Extrem-Abenteuer: Neuer Maxi-Trimaran “Sodebo” für Weltrekordler Thomas Coville

Belohnung für Coville

Thomas Coville wird nach seinem Fabel-Weltrekord in 49 Tagen einhand um die Welt von seinem Sponsor Sodebo mit einem neuen 32-Meter-Trimaran belohnt. Es geht um die ultimative Regatta.

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In Rekordzeit um die Welt. Thomas Coville auf Sodebo © liot sodebo

Diese Regatta von Brest aus um die Welt stellt alle anderen in den Schatten. 2019 werden die Helden der Einhand-Szene mit gleichgroßen Trimaranen nonstop um die Welt jagen. Und einer von ihnen ist der neue Weltrekord-Halter Thomas Coville.

Sponsor Sodebo hat verkündet, dass sein Skipper einen neuen Trimaran der Ultim-Klasse gebaut bekommt, mit dem er in der Lage ist, diese Regatta zu gewinnen. Das neue Geschoss wird die erlaubte Länge von 32 Metern aufweisen und den Maßen der Konkurrenz entsprechen. Die im Bau befindliche “Banque Populaire IX” ist 23 Meter breit, 14 Tonnen leicht und soll über 890 qm Segelfläche verfügen.

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“Sodebo und Macif ” jagten beim Transat sieben Tage lang über den Atlantik © Lloys/transat

Francois Gabart segelt seinen neuen Tri “Macif”schon länger und testet mit Tragflächen. Es wird erwartet, dass sich die neueste Generation der Ultim-Trimarane verlässlich mit Foils aus dem Wasser hebt.

Coville bekam beim Transat zu spüren, dass er mit seiner alten “Sodebo” nicht mehr gegen “Macif” bestehen kann, und so ist nicht hoch genug zu bewerten, dass er den Rekord um die Welt mit einer so unglaublichen Zeit unter 50 Tagen erreichen konnte. Aber es war dennoch klar, dass er bei der Ultim-Regatta 2019 keine Chance haben würde.

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Die Sodebo Flotte. © Sodebo

Die Zusage von Sodebo für einen Neubau fehlte aber noch. Doch nun hat der Erfolg und die große Aufmerksamkeit in der Welt offenbar die Entscheidung der Sponsoren leicht gemacht, weiterhin auf höchstem Niveau in der Ultim-Liga mitzuspielen.

Vierter Neubau für 2019

Damit ist Sodebo neben Macif, Banque Populaire und Gitana der vierte große Rennstall, der sich auf die große Regatta vorbereitet.  Die geschätzte Investition für einen Ultim-Trimaran beträgt 5,5 Millionen Euro.

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Francois Gabart auf seinem 32-Meter- Trimaran “Macif” © macif

Dabei kann Coville insbesondere die jüngsten Erfahrungen auf der Rennstrecke um die Welt einbringen. Allerdings bringt die neue Tri-Generation durch die Foil-Technik noch ganz andere Herausforderungen mit sich. Deshalb ist neben dem Design-Büro VPLP auch der deutsche Foil-Guru Martin Fischer für das Konstruktionsteam benannt.

“Wir haben überlegt, ‘Sodebo’ für 2019 weiter zu modifizieren”, sagt Coville. “Aber die Erfahrungen während der Weltumrundung haben mir gezeigt, dass es noch viel Spielraum für Innovationen gebe.” Mit der alten Plattform gebe es keinen genügenden Spielraum. “Sie ist aber ein pefektes ‘Labor’ um die Erfahrungen im Neubau umzusetzen.”

Die nächsten zwei Saisons will Coville aber noch seinen Rekordbrecher segeln. Erst am Ende 2018 soll der neue Ultim-Trimaran zu Wasser gelassen werden.

 

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Carsten Kemmling

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