Optimist WM Napier/NZ: Schwacher Start für deutsche Flotte; Holländer in Führung

Jüngste kämpfen um WM-Titel

Bei der Optimist Weltmeisterschaft im neuseeländischen Napier kommt das deutsche Team nur schleppend in Fahrt. Nach fünf Rennen liegen die Jüngsten vom Audi Sailing Team Germany unter 210 Startern auf Platz 26. (Henry Peters), 36. (Gwendal Lamay) ,  51. (Marvin Frisch),  93. (Daniel Hamann) und 134 (Ingmar Vieregge).

Jede Menge vermeintliche "Exoten" bei der Opti WM in Napier. © Matías Capizzano

Die unerwartet schwachen Windbedingungen machen einigen Mitfavoriten wie Marvin Frisch schwer zu schaffen. Aber an der Spitze haben sich, wie von vielen Insidern vorhergesagt, die Holländer breit gemacht. Der Top-Favorit Bart Lambriex, der unter anderem die Deutsche Meisterschaft gewonnen hatte, liegt vorne und Team Kollege Philip Meijer auf Rang drei.

Besonders gut in Form scheint auch das Team aus den USA sowie aus Singapur. Die Flotte ist in sechs Gruppen aufgeteilt, die jeweils in verschiedenen Konstellationen in jeweils drei Feldern gegeneinander segeln.

Ergebnisse

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Rollwende eines Opti-Piloten aus Singapur. © Matías Capizzano

Dunkelhäutige Sportler gehören immer noch zu den Ausnahmen im Segeln, aber nicht bei der Opti WM. © Matías Capizzano

Die asiatischen Länder haben besonders beim Jugendsegeln stark aufgeholt. © Matías Capizzano

 

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Carsten Kemmling

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3 Kommentare zu „Optimist WM Napier/NZ: Schwacher Start für deutsche Flotte; Holländer in Führung“

  1. avatar Holger sagt:

    Leute – bloß nicht überbewerten die Ergebnisse einer Opti WM und den Hype darum,
    denn viel wichtiger als dort weit oben zu landen und dann dadurch unnötig hohe Erwartungen zu wecken,
    ist die gute Planung des weiterführenden rechtzeitigen Umstiegs und den richtigen Segelpartner finden und nicht noch mit 50 oder 52kg unötig lange im Opti sitzen und dabei 1 Saison in der weiterführenden Jugendklasse verspielen.
    Meine persönliche Meinung jedenfalls: – zu viel Opti-Hype hilft weiterführend den Kids nicht unbedingt,
    glatter effektiver Umstieg aber sehr und später mit gutem Knowhow dann aus der Jugendklasse (wo Jugendliche heutzutage eh schnell wieder rauswachsen) weitermachen egal ob es dann internationale oder Olympiaklasse wird, am wichtigsten ist geringer Drop-Out und alle ex.Opti Segler später auch noch mit 18/19 dabei.

    Schöne Saison 2012

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    • avatar Christian sagt:

      Holgi, du hast ja in der Sache weitgehend recht… aber warum nur kommt mir der Gedanke nicht aus dem Sinn, dass du als Händler vom Opti-Verkauf mehr schlecht, aber vom 29er-Verkauf mehr recht lebst… 😉

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      • avatar Holger sagt:

        Hauptsache ist doch das wir keine Kids und Jugendliche verlieren und möglichst alle auch mit 18 noch dabei sind und nicht jeder kann WM oder IDJÜM Top5 werden usw. völlig wurscht, das richtige lernen geht eh erst danach ernsthaft los
        Ich bin ein absoluter Gegner des Opti Gigantismus und von rangezüchteten Kinderstars
        Schau dir die Briten an – sind nicht soinderlich erfolgreich in der Opti Szene , aber dann…..
        dort geht der Opti Bereich noch etwas normaler ab auf guter Clubbasis und mit Regionaltrainern

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