Jules Verne Trophy

Es kracht wieder an Bord der „Groupama 3“

Loic Le Mignon hinter dem Spray-Schutz des Steuerstandes der "Groupama 3" © www.cammas-groupama.com

Allen Problemen und Windlöchern zum Trotz hat Franck Cammas mit seinem Tri schon in der vergangenen Nacht das Kap Leeuwin passiert, und somit eine neue Bestzeit für die Passage zwischen der Spitze Afrikas, dem Kap Agulhas, und der Südwest-Spitze Australiens geschafft.

Um 4:17 heute Morgen segelte der 31,50 Meter lange Trimaran über den Längengrad des australischen Kaps, und benötigte somit von Südafrika bis hierher nur 6 Tage, 22 Stunden und 34 Minuten. Damit war Cammas rund 7 Stunden schneller im Indischen Ozean unterwegs als der virtuelle Gegner und Jules-Verne-Rekordhalter Bruno Peyron mit „Orange II“ im Jahr 2005. Dies zeigt einmal mehr welches Speed-Potenzial in dem Tri steckt, hatte das Team um Skipper Cammas doch südwestlich des Kap Agulhas denkbar schlechte Wetterverhältnisse vorgefunden.

Insgesamt liegt „Groupama 3“ nun nur noch 130 Seemeilen hinter der Referenzzeit des 36,80 Meter langen Kats „Orange II“, was umgerechnet rund 4 Stunden gleich kommt. Derzeit segelt der Trimaran mit einer Geschwindigkeit von 30,8 Knoten auf 45° 37.62 Süd/117° 06.97 Ost. Immer noch bewegt sich die Cammas-Truppe jedoch wesentlich weiter im Norden, als es „Orange II“ im Jahr 2005 bewerkstelligte. Der Kat bewegte sich also auf der kürzeren Route um den Erdball.

Dennoch, Cammas und seine Crew sind wieder zurück im Spiel. Auf der Passage durch den Süd-Pazifik und später beim Aufstieg durch den Atlantik Richtung Ziel, sollten sich aufgrund der Schnelligkeit von „Groupama 3“ Möglichkeiten ergeben, den virtuellen Gegner „Orange II“ zu überholen.

Mehr Infos zum Rennen: www.cammas-groupama.com

Fast gleich auf: Gut zu sehen, dass "Groupama 3" weiter im Norden segelt, als es "Orange II" im Jahr 2005 machte. Die Windbedingungen sehen für die nächsten Tage recht ordentlich aus. © Groupama; www.cammas-groupama.com

Mathias Müller
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