audi MedCup: Markus Wieser führt mit “Container” nach Premiere in Cascais.“

  1. avatar Philipp Mono sagt:

    Das waren echt zwei spannende Rennen. Glueckwunsch an die Jungs vom Container.
    Der Livestream ist echt super. Jetzt muessen nur noch die Funkstrecken der Kameras verbessert werden, so dass es auch Livebilder von der Luvtonne gibt.

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  2. Glückwunsch an Container.

    Der Livestream war letztes Jahr um einiges Besser. Anscheinend wird wegen der wenigen Boote auch weniger Geld investiert.

    Es ist schon schade, wenn man die Luvtonne nicht sehen kann. Für den Virtual Spectator braucht man auch keinen Kommentator der einem voliest wie weit die Yachten auseinader sind…

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  3. avatar k sagt:

    Wiesi! Weiter so!

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  4. avatar Geraldine sagt:

    Auch von mir Glückwunsch an Container.. einfach nur wow:))))))))

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