Contender WM: Van der Bank ist Masters-Weltmeister – Stark besetzte Titelkämpfe

Trapezkünstler

Jan van der Bank ist bei der Contender WM im Feld von 106 Booten auf Platz vier gelandet und hat den Masters-Titel abgestaubt. Zwei Australier dominierten in Dänemark.

Jan van der Bank

Start-Ziel-Sieg im letzten Rennen für Jan van der Bank bei der WM. © VR Sport Media

Der Kieler Drehbuch und Buch-Autor Jan van der Bank ist in diesem Jahr 50 Jahre alt geworden und hat prompt den Masters Titel bei der Weltmeisterschaft im dänischen Sonderborg abgestaubt. Dabei zeigte er als Gesamt-Vierter, dass er längst noch nicht zum alten Eisen gehört.

Die beiden Australier an der Spitze segelten zwar außer Reichweite der restlichen Konkurrenz, aber besonders bei den Sieg im Schlussrennen zeigte van der Bank, dass er seine 35-jährige Contender-Erfahrung in den Wettkampf mit den großen Gegnern einbringen kann. Dabei liegt sein eigener Titelgewinn schon 12 Jahre zurück.

Jan van der Bank

Das 100-Boote-Feld der Contender an der Linie. © VR Sport Media

So freut sich der Trapezkünstler: “Ich bin Masters World Champion im Contender und 4. über alles! Glückwunsch an meinen guten Freund Jason Beebe aus Australien, der – endlich endlich! – seinen hochverdienten Weltmeisterpreis in die Höhe stemmen darf, sowie an Mark Bulka, der ein überaus fairer Zweiter wurde, und Jesper Nielsen aus Dänemark auf Rang 3.

Dass ich als Trainingsmuffel nur ein paar Pünktchen zurück liege, ist eigentlich ein bisschen unverschämt, aber – hey! – ein bisschen Glück gehört dazu! Der Start-Ziel-Sieg im letzten Rennen bei schwierigen Leichtwindbedingungen hat mich noch einmal drei Plätze nach vorne gespühlt und mir den Titel in der Ü-50-Wertung gesichert.

Im stark besetzten 106-Boote-Feld waren eigentlich alle dabei, die im Contender Rang und Namen haben, darunter 9 ehemalige Welt- und Europameister, sowie die beiden amtierenden Titelträger.

Allerdings gab es wegen des anspruchsvollen Wettermixes – viel Wind und Welle an Tag 1 und 3, Leichtwind an den Tagen 4 und 5 – auch einige überraschende Favoritenstürze. So fand sich Europameister Simon Mussel aus England nach einem Sieg im ersten Rennen und Platz drei nach Tag zwei am Ende nur auf Rang 28 wieder.

Zwei weitere Deutsche in den Top Ten sind Volker Niediek auf Platz 9 und Christoph Hohmeier auf 10. Danke an alle für eine supergeile Weltmeisterschaft.”

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