Extreme Sailing Series: Team Oman Air gewinnt souverän das Heimspiel der neuen Foiler

1. Akt der Flugshow

Das neuformierte Team Oman Air hat die Saisoneröffnung der Extreme Sailing Series 2016 auf dem heimischen Revier in Maskat überlegen gewonnen. Auch am Schlusstag segelten Skipper Morgan Larson und seine Mannschaft ihren GC32-Katamaran so souverän, wie an allen vier Regattatagen und bauten die Führung in der Endabrechnung auf 33 Punkte aus. Zahlreiche Zuschauer feierten die Leistung ihre Helden.

Die allerletzte Wettfahrt auf der Regattabahn von Al Mouj, die am Finaltag in der Extreme Sailing Series stets doppelt zählt, zeigte noch einmal deutlich, dass den Gastgebern bei aller Überlegenheit nichts geschenkt wurde. Bis zur Ziellinie dauerte der harte Zweikampf mit der österreichischen Mannschaft vom Red Bull Sailing Team um Roman Hagara.

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Oman Air im Flugmodus. © Lloyd Images

In einem Fotofinish behielten die Europäer die Bugspitzen vorne und sicherten sich Gesamtplatz zwei vor dem britischen Projekt Land Rover BAR Academy mit Leigh McMillan, der die Regattaserie dreimal für die Kampagne Oman Sail gewonnen hatte.

„Ich bin restlos begeistert und hochzufrieden, denn wir haben jeden Tag in Maskat auf unserem höchsten Niveau gesegelt“, bilanzierte Morgan Larson die Regatta, „und das war auch erforderlich in diesem Feld. Zuhause zu gewinnen, ist natürlich noch etwas ganz Besonderes obendrein.“

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Die Flotte auf dem Vorwind-Kurs. © EXSS

Mit seinen Crewmitgliedern Pete Greenhalgh, Ed Smyth, Nasser Al Mashari und James Wierzbowski legte der US-Amerikaner eine Serie von konstanten Topleistungen hin. In 19 Rennen landeten sie 16 mal auf dem Podium und gewannen insgesamt zehn Wettfahrten.

Am endeten hoffte das Team Oman Air auf den elften Sieg, doch der Zweikampf mit dem Red Bull Sailing Team war auch ein Fingerzeig, wie intensiv die weitere Saison noch werden dürfte. Larson: „Wie haben alles gegeben und konnten am Ende selbst nicht sagen, wer wohl vorne gelegen hat. Aber so verdienten sich die Österreicher Rang zwei redlich.“

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Das Heimteam vor der traditionellen Fischer-Flotte. © Lloyd Images

„Einige andere Teams haben zum Auftakt noch ein paar Fehler mehr gemacht“, so Larson weiter, „doch die werden sie sicher minimieren bis zum nächsten Event. Der Ausgang könnte dann schon knapper werden, aber unser Selbstvertrauen ist gestärkt. Nachdem wir im zweiwöchigen Training unseren Rhythmus noch nicht gefunden hatten, war es umso wichtiger und schöner, jetzt auf den Punkt fit zu sein und geliefert zu haben. Nun wissen wir, dass wir gewinnen können.“

Für das gesamte Team Oman Air sei der Heimsieg ein Sahnehäubchen gewesen, sagte Vorschiffsmann Nasser Al Mashari. „Wir sind so stolz auf das, was wir erreicht haben. Gewinnen ist immer gut, aber vor den Augen der eigenen Familien und seinen Freunden zu gewinnen, ist noch viel besser. Hoffentlich können wir das Potential bewahren und in China bei der nächsten Regatta so weitermachen.“

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Die Portugiesen heben ab. © EXSS

Der Wechsel vom herkömmlichen Extreme 40-Katamaran zum zwei Meter kürzeren GC32 mit Tragflächen an den Schwertern und eine Mannschaftsumstellung seien eine Herausforderung gewesen. „Die Boote sind schon sehr unterschiedlich, aber wir haben uns schnell umgestellt“, so Al Mashari, „und das Ergebnis spricht ja für sich.“

Das Team Oman Air bekam für den Sieg in Maskat zehn Punkte und geht als Favorit zum nächsten Act, der am 29. April in Qingdao/China beginnt. Auch dort stehen vier Tage mit ufernahen Rennen auf dem Programm.

Ergebnisse Extreme Sailing Series Oman 2016

Quelle: Oman Sail

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