Jugendsegeln: 1. Glashäger-Segel-Vereins-Cup – Optisegler kämpfen um Preisgeld

1.000 Euro für den Sieg

Preisgeld bei einer Segelregatta? Ein Traum, der am Wochenende in Rerik / Mecklenburg-Vorpommern für die jüngsten Segler wahr wurde: Beim 1. Glashäger-Segel-Vereins-Cup im Opti bekam das beste Team 1.000 Euro, für die Zweit- und Drittplatzierten gab es jeweils 400 Euro.

 

Wenig Wind, aber viel Teamgeist auf dem Salzhaff © Jutta Mohr

Wenig Wind, aber viel Teamgeist bei der Premiere auf dem Salzhaff © Jutta Mohr

Mit Stolz nehmen Friedrich (11), Leonard (13) und Matthes (12) den Pokal entgegen, aber die Augen leuchten noch mehr, als sie den Scheck über 1.000 Euro erhalten. Ein hübscher Lohn für vier kurze Wettfahrten.  Das Team vom SV Turbine aus Rostock hat sich bei der ersten Auflage des Glashäger Segel-Vereins-Cups im Opti gegen 12 weitere Clubmannschaften aus dem Bundesland durchgesetzt.

Gesegelt wurde dabei nach vereinfachten Team-Race-Regel, bei denen sich die Endplatzierungen der Teams aus der Summe der erreichten Einzelplatzierungen errechnete und ansonsten nach Fleet-Race-Regeln gesegelt wurde – die allen Opti B Segler bekannt sein dürften!

Um die Tonne-Treiben mit viel Geschrei  © Jutta Mohr

“Um die Tonne Treiben” mit viel Gebrüll © Jutta Mohr

Auch wenn die packenden Duelle an den Tonnen wegen des wenigen Windes fehlten, war die Veranstaltung beste Werbung für den Segelsport. Und das Format kam nicht nur wegen des Preisgeldes, das den Jugendabteilungen der Vereine zu Gute kommen soll, bestens an. So meint Tim vom Yachtclub Warnow, ebenfalls aus Rostock: „Toll ist, dass man hier taktisch fahren und seine Vereinskameraden auf dem Wasser unterstützen kann.“

Und auch Fiene (8) fand es spannend, mal nicht so alleine bei einer Regatta zu sein. Johannes Kulik, Betreuer des Siegerteams, findet auch, das die Veranstaltung auf Wiederholung drängt.

Kantenkünstler unterwegs © Jutta Mohr

Kantenkünstler unterwegs © Jutta Mohr

„Vereinswettbewerbe sind eine schöne Abwechslung zu den klassischen Regatten, wo lediglich der Einzelne im Mittelpunkt steht“, findet er und hat auch bereits konkrete Vorstellungen wie die Siegerprämie eingesetzt werden soll: „Wir möchten den Gewinn in einen Opti-Trailer für den Transport von bis zu sechs Optimisten investieren, damit wir die Boote der Kinder flexibler auf Regatten und ins Trainingslager bewegen können.“

Auch die Zweitplatzierten vom Warnemünder Segel-Club, Lukas (10), Fiene (8) und Ben (10) sowie ihr Betreuer Willy Brandt freuen sich über den warmen Geldregen: „Wir haben viele Ideen. Es gibt eine Menge Dinge, die wir im Jugendbereich anpacken möchten“, weiß er. Für Frank Hildebrandt vom Yachtclub Warnow und sein Team, bestehend aus Tim (12), Thabo (12) und Erik (10) – am Ende auf Platz Drei – steht die Anschaffung eines Opti-Trailers auf dem Programm.

Vorbilder und ehemalige Landeskinder: Malte Winkel und Matti Cipra (470er) zu Gast auf der Bühne  © Jutta Mohr

Vorbilder und ehemalige Landeskinder: Malte Winkel und Matti Cipra (470er) zu Gast auf der Bühne © Jutta Mohr

Auch Titelsponsor und Initiator der Veranstaltung, die Glashäger Brunnen GmbH aus Bad Doberan, zieht nach der Premiere eine positive Bilanz und will die Jugendarbeit der Segelvereine in Mecklenburg-Vorpommern auch im kommenden Jahr mit diesem attraktiven Regattaformat weiter erfreuen. “Eine tolle Unterstützung für den Breitensport und die Jugendarbeit unserer Vereine – großartig”, findet auch Jutta Mohr vom Segler-Verband Mecklenburg-Vorpommern, der die Veranstaltung gemeinsam mit Glashäger realisierte.

 

 

 

 

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