Classic Fyn Rundt: Vom 8. bis 10. Juni 2012 Baltic Circuit Rennen ab Kerteminde

Sportsgeist mal anders: hyggelig

Das Werbeplakat für Fyn Rundt 2012

Hyggelig ist ein wunderbares Wort der dänischen Sprache. Es hat nichts mit Hügeln zu tun, spricht sich nur so ähnlich. Es kann vieles heißen: gemütlich, nett, sich wohlfühlen unter Freunden. Trifft alles zu auf den Klassiker unter den Distance Regatten auf der Ostsee: Classic Fyn Rundt.

Es ist eine der ersten Wettfahrten der Regatta-Serie Baltic Circuit 2012. Ab Kerteminde 140 Seemeilen einmal im Uhrzeigersinn um die Insel Fünen – ein Kurs, der ziemlich unterschiedliche Herausforderungen für die Segler bereithält. Und bei dem man nur mit einem rechnen kann, dass Gastfreundlichkeit von der Wettfahrtleitung fest eingeplant ist.

Jedes Jahr nehmen um die 150 Yachten an der traditionsreichen Regatta teil. Seit 1934 wird sie schon ausgetragen. Die meisten Segler sind aus Dänemark, doch aus Deutschland und anderen baltischen Staaten melden immer mehr. Vom kleinen L23-Segler bis zur Rennyacht ist hier jeder – wirklich jeder – willkommen. Das ist irgendwie typisch dänisch: Sportlicher Anspruch groß, Aufwand für die Segler klein, Stimmung wie unter Freunden.

Für alle ein passendes Rating

Dafür sorgt Morten Grove, der Race Chairman vom Kerteminde Segelclub, gemeinsam mit seiner Frau Lene, der Leiterin des Race Office. Sie möchten, dass das Rennen offen für alle Segler ist. Seit einigen Jahren sind zusätzlich zum dänischen Ratingsystem Dansk Handicap auch die Teilnehme unter IRC, ORC International und ORC Club, Texel und IOMR für die Kats möglich. Die Groves würden jedes erdenkliche weitere Rating zulassen, Hauptsache es starten mindestens fünf Boote damit.

Flautenphase bei Fyn Rundt 2011 bei der Insel Lyö © Klaus Schmidt

Neu in diesem Jahr ist die Toursail-Klasse – eigentlich gar keine Klasse: hier kann sich wirklich jeder anmelden, der bei dem legendären Inselrundrennen mitfahren will. Die Cruising-Fraktion wächst nämlich im Baltic-Bereich und Grove will auch sie gern dabei haben. Keine Messbriefe, keine Regattaregeln – einfach nur die KVR beachten und fairerweise Funkstille bewahren. Schon darf man auch als Cruiser mitmachen.

Die Racer sind natürlich auch höchst willkommen. Als im letzten Jahr die „Haspa Hamburg“ vom HVS gemeldet hatte, ging die Nachricht wie ein Lauffeuer rund ums Hafenbecken. Und die Pink Ladies von der „Tutima“ waren die wohl meistfotografierte Crew der Saison. 

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