Defi Azimut: IMOCA-24h-Regatta mit starker Konkurrenz, darunter Jörg Riechers auf „mare“

Herbst-Prelude

Eine Regatta wie ein Vorspiel: Letzte Formüberprüfung der IMOCA-Champs vor der Transat Jacques Vabre. Virtuell mitsegeln!

IMOCA. Azimut, mare, Riechers

Neun IMOCA auf einer “Kurzstrecken”-Regatta sind ausgesprochen selten © breschi

Heute Abend starten vor Lorient/Frankreich ab 18 Uhr neun IMOCA Open 60-Renner mit zwei Mann-Crews zu einer 220-sm-Regatta der Extraklasse.

Gesegelt wird „zweihand“, da auch die im November anstehende Transat Jacques Vabre mit Zwei-Personen-Crews absolviert wird (einhand in den Jahren vor Solo-Regatten wie Vendée Globe oder Route du Rhum); die Strecke führt in einer Schleife nach Pointe du Talud, Pointe de Penmarc’h bis an die Mündung der Loire und zurück nach Lorient. Die ersten IMOCA werden dort am Samstag gegen 16 h erwartet.

Was die Regatta im Besonderen spannend macht ist die Aufstellung der Teilnehmer – eine Art „Bestenliste“ der IMOCA-Klasse, in der nur wenige Namen wie Armel le Cleac’h, Jean-Pierre Dick oder Alex Thomson fehlen:

Bureau Vallée – Louis Burton und Guillaume Le Brec

Cheminée Poujoulat – Bernard Stamm und Philippe Legros

Initiatives Cœur – Tanguy Delamotte und François Damiens

Macif – François Gabart und Michel Desjoyeaux

Maître CoQ – Jérémie Beyou und Christopher Pratt

PRB – Vincent Riou und Jean Le Cam

Safran – Marc Guillemot und Pascal Bidégorry

Votre nom autour du monde – Bertrand de Broc und Arnaud Boissières

und

Mare – Jörg Riechers und Sébastien Audigane

Die deutsch/französische Crew auf der „mare“ – beide sind im gewissen Sinne noch Neulinge auf ihrer Open 60 „mare“ aber feste und erfolgreiche Größen auf der Class 40 und dem Mini 6.50 –  dürfte besonders gespannt sein auf ein weiteres Treffen mit den Konkurrenten der anstehenden Transatlantik-Regatta Transat Jacques Vabre.

Audigane/Riechers

Audigane/ Riechers beim ersten gemeinsamen Doublehanded Rennen. © Breschi/Sables Horta 2013

Im Sommer konnten sie bei ihrer gemeinsamen IMOCA-Premiere im Fastnet-Race trotz einiger Material-Probleme bereits einen der schnellsten IMOCA, die „Safran“ mit Marc Guillemont am Ruder, hinter sich lassen.

Zwar ist ein 220-sm-Rennen nun wirklich kein echtes Pendant zu einer Transatlantik-Strecke, doch das Kräftemessen wird Jörg und Sebastien vor allem mentalen Rückhalt geben. Denn Selbstbewusstsein ist bekanntlich ein besonders wichtiger Faktor für wochenlanges Regattieren über den Atlantik…

Am Sonntag starten die Boote übrigens zu einer echten Kurzstrecke: Mit acht Crewmitgliedern an Bord (darunter eine Person, die von der Regattaleitung ausgewählt wird) soll der Rekord „rund um die Insel Groix“ gebrochen werden: Für die 18 sm brauchte Vincent Riou 2011 nur 1:28:41h

Spannend: Jeder kann die Regatta virtuell mitsegeln! Es haben sich bereits knapp 5.000 Mitsegler gemeldet – also unbedingt mitmachen!

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Michael Kunst

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3 Kommentare zu „Defi Azimut: IMOCA-24h-Regatta mit starker Konkurrenz, darunter Jörg Riechers auf „mare““

  1. avatar Segler sagt:

    Ich denke Macif gewinnt.

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  2. avatar Breizh sagt:

    Im Moment ist Jörg nicht auffindbar (zu mindestens laut Tracker). Wollen wir einmal hoffen, dass es nur die Technik ist, die ihn hier nicht erscheinen lässt. Aber vielleicht sind ihm die Schwächen Winde auch zu langweilig und er macht auf U-Boot.

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  3. avatar hanseatic sagt:

    Ergebnis: Macif vor PRB und Cheminée. Mare auf 6 von 7 angekommenen Booten. Platz 1-7 nur 33Min auseinander. Eine Aufgabe (Louis Burton). Strecke war wegen schwacher Winde auf 130 Meilen verkürzt.
    http://www.defi-azimut.net/?mode=classement_trophee

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