Finn Dinghy: On Board Perspektiven vom WM Medalrace – Pumpen erlaubt

Reißen und Rollen

Das Öffnen der Pump-Regel in der Finn Dinghy Klasse hat die Anforderungen an die Athletik weiter erhöht. Aktion-Einblicke auf den Booten der Besten beim Video vom WM Finale.

Das Medalrace der Finn Dinghy WM in Neuseeland war eher von Leichtwind geprägt. Dennoch zeigen die On Board Aufnahmen durch den Zusammenschnitt viel Action. So ist zu sehen, wie Weltmeister Giles Scott dem Leestart suboptimal erwischt und ein heftiges Luvmanöver ausführt, um die Begrenzung nicht zu berühren.

Zu Beginn ist der Wind so schwach, dass die Pump-Regel von der Wettfahrtleitung nicht geöffnet wird. Beim zweiten Vorwind-Kurs ins Ziel hat der Wind aber zugenommen, und per Flaggensignal wurde das Reißen und Rollen frei gegeben. Die Segler müssen zum Schluss wahre Endspurt-Qualitäten zeigen.

Finn Tweddell

Aussie Spitzensegler Oliver Tweddell zeigt die aktuelle Pumptechnik im Finn Dinghy. © Ben Hartnett

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10 Kommentare zu „Finn Dinghy: On Board Perspektiven vom WM Medalrace – Pumpen erlaubt“

  1. avatar Kristof sagt:

    Hm, manchmal taucht beim Pumpen der Großbaum ein, und die rudern ja quasi im Wasser. Wenn das mal erlaubt ist …

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  2. avatar Anwalt sagt:

    Leider sind die neuen Devoti Fantastica Finns etwas teuer geworden:

    18.000 Rumpf
    1.000 Extras
    5.000 Mast / Baum
    1.000 Covers
    1.500 Segel
    ———————-
    26.500

    plus Trailer

    http://www.devotisailing.de/fileadmin/user_upload/finn/preisliste_d-finn-fantastica_meid2015.pdf

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 6 Daumen runter 1

  3. avatar uws sagt:

    bescheuertes video…so kurz geschnitten dass man die interessanten dinge nicht sieht…schade.

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 6 Daumen runter 4

  4. avatar alikatze sagt:

    witzige Perspektive – schöner, kurzer Spaß das Video

    Like or Dislike: Daumen hoch 5 Daumen runter 2

  5. avatar wet rabbit sagt:

    Ich würde dann doch einen Duathlon aus dem Rennen machen, hoch kreuzen und runter rudern, sieht nicht ganz so bescheuert aus ;o)

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  6. avatar 1/10thTonner sagt:

    Medal races sind ja schon dämlich genug, denn sie führen wieder den Zufall ein, den wir mit echten Regatten ja grade weitgehend getilgt haben. Jetzt also auch noch reine körperliche Kraft als rennentscheidener Faktor. Mit Segeln hat das nichts zu tun. Sollen sie sich doch alle Paddelboote kaufen. Ist auch billiger, da bleibt dann noch Geld übrig für Doping.

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    • avatar Anwalt sagt:

      Von Zufall kann man sicher nicht sprechen, da ja alle Wettfahrten mitgezählt werden. Giles Scott war bei der WM in den vorangegangenen Wettfahrten so gut, dass er beim Medal-Race gar nicht hätte antreten müssen.

      Hinsichtlich des Pumpens kann man sicher unterschiedlicher Meinung sein, aber um “reine körperliche Kraft” geht es dabei nicht, sondern auch um die richtige Technik und besonderes Geschick.

      Like or Dislike: Daumen hoch 2 Daumen runter 0

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