Knarrblog: Endlich wieder auf dem Boot – Wasser plätschert, Tücher knistern

Dieses magische Gefühl...

Wie kann man diese segelfreie Zeit im winterlichen Dunkeldeutschland nur immer wieder aushalten? Aber vielleicht muss es so sein. In der Pause steigert sich die Vorfreude.

NRV Team

Endlich wieder das Wasser am Bug plätschern hören… © Sven Jürgensen

Endlich wieder auf dem Wasser. Dieses wohlige Gefühl spüren. Der Wind streicht am Segel entlang, entwickelt Vortrieb, legt das Schiff sanft auf die Seite. Wasser plätschert, Tücher knistern.

Die Luft schneidet anfangs scharf ins Gesicht. Feiner Regen versucht das Ölzeug zu durchdringen. Bei so einem Wetterchen würde man sonst nicht vor die Türe gehen. Aber auf dem Boot ist die Wahrnehmung völlig anders.

Pinne und Schot ziehen einen vorsichtig in diese schon fast vergessene Welt, in der nur Druck, Widerstand und Vortrieb eine Rolle spielen. Den Rhythmus des Windes aufnehmen. Eins werden mit dem Schiff. Seine Bedürfnisse spüren. Die Zügel lösen.

Nichts anderes zählt. Diese Welt ist so einfach. Alle anderen Gedanken bleiben an Land. Sobald ein Fuß auf dem Schiff steht, geht der jeglicher Ballast über Bord. Herrlich. Was für ein magisches Gefühl. Irgendetwas passiert mit einem, wenn man ein Segelboot besteigt. So kann es weiter gehen. Endlich ist die Saison eröffnet.

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Das NRV Team beim ersten Training mit Gwendal Lamay, Claas Höpcke, Klaus Lahme und Carsten Kemmling. © Sven Jürgensen

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Positionskämpfe beim ersten Alster-Training. © Sven Jürgensen

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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