Big Picture: Keiner ging schöner ins Ziel – Langsamkeit bei den 60 Seemeilen von Berlin

Faszination Flaute

Flaute ist für Segler meistens nervig. Aber sie kann auch eine einzigartige Stimmung verbreiten wie auf den Fotos von Marina Könitzer bei den 60 Meilen von Berlin.

Wannsee 60 Seemeilen

Die Spreizgaffel-Ketsch “Goletto” bei den 60 Seemeilen von Berlin um 4:30 morgens auf der Ziellinie. © Marina Könitzer

Wenn die Windbewegung aussetzt, wird es plötzlich ruhig an Bord. Kein Plätschern am Bug, kein Knistern der Segel, eine surreale Stimmung. Segler sind normalerweise genervt, weil der Vortrieb fehlt.

Bei einer Regatta ist das besonders anstrengend. Aber Hans-Jürgen und Lucie Friede haben bei den 60 Seemeilen von Berlin des Potsdamer Yacht-Clubs die Ruhe weg. Mit ihrer Spreizgaffel-Ketsch “Goletto” treiben sie äußerst gemächlich über die Ziellinie.

Hektik kommt da nicht auf. Als 46. und eines der letzten Boote haben sie für die auf eine Runde verkürzte Bahn 11 Stunden und 30 Minuten benötigt, doppelt so viel wie Andreas Hauboldt mit seiner Asso 99. Aber die Anstrengung wurden belohnt mit magischer Atmosphäre. Keiner ging schöner durchs Ziel.

Event Website 60 Meilen von Berlin

Wannsee 60 Seemeilen

© Marina Könitzer

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© Marina Könitzer

Wannsee 60 Seemeilen

Seefahrtkreuzer “Nordlicht” bei Sonnenaufgang im Ziebereich. © Marina Könitzer

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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