Match Race Germany: Warum Weltumsegler Felix Oehme das Match Race mag

Rückenwind für die Saison

Wie der Hamburger Skipper Felix Oehme und sein NRV Matchrace Team in die Weltspitze vordringen wollen.

Pressemitteilung:

Das Ergebnis der einzigen deutschen Mannschaft im Match Race Germany 2014 mag auf den ersten Blick nicht so eindrucksvoll aussehen. Doch der vorletzte Platz, den der Deutsche Matchrace Meister Carsten Kemmling aus Hamburg mit Verstärkung der Matchrace-Mannschaft um seinen NRV-Segelkameraden Felix Oehme erreichen konnte, birgt allerlei Mehrwert.

Match Race Germany

Ganz in grün. Das Segelreporter Team am Bordensee. © MRG

Da sind nicht nur die zwei Siegpunkte, die das deutsche Quintett in den Duellen gegen die Mannschaft um den jungen Dänen Nicolai Sehested und das Schweizer Sailbox Team von Eric Monnin verbuchen konnte. Es sind vor allem wertvolle Erfahrungswerte, die Deutschlands beste Matchracer mit nach Hause in den Norden nehmen.

Der 48-jährige Kemmling hatte den 32-jährigen Oehme und dessen Mannschaft aus zwei guten Gründen zum gemeinsamen Start beim Match Race Germany zu sich ins Boot geholt. Zum einen sicherte sich Kemmling damit die derzeit besten deutschen Matchracer laut Weltranglistenplatz 31 an seiner Seite. Zum anderen wollte er den Vereinkameraden im Norddeutschen Regatta Verein über den gemeinsamen Einsatz die Möglichkeit zu einem Einsatz auf der Weltbühne des Matchracings ermöglichen.

Felix Oehme, der 2008/2009 zusammen mit Boris Herrmann auf der Hochseeyacht „Beluga“ das Portimåo Global Race um die Welt gewonnen hatte und auch im olympischen 49er einmal zu den besten fünf Steuerleuten der Republik zählte, konzentriert sich inzwischen auf das Duellsegeln.

Er mag die Disziplin, „weil sie die extremste Wettkampfform des Segelsports, sehr spannend und ein Teamsport ist“. Für das Matchracing, so der inzwischen berufstätige Skipper, könne man nach Feierabend trainieren. Der logistische Aufwand eigener Bootstransporte falle weg.

Mit Niklas und Felix von Meyerinck, Florian Weser und Klaas Höpcke hat Oehme ein schlagkräftiges Team formiert. Saisonziel dieses Jahres ist es, „auf die erste Seite der Matchrace-Weltrangliste vorzurücken“. Die Hamburger wollen in die Top 25 vorrücken und Schritt für Schritt so gut werden, dass sie auch bei Grade-1-Regatten starten können.

Eine regelmäßige Teilnahme an der Alpari World Match Racing Tour wollen die Hanseaten erst erwägen, wenn ihnen der erste große Schritt gelungen ist und sie ihre Leistung konstant abrufen können. Mit der PNE Wind AG und Musto hat die NRV-Crew bereits zwei Partner im Boot. Denn dieses Wissen teilen Felix Oehme und seine Mitstreiter längst mit den Profiteams der Tour: Ohne starke Sponsoren ist der Weg an die Weltspitze kaum zu machen.

Vom Match Race Germany hat Oehme viel Rückenwind für diese Saison mitgenommen: „Der Spirit der Veranstaltung hat sich voll aufs Team übertragen. Wir wollen uns unbedingt für eine Wildcard im nächsten Jahr qualifizieren.”

Quelle: Match Race Germany

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Carsten Kemmling

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Ein Kommentar „Match Race Germany: Warum Weltumsegler Felix Oehme das Match Race mag“

  1. avatar x-claim sagt:

    Bei allem Respekt – aber ich bin der beste und ich bleib jetzt der beste und alle mit mir sind die besten und ach ja erwähnte ich es schon? Ich bin der beste!

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 14 Daumen runter 12

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