Jugendsegeln: Kunststoff Cup/WM- EM Ausscheidung für 80 Optimisten vor Warnemünde

Deutschlands beste Optisegler

Die 80 besten deutschen Optisegler werden vom kommenden Donnerstag bis zum Sonntag (27. April- 1. Mai) vor Warnemünde beim Kunststoff Cup, der WM- und EM-Ausscheidung 2016 an den Start gehen.

Optimist WMA

Eisige Bedingungen bei der Vorbereitung in Warnemünde. © Birgitt Müller-Genrich

Zu den besten 80 deutschen Opti-Seglern zu gehören und bei dieser Regatta dabei sein, das ist bereits eine Auszeichnung. Die Krönung des Ganzen: bei diesem hochkarätigen Segelwettkampf ein Ticket für ein internationales Opti Event gewinnen.

Die Top Five dieses Wettkampfes dürfen im Juni zur WM nach Vilamoura/Portugal reisen, die folgenden 8 Segler zur EM und zum European Team Race in Italien. Weiteres Highlight für 5 Jungen und 5 Mädchen auf den folgenden Rängen: die Teilnahme an der Deutsch-Französischen Seglerbegegnung. Hamburg und Helgoland werden Schauplatz dieser Veranstaltung im Rahmen des Deutsch Französischen Jugendwerks sein, die der Deutsche und Französische Seglerverband gemeinschaftlich organisieren.

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Warnemünde, ein Revier, das den besten Optiseglern alles abverlangt. © Birgitt Müller-Genrich

Mit gleichen Chancen gehen alle 80 Segler an den Start, ohne Punkte aus Vorrunden. Zum dritten Mal beim Kunststoff Cup dabei sind in diesem Jahr Roko Mohr (13 Jahre) und Valentin Müller (13), beide stehen auf Rang 1 und 2 der Aktuellen Rangliste. 2014 und 2015 erkämpften sie sich ein WM-Ticket. Unter den 80 Seglern gehen auch 25 Mädchen an den Start, darunter Daniela Bartelheimer (13), Deutsche Jüngstenmeisterin 2015.

Ein umfangreiches Wettfahrtprogramm ist für die Nachwuchssegler geplant: 10 Wettfahrten, verteilt auf 4 Tage. Nur ein schlechtes Ergebnis kann in der Wertung gestrichen werden, wenn das Wetter mitspielt und 5 Rennen gesegelt wurden.

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Die Opti-Flotte bei der Warnemünder WM-Ausscheidung 2015. © Birgitt Müller-Genrich

Das Erfolgsmotto nach Aussagen der Trainer: Konstant gut segeln, Frühstarts vermeiden, bis zum Schluss kämpfen. Und damit nichts dem Zufall überlassen wird, trainieren die Segler in den Tagen vor der Ausscheidung vor Ort. Trotz niedriger Temperaturen, mit Nachtfrösten und Schneeregen.
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Organisatoren der Regatta sind der Rostocker Yacht Club und der Warnemünder Segel Club. Auf dem Startschiff arbeiten für die Optimisten ehemalige Spitzensegler, darunter als Wettfahrtleiter Egbert Swensson und Jörn Borowski. Das Duo Borowski/Swensson gewann 1980 bei den Olympischen Spielen die Silbermedaille im 470er. „ Mir macht es Freude an Segler zurückzugeben, was ich selber erfahren habe“, so Egbert Swensson.

Quelle: Birgitt Müller-Genrich/Deutschen Optimist-Dinghy Vereinigung

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Ungemütlich! © Birgitt Müller-Genrich

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