Barcelona World Race: Jörg Riechers vor der Weltumsegelung – Projektpartner gesucht

"Aufgeben kommt nicht in Frage"

Jörg Riechers stellt sich vor:

Jörg Riechers steiniger Weg zum Barcelona World Race. Mit neuen Sponsor-Deals möchte er den Weg für eine Podium-Platzierung ebnen. Das Open 60 Training hat begonnen.

Jörg Riechers

Zusammen um die Welt Jörg Riechers und Sébastien Audigane. © breschi-photo-video.com

Man muss schon verrückt oder süchtig sein, um Segelsport in dieser Form zu betreiben. Ansonsten ist es nicht leicht zu erklären, warum man sich ständig diesen Strapazen aussetzt. Kälte, Hitze, Sturm, wenig Schlaf, Astronautenfutter, manchmal schlägt man sich einen Zahn aus oder prellt sich eine Rippe. Und wofür? Nun für die zwei bis drei magischen Momente während einer Regatta – die entschädigen für vieles.

Nachdem mein Sponsor Nikolaus Gelpke das Mare-Projekt gestoppt hatte, stand ich vor der Frage, ob ich weitermachen soll oder nicht? Die Frage war recht schnell geklärt – Aufgeben kommt nicht in Frage! Das ganze Wissen und Know-how, das ich als Segler gesammelt habe, muss doch zu etwas gut sein!

Mein Team und ich arbeiteten fieberhaft an unserem Comeback. Im Juli war ein Boot gefunden, welches uns Bertrand de Broc für eine sehr geringe Chartergebühr zur Verfügung stellte, eine noble Geste.

Veranstalter half bei Sponsorsuche

Große Unterstützung kam auch von unseren Lieferanten aus der Mare Zeit, so gab uns NKE die neueste Elektronik, die sie entwickelt haben. Lancelin Ropes brachte das Tauwerk fürs Rennen bei, Incidences Voiles hat uns einen sehr guten Preis für die Segel gemacht. Gleichzeitig half uns der Veranstalter des Rennens, einen Sponsor zu finden.

Trotz all dieser Hilfen hatten wir immer noch eine No-Budget-Kampagne. Egal, wir würden weitermachen, zu viele Menschen glauben an uns als Team. Also haben mein Co-Skipper Sebastien, mein Projektmanager Charles und ich beschlossen, dass wir für das Rennen auf jegliches Gehalt verzichten und das noch fehlende Budget aus eigener Tasche finanzieren.

Nur so haben wir es geschafft, ein konkurrenzfähiges Boot an die Startlinie zu bringen. Wir konnten trainieren und das Boot testen. Zu unserer Freude haben wir dann festgestellt, dass das Boot wirklich gut ist. Zum Beispiel an der Kreuz ab 10kn gehört es immer noch zu den schnellsten Open60.

Wenn wir gut segeln, sollte ein Podiumsplatz beim Barcelona World Race machbar sein. Das ist auch wichtig. Vielleicht schaffen wir es, dass Deutschland im Hochsee-Segeln nicht ganz den Anschluss an die Weltspitze verliert.

Für das von uns vorfinanzierte Budget bieten wir jetzt noch 10 Sponsoring-Plätze auf den Segeln, dem Mast, dem Rumpf und dem Cockpit an, die wir gerne an interessierte Firmen oder Privatpersonen geben würden. In dem Package sind 2 Incentives und der Start des Rennens am 31.12.2014 in Barcelona inbegriffen. Gehen Sie mit uns auf Erfolgskurs! Wir freuen uns riesig, wenn Sie an uns glauben!

Kontakt: „Yep Ocean Racing Team Germany“

Aktuelles IMOCA 60 Training:

Spenden
https://yachtservice-sb.com

5 Kommentare zu „Barcelona World Race: Jörg Riechers vor der Weltumsegelung – Projektpartner gesucht“

  1. avatar Christian1968 sagt:

    Ich wünsche euch sehr, dass ein paar Leute und/oder Firmen denen es finanziell “nicht wehtut”, das Projekt unterstützen.

    Vielleicht könntet ihr hier auf Segelreporter (und vielleicht parallel sogar auf Yacht-online ) eine Kampagne starten, ähnlich der von “ALL IN RACING”, denn viele kleine Beträge ergeben zusammen ja auch was großes.

    Ich drücke die Daumen !!!

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 32 Daumen runter 1

  2. avatar Tango sagt:

    Total verwackelte Video ! ?

    Das muss wirklich nicht sein, da es eine Youtube-Funktion zum Entwackeln der Videos gibt.

    Warum das Video gleich zweimal gezeigt wird, erschliesst sich mir ebenfalls nicht.

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 7 Daumen runter 19

  3. avatar Ulrich Jäger sagt:

    Respekt ! alles Gute für diese Kampagne, werde Euch genau so verfolgen wie VOR

    WEITERMACHEN

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 7 Daumen runter 0

  4. avatar Breizh sagt:

    Erst einmal viel viel Erfolg für das Yep Team.

    Wobei es schon etwas weh tut, die früheren Mare Boote zu sehen. Insbesondere, wenn man die Boote live erlebt hat. Schade, dass es nicht geklappt hat. Nach der Route du Rhum wird es das nächste große Segelereignis sein. Aus meiner Sicht deutlich interessanter als VOR. Die Idee einer gemeinsamer Sammelaktion, der großen deutschen Segelportale finde ich wirklich gut. Mal sehen, ob hier Leute über ihre Grenzen gehen.

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