Katamaran Serie: M32 in Fahrt; Great Cup 32 stellt sich vor

Kat-Fieber

Nach der Ankündigung der neuen Great Cup 32 Rennserie bei der auch Roland Gäbler mitspielen will, haben jetzt auch die Skandinavier eine weitere Veranstaltung auf zwei Rümpfen ins Leben gerufen.

Branding der M32 Katamaran Flotte in Skandinavien. © Peter Clement

Branding der M32 Katamaran Flotte in Skandinavien. © Peter Clement

Dabei soll mit M32 Katamaranen vom schwedischen Multihull Guru Goran Marström gesegelt werden. Die Brüder Sach besitzen ein Exemplar und bieten Mitsegelegenheiten ab Travemünde an. SR hat über die Erfahrungen mit dem Geschoss berichtet und ex Match Racer Torvar Mirsky testet das Teil im Video.

Im Sommer 2013 wollen die Organisatoren sechs bis acht Boote bei vier bis fünf Veranstaltungen in Norwegen und Schweden an die Startlinie bringen. Zugpferd ist der schwedische Olympiasieger im Starboot Frederik Loof, der schon mit einem M32 kenterte. Aber auch Match Racer Mathias Rahm steht für Qualität sowie der Altmeister Marström selber, der schon eine olympische Bronzemedaille im Tornado gewonnen hat.

M32 mit Mega Groß-Schwinge aber ohne Fock.  © Peter Clement

M32 mit Mega Groß-Schwinge aber ohne Fock. © Peter Clement

Parallel kommen die M32 Katamarane mit hohem Rigg und ohne Fock auch in den USA in Fahrt. Dort hat der ehemalige Puma Skipper Ken Read angekündigt, eine Flotte mit fünf M32 Kats unter Dampf zu setzen. Der gemeinsame Link ist der schwedische Sponsor Berg Propulsion, der bei Puma an Bord war und auch die skandinavische Rennserie unterstützt.

Auch das schwedische Jugendteam, beim Red Bull Youth America’s Cup gesetzt ist, weil Artemis als offizieller Herausforderer einen Platz sicher hat, soll mit den M32 Katamaranen trainieren.

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Carsten Kemmling

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4 Kommentare zu „Katamaran Serie: M32 in Fahrt; Great Cup 32 stellt sich vor“

  1. avatar AC640 sagt:

    AC72 AC45 X40 M32 GC32

    Man fängt an den Überblick zu verlieren. :-0

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    • avatar Ketzer sagt:

      Genau, und SeaCart war auch mal als One-Design Klasse unterwegs. Ganz schön inflationär und da man für diese Dinger ein fettes Budget UND mehr als 2 Segler braucht, werden sie sich wohl untereinander das Wasser abgraben.

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      • avatar Christian sagt:

        so isses. Kennt man bereits von den Sportbooten. Jede Werft und jeder Konstrukteur muss halt sein eigenes Ding machen. Zum Vorteil der Segler ist es nicht unbedingt.

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  2. avatar Michael sagt:

    Der Seacart ist immer noch als Einheitsklasse unterwegs und dies mit großem Erfolg. Die Seacart Series mit 15 Booten ist bei einem Einstiegsprei von unter 100.000 € aber auch eine völlig andere Nummer. Außerdem lässt sich der Seacart 26 binnen 3 Stunden von 3 Personen auf einen Trailer packen und dann per Kfz von A nach B bringen. Diese inflationären Katamaranserien sehe ich auch als recht sinnfrei und kontraproduktiv an. Vergleichbar mit der 40 Fuß Monohull-Klasse.

    Lassen wir sie spielen und warten ab, wie es mit den einzelnen Serien weitergeht. Dank Carsten behalten wir ja eventuell den Überblick.

    Schöne Weihnachtstage euch allen! Dank ans SR-Team für das interessante Jahr!

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