Knarrblog J/70 EM: Die Geheimnisse der italienischen Glitschboot-Erfolge

Wunder gibt es nicht

Wie kann das sein? Die Italienerin Claudia Rossi segelt erst seit drei Jahren und wird auf Anhieb Europameisterin in der J/70. Ein Wunder? Ist die Qualität der jungen Klasse so gering?

Das Team um Claudia Rossi auf dem Weg zum EM-Titel in Kiel. © petitterriblesailing

Das Team um Claudia Rossi auf dem Weg zum EM-Titel in Kiel. © petitterriblesailing

Ich bin das jetzt mehrfach gefragt worden, und ehrlich gesagt, halte ich den Erfolg für nicht so erstaunlich. Er geht einher mit der Tatsache, dass die Italiener wie erwartet bei dieser EM klar den Ton angegeben haben.

Und das gilt ebenso für den vermeintlichen Exoten aus Monaco auf Rang zwei. Der Monaco Yacht Club hat eine Flotte von mehr als zehn Schiffen in seinem Hafen versammelt und die Crews nehmen regelmäßig an der italienischen Fleetrace-Serie teil, bei der schon seit mehr als einem Jahr die besten Italo-Profis aufschlagen.

Claudia Rossi mit dem verdienten Schluck aus der Pulle. © Sven Jürgensen

Claudia Rossi mit dem verdienten Schluck aus der Pulle. © Sven Jürgensen

Das Know How in der neuen Klasse ist entsprechend hoch. Denn es speist sich aus den Melges-Klassen 24 und 32 wie auch der kleineren 20, wo die Segler vom Stiefel seit vielen Jahren den Ton angeben.

Überlegener Genpool?

Nun sind Italiener per se nicht die besseren Segler. In olympischen Klassen segeln sie wenig auffällig. 2012 gab es keine Medaille und wenn es davor um Olympia-Ehren ging war die Surferin Sensini fast im Alleingang mit viermal Edelmetall dafür zuständig. Und auch in den Jugendklassen deutet wenig darauf hin, dass die Südländer einen besonders leistungsfähigen Genpool entwickelt haben, der zum überlegenen Umgang mit Wind und Welle befähigt.

Die Tochter nimmt den erfolgreichen Rennstall des Vaters hinter sich. © Sven Jürgensen

Die Tochter nimmt den erfolgreichen Farr 40 Enfant-Terrible-Rennstall des Vaters hinter sich. © Sven Jürgensen

Vielmehr hat die italienische Stärke auf den Gennaker-Kielbooten besonders mit einem finanziell sehr potenten Eigner-Kreis zu tun, der das sportliche Segeln als Spielfeld entdeckt hat. Sie steuern selber, sind oft erst spät von der Segelleidenschaft befallen worden und unterhalten ein Heer von Profis, das ihnen das Segeln beibringt.

Früher war diese Art des Segelns eher auf großen Yachten zu beobachten, inzwischen sind die Owner Driver aber auch auf immer kleineren Spaßbooten anzutreffen. Sie investieren so viel Zeit und ihre Crews sind so gut, dass sie selbst in den One Design Klassen mithalten können.

Mit gleichen Waffen

Das ist aller Ehren wert und ein Sieg in Einheitsklassen mit gleichen Waffen macht sicher mehr Spaß, und fühlt sich besser als wenn er sich aus einer Materialschlacht speist, wie es zum Beispiel beim Admiral’s Cup vor vielen Jahren gewesen ist.

Aber auch damals wären die Eigner nicht auf die Idee gekommen, sich selber ans Steuer zu setzen. Dabei hätten sie bei einem gut funktionierenden Design sogar am Ruder wenig falsch machen können. Wie ist es heute möglich, dass kaum erfahrene Eigner Spitzenplätze in sportlichen One Design Booten belegen?

Rosa Pinne für die Frau am Steuer. © Sven Jürgensen

Rosa Pinne für die Frau am Steuer. © Sven Jürgensen

Es geht um Zeit, Crew und Know How. Die Spitzenprofis sind in der Lage, Boote so schnell zu machen, dass deren Besitzer trotz weniger Erfahrung an der Pinne einen guten Job machen können. Sie haben zwar Defizite beim Starten oder engen Tonnenrundungen, und auch das Abreiten von Wellen gelingt ihnen nicht so gut, als wenn ein Olympionike am Ruder sitzen würde, aber der Speed-Vorteil reicht aus für Rennsiege.

14-jähriger Melges Weltmeister am Steuer

Das zeigt schon das Experiment mit Samuel “Shark” Kahn, der als 14-Jähriger Steuermann 2003 die Weltmeisterschaft der Melges24-Klasse im fünfköpfigen Team gegen die stärksten Profis der Welt gewann.

Sein vermögender Vater Philippe Kahn unterhielt damals das Pegasus Racing Team und beschäftigte einige der besten Segler. Dave Ullmann führte das Melges 24 Projekt, mit dem er selbst den beleibten Vater auf Speed brachte.

Der Sieg war das Ergebnis monatelanger akribischer Vorbereitung. Shark Kahn hatte erst vier Jahre zuvor mit dem Segeln begonnen. Danach segelte er noch hin und wieder Melges, seit 2007 verliert sich aber sein Weg in der internationalen Segelszene.

65-jähriger Melges 20 Weltmeister

Ein ähnliches Experiment  gelang nicht nur dem 65-jährigen Steuermann John Kilroy, der 2014 Laser Olympiasieger Paul Goodison als Taktiker in die Melges 20 holte und überlegen Weltmeister wurde. Kilroy segelte sonst TP52 und Farr40. Er trainierte gegen seinen elfjährige Sohn Liam, der das Feld nach zwei Rennen anführte und schließlich 13. wurde.

Der Steuermann scheint nicht so wichtig zu sein, wenn eine Profi-Crew schon im Vorfeld im 100-Prozent-Einsatz alle Möglichkeiten für maximalen Speed-Gewinn aufwendet. Eine Claudia Rossi scheint das höchste Niveau erreichen zu können, auch wenn sie erst vor drei Jahren mit dem Segeln begann.

Physik außer Kraft

In der Praxis erzeugt sie durch ihren Speed traumatische Erlebnisse wie Herr Alberini  für uns im 7. Rennen (Tracker). Nach einem in sehr ordentlicher Start am Pin End holen wir uns die sogenannte “sichere Leestellung” vomTop Favorit Carlo Alberini. Im Frühjahr hatte er noch die gesamte US-Elite vor Key West düpiert.

screen1

Schöne “sichere Leestellung” zum Italiener Alberini kurz nach dem Start…

 

Normalerweise kann aber auch er sich in solch einer Luv-Position nicht lange halten. Er sollte achteraus sacken und wegwenden müssen. So geben es die Gesetze der Physik vor. Aber der Schnauzbart gibt sich nicht geschlagen, legt plötzlich einen anderen Gang ein,  steuert ein paar Grad höher und ist ruckzuck vorbei.

...Aber der Italiener steuert einfach ein paar Grad höher und zieht vorbei. Er verfügt über einen zusätzlichen Gang. Unglaublich!

…Aber der Italiener steuert einfach ein paar Grad höher und zieht vorbei. Er verfügt über einen zusätzlichen Gang. Unglaublich!

Nun kann es natürlich sein, dass mich gerade einen Konzentrations-Aussetzer erwischt hat. Vielleicht im starken Wellengang das Steuern an der Windkante verpasst? Aber im Vergleich zum Rest des Feldes läuft es eigentlich ordentlich mit Platz vier an der Luvtonne. Und anderen ergeht es im Zweikampf mit dem Italiener ebenso.

Die Alberini-Crew ist nach drei Frühstarts richtig sauer. © Sven Jürgensen

Die Alberini-Crew ist nach drei Frühstarts richtig sauer. © Sven Jürgensen

Unser Erlebnis deckt sich mit den Erfahrungen beim Zusammentreffen mit den anderen Top Teams. Und auch drei weitere Italiener inklusive Frau Rossi wie auch der Monegasse Roberti segeln auf diesem Niveau.

Wie ist das möglich?

Wie ist das möglich? Wie kommt eine solche Diskrepanz zustande? Schließlich besteht auch die deutsche Flotte aus vielen Seglern mit Rang und Namen.

Ein Teil der Erklärung ist die geringe Zeit, die sich hierzulande mit den spezifischen Trimmöglichkeiten beschäftigt wird. Die besten Teams trainieren intensiv für die Liga, und da ist der Riggtrimm unerheblich, weil verboten.

Tatsächlich können die Italiener bei vielen Manövern kaum mithalten. Diese Erfahrung dürften viele Liga-Crews gemacht haben. Vor dem Wind nach Lee reinfahren, auf die Halse des Gegners mit einer besseren reagieren, und in Luv passieren – so hat es bei der Italienerin geklappt.

Danach ist sie am Wind einfach wieder vorbei gesegelt. Aber es ist wohl sehr wahrscheinlich, dass die Owner Driver bei den engen Situationen im Liga-Modus große Schwierigkeiten bekommen würden.

Übung macht den Meister

Doch das ist irrelevant. Die Profis haben sich in zahlreichen Wasserstunden ihren Speed-Vorteil gesichert. Übung macht den Meister, wobei es insbesondere um die Erhebung der Daten für den Rigg- und Segel-Trimm geht. Die Arbeit ist mühsam aber effizient. Deutsche Teams haben sich noch kaum damit beschäftigt. Ihr Wissen basiert auf den öffentlichen Daten im Netz.

Die Spezialisten haben diese verfeinert und auf die Segelshapes der verschiedenen Segelmacher übertragen. Die Möglichkeiten sind inzwischen kaum noch überschaubar, der Wettbewerb ist hart. Wir waren mit einem neuen North-Sails-Satz unterwegs wie auch die Sieger-Crew. Aber sensationell segelte zum Beispiel die Liga-Crew vom Mühlenberger Segel-Club um den jungen Steuermann Magnus Simon mit Clown Sails auf Rang zehn.

Zeit auf dem Wasser sollte sich auszahlen. Deshalb ist es ein gutes Zeichen, dass die Profis so viel aus der J/70 holen können, um stabil vorne zu segeln. Allerdings wird in der Klasse viel darüber geredet, dass es nicht nur um einfache Trimm-Einstellungen geht.

Tuning-Gerüchte

So wird hinter vorgehaltener Hand getuschelt, dass Spitzenteams Kiele und Ruder durch Nachbehandlung in Form bringen. Solche Tuning-Gerüchte gibt es häufig beim Segeln angesichts der deutlichen Überlegenheit eines Seglers/Teams.  Nicht immer geht es um die Illegalität möglicher technischer Vorteile. Vielmehr sind sie eine willkommene Erklärung für mögliche persönliche Defizite.

Italienische Freude über den EM Sieg. © petitterriblesailing

Italienische Freude über den EM Sieg. © petitterriblesailing

Für eine junge Einheitsklasse bergen sie aber große Gefahren. Wer sich ein neues Boot kauft, möchte davon ausgehen, dass er mit gleichem Material antritt. Er will nicht zusätzlich Geld ausgeben, um konkurrenzfähig zu sein.

Die Segler wollen sehen, dass solchen Entwicklungen deutlich Einhalt geboten wird. So soll auch die Möglichkeit der Einflussnahme von Coaches schwierig sein. Es heißt, Trainerboote seien in der Klasse verboten. Klar, weil sich die Wenigsten so etwas leisten können. Dennoch waren die Italiener mit Coachbooten unterwegs, die auch für einen schnellen Schlepp in den Hafen sorgten. Ganz deutlich scheinen die Regeln noch nicht zu sein.

Drängende Fragen

Aber solche Themen gehören wohl zu den Wichtigsten einer aufstrebenden Klasse. Europameisterschaften wie in Kiel bringen die drängendsten Fragen zu Tage. Und bei der Beantwortung zeigt sich, in welche Richtung es geht.

Der Erfolg von Frau Rossi kann nicht geschmälert werden. Ein Sieg mit 12 Punkten Vorsprung ist aller Ehren wert. Und an Bord war das versammelte Wissen des Enfant-Terrible-Rennstalls von Vater Rossi unter anderem mit einem Melges-24-Weltmeister wie auch Michele Paoletti, der nur knapp die Rio-Qualifikation im Finn verpasst hat. Wer nach elf Rennen nur einen fünften Platz auf der Streichliste hat, ist der perfekten Serie schon sehr nahe.

Und auch beim Kollegen Edoardo Lupi war kein Unbekannter an Bord. Der 43-jährige Lorenzo Bressani war schon dreimal in Folge Melges 24-Weltmeister und holte auch schon den 32er Titel. In Kiel belegte er Platz sechs als Taktiker. Zuletzt hatte er sich auch im Nacra17 versucht, die Fahrkarte nach Rio aber deutlich verpasst.

Bei den Italienern ist jede Menge Wissen an Bord. Es reicht allemal um in Kiel einen Vorsprung vor dem Rest der riesigen deutschen Phalanx zu bewahren. Das muss allerdings nicht so bleiben. Wenn jemand die Zeit in Trimm-Wasserstunden und Bootsvorbereitung investiert, dürfte der Erfolg nicht lange auf sich warten lassen. Priorität dürfte für die meisten allerdings nach wie vor das Liga-Segeln haben. Und dafür sind andere Trainingsinhalte gefragt.

Ergebnisse J/70 EM

Rennen im Tracker

avatar

Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
Spenden

11 Kommentare zu „Knarrblog J/70 EM: Die Geheimnisse der italienischen Glitschboot-Erfolge“

  1. avatar Fakt sagt:

    Das war jetzt wirklich eine sehr ausführliche Antwort auf die gestellten Fragen.

    Im Hinblick auf den angeblichen Speedvorteil der Italiener hab ich mir grad Q1-blue in voller Länge angesehen.
    Claudia schien gegenüber Carsten anfangs geringfügig mehr Höhe laufen zu können, beide blieben aber bei 6-12 kn Wind sehr dicht zusammen, als ob sie beide die gegenseitige Nähe suchten 🙂

    Ab der 2. Hälfte des letzten Downwindkurses segelte Carsten höher als Claudia, die das Ziel direkt anliegen konnte, während Carsten zweimal halste und dadurch leider ein paar Plätze verlor.

    Da keine nennenswerten Speedunterschiede zu erkennen waren, finde ich es schade, dass Carsten sich wieder dem blöden Kleinkurszirkus zuwenden möchte, statt richtige J/70 Regatten zu segeln.

    .

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 26 Daumen runter 16

    • avatar Fakt sagt:

      Und wie sah Carstens Performance bei etwas mehr Wind aus ?

      Dazu habe ich mir Race 7 – blue, bei 14,1 – 16,8 kn Wind angesehen.

      Carsten legt am stark bevorteilten Pin-End den besten Start hin. Gegenüber Alberini kann C. aber nichts aus der sicheren Leestellung machen. Vielleicht hätte er dichter dran bleiben müssen, statt den seitlichen Abstand grösser werden zu lassen.
      Carsten ist aber keineswegs langsam sondern liegt weit vor den Verfolgern.
      Nach ca. 6 min übernimmt Alberini Rang 1. Dann führt Carsten wieder. Erst nach 15 Minuten, kurz vor dem Luvfass kann sich Alberini etwas absetzen. Carsten rundet die Marke als 4.
      Auch Downwind ist kein Speednachteil gegenüber Alberini zu erkennen. Am Gate ist C. Dritter.
      15 min später rundet Carsten das Luvfass in derselben Position, wobei er Schwall / Teichmann unterwendet.
      Die können sich aber vorm Wind etwas von Carsten absetzen und werden 2. Carsten wird mit einer absolut fehlerfreien Leistung 3.

      Fazit: Alberini hatte einen minimalen Geschwindigkeitsvorteil, alle anderen waren jedoch langsamer als Carsten. Auch in der 7. Wettfahrt ging es primär um guten Speed, da es keine Winddreher gab, die man zu seinem Vorteil hätte ausnutzen können. Mit einer etwas besseren Vorbereitung wäre der Titelgewinn drin gewesen.

      Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 14 Daumen runter 10

      • avatar Andreas Jung sagt:

        Hey Fakt: Darf ich etwas von deiner Zeit abhaben?

        @ Carsten: Das nächste Mal nimmst du Fakt vielleicht mit an Bord. Dann dürfte nichts mehr schiefgehen. Glückwunsch nochmal zum 9. Platz – den ich eigentlich sehr respektabel finde.

        Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 24 Daumen runter 14

        • avatar Fakt sagt:

          “Darf ich etwas von deiner Zeit abhaben?”

          SAP scheut keine Kosten und keine Mühe, Tracks von Spitzenseglern, wie. z.B. Cartsten Kemmling, zur Verfügung zu stellen, damit auch wir Normalos lernen, besser zu segeln.

          Ich finde, dass man dieses Angebot annehmen sollte.

          Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 7 Daumen runter 1

  2. avatar Jollenfutzi sagt:

    na ihr habt ja Sorgen…..
    es gibt auch noch andere Bootsklassen bundesweit auser einer die es vor 3 Jahren noch gar nicht gab und die hier nun der Segelreporter zufällig segelt weil halt damit die Liga gesegelt wird (in anderen Nationen auch andere Bootstypen) und nun feststellen muss, dass man sich mehr und anders auf eine EM hätte vorbereiten müssen , sprich Geschwindigkeit trainieren wie in jeder Klasse halt. Nur die Bootsklasse Bundesliga die trainiert halt anders weil dort Kleinstkurszirkus ohne Trimmoptionen gesegelt wird.

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 11 Daumen runter 18

    • avatar Fakt sagt:

      Die J/70 ist mit YS 93 schon ein schönes Schiff, welches auch segelbar ist, d.h. im Gegensatz zu den neuen Modellen im Jollenbereich nicht ständig umkippt. Die älteren Jollenkonstruktionen sind im Vergleich dazu eher langweilig.

      Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 10 Daumen runter 8

    • avatar Carsten Kemmling sagt:

      lieber holgi, es wird langsam anstrengend, dass du alles verteufelst, was du nicht im angebot hast. einfach etwas durchatmen. leben, und leben lassen. ohne frage sind 505er ganz tolle boote.

      Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 26 Daumen runter 8

  3. avatar poseidon sagt:

    Boese Kommentare mit Namen dissen ist einfach nur peinlich, nur weil es nie fuer den grossen Wurf gereicht hat musst du damit leben das jeder honk hier hatet so ist das im Internet, wenns dir nicht passt die seglerzeitung versteht dich sicher

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 5 Daumen runter 18

  4. avatar Svante Domizlaff sagt:

    Verstehe die Diskussion nicht. Claudia, die ich nicht kenne, mag ein gutes Unterstützungsteam gehabt haben. Aber irgendwie muss man trotzdem gut segeln können. Stefano Roberti, der Zweitplazierte, ist eigentlich ein Dickschiffsegler und Crewmitglieder der Wally 107 “Open Season”, auch wenn er in Monaco das ganze Jahr über viel Zeit in der J 70 verbringt. Der ist eher ein guter Allround-Segler. Hut ab. Und auf Platz Drei liegt mit Gonzo aus Vigo ein North-Sails-Vertreter, der auf einer “Wally 100” als Co-Taktiker fährt. Da man auch in Vigo das ganze Jahr über segeln kann, hat er natürlich J 70-Erfahrung. Aber von Mega-Sponsoren kann bei beiden keine Rede sein. Das sind eben einfach nur gute Segler. Oder wie?

    Like or Dislike: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  5. avatar Wilfried sagt:

    Ne, was für eine Untat. An Booten die auf ne EM gehen werden nach der Werksauslieferung die Anhänge optimiert. Womöglich sogar mit Schleifpapier. Das ist ja in Einheitsklassen noch nie gemacht worden und absolut unsportlich.
    Was ist das für ne alberne Heulerei. Wenn die ne EM gewinnen willst mußt Du das Boot eben optimieren. Wenn du darauf kein Bock hast musste dich nicht darüber wundern wenn andere vielleicht schneller sind.
    Freu dich über dein Ergebnis das im Angesicht der Zeit der Vorbereitung und des Trainings richtig gut ist. So kommst du wie ein schlechter Verlierer rüber der das wirklich nicht nötig hat.

    Like or Dislike: Daumen hoch 2 Daumen runter 5

    • avatar Fakt sagt:

      Wilfried, es ging in dem Beitrag nicht um Heulerei, sondern um die Beantwortung meiner Frage, wie es einer Segelanfängerin gelingen konnte, dem Carsten das Heck zu zeigen.

      Like or Dislike: Daumen hoch 4 Daumen runter 1

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Sicherheitsfrage (SPAM-Schutz): *