Match Race Marstrand: Hattrick für Hansen – Ferrarese fischt Tonne ab

Fischers Fritze...

Finale Hansen gegen Robertson

Halbfinale Hansen gegen Schreihals Ferrarese:

Der Schwede Björn Hansen (46) hat mit seinem Team zum dritten Mal hintereinander das Heim-Event der Alpari World Match Racing Tour in Marstrand gewonnen.

Simone Ferrarese

Lacher der Woche: Simone Ferrarese ist nach starker Luvkrängung mit dem Spi Achterholer unter Luvtonne geraten. © WMRT

Vor gut 30.000 Zuschauern besiegte der älteste Skipper auf der World Match Racing Tour die neuseeländische Mannschaft um den jungen Skipper Phil Robertson (26) in einem dramatischen Finale mit 3:2.

Die Story der Woche war aber ein Stunt des intalienischen Teams um Steuermann Simone Ferrarese (25), der bei einem der Starkwind-Halfinals mit der Spischot eine der Leetor-Tonnen abfischte und sie fast bis ins Ziel mitschleppte.

Ergebnisse: STENA MATCH CUP SWEDEN

1 Bjorn Hansen (SWE) eWork Sailing Team 31 points
2 Phil Robertson (NZL) WAKA Racing 28 points
3 Simone Ferrarese (ITA) Ferrarese Racing Team 24 points
4 Keith Swinton (AUS) – Black Swan Racing 20 points
5 Ian Williams (GBR) – Team GAC Pindar  17 points
6 Adam Minoprio (NZL) Team Alpari FX 15 points
7 Staffan Lindberg (FIN) Alandia Sailing Team 12 points
8 Johnie Berntsson (SWE)- Stena Sailing Team 10 points
9 Pierre-Antoine Morvan (FRA) – Vannes Agglo Sailing Team 5 points
10 Mathieu Richard (FRA) GEFCO Match Racing Team 3 points
11 Taylor Canfield (ISV) USone 0 points
12 Henrik Eyerman (SWE) Team Henrik Eyerman 0 points

Stand auf der ALPARI WORLD MATCH RACING TOUR

1 Ian Williams (GBR) – Team GAC Pindar 62
2 Adam Minoprio (NZL) – Team Alpari FX 61
3 Mathieu Richard (FRA) – GEFCO Match Racing Team 53
4 Björn Hansen (SWE) eWork Sailing Team – 48
5 Phil Robertson (NZL) – WAKA Racing 47
6 Taylor Canfield (ISV) – USone 42
7 Keith Swinton (AUS) – Black Swan Racing 39
8 Johnie Berntsson (SWE)- Stena Sailing Team 36
9 Simone Ferrarese (ITA) Ferrarese Racing Team 24
10 Pierre-Antoine Morvan (FRA) – Vannes Agglo Sailing Team 16

Eventseite Alpari World Match Racing Tour

Stena Match Cup

Final-Duell vor vielen Zuschauern. © Brian Carlin/AWMRT

Das Finale zwischen Hansen und Robertson

Das Finale zwischen Hansen und Robertson stand auf Messers Schneide. © Brian Carlin/AWMRT

hansen Robertson WMRT

Alt und jung gehen sich für das gestellte Duell Foto an den Kragen. © Brian Carlin/AWMRT

Hansen Robertson WMRT

Auf dem Revier vor Marstrand haben schon viele legendäre Match Races stattgefunden. © Brian Carlin/AWMRT

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Carsten Kemmling

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12 Kommentare zu „Match Race Marstrand: Hattrick für Hansen – Ferrarese fischt Tonne ab“

  1. avatar Christian sagt:

    herrlich, die Tonnenfischerei!!! Ganz großes Kino. Wenn man es absichtlich hätte machen wollen, hätte man es nicht annähernd so gut hinbekommen.

    Dieses Video hat das Zeug dazu, das “Video des Jahres 2013” zu werden.

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    • avatar Sven sagt:

      Wahrscheinlich hat ihn die Tonne an der Spischot vor der Patenthalse gerettet!

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  2. avatar andreas borrink sagt:

    Schöner Stunt – die Italiener nehmen alles mit!

    Aber auch ein tolles Video vom Finalrennen, zur Abwechslung mal nicht sinnlos zerschnippelt und mit dusseliger Musik unterlegt. Klasse der Originalton von Robertson. Nur ein “Beeep”, welche Disziplin!

    Erklärt mir einer die Nummer bei 6:15? Habe ich so noch nicht gesehen.

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    • avatar AC Fan sagt:

      Wenn ich das richtig sehe, kreuzt Hansen mit Wind von Steuerbord vor Robertson, will sich dann drauflegen, und Robertson zieht hoch (braucht sich nicht an “richtigen Kurs” zu halten), um ihn wieder nach links zu schicken, so zu sagen ein Dial-up auf der Kreuz.

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      • avatar Carsten Kemmling sagt:

        es geht um das luvrecht. der kiwi hat nur deshalb luvrecht, weil er hansen überlappte bevor dieser seine wende abgeschlossen hatte. wäre die wende vorher beendet – auf amwindkurs abgedreht – dürfte robertson das nicht machen, weil er die überlappung von hinten kommend hergestellt hätte.
        die jungs nehmen die genua runter um von dem flatternden segel weniger gebremst zu werden und vllt die bugspitze voraus zu bekommen. robertson hat das perfekt gemacht und hansen zur wende gezwungen.

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        • avatar thorsten sagt:

          bei der wmrt gilt regel 17 nicht – insofern kann er luven, solange er nicht mit der nase durch den wind (11 bzw sonst 13) geht und raum zum freihalten gibt (16.1)

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  3. avatar andreas borrink sagt:

    War das nicht die Luvschot?

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    • avatar andreas borrink sagt:

      ääähhh…..irgendwie durcheinander gebracht…..schon richtig so!

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  4. avatar <°((( ~~< sagt:

    Versteht eigentlich jemand, wen der Skippper da so herzhaft beschimpft? So ziemlich die am besten zu verstehenden Wörter in dem Video sind ja Arschloch und Hure. Wen mag er da meinen?

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    • avatar Carsten Kemmling sagt:

      er schreit, um dem schiri begreiflich zu machen, dass der gegner eine strafe erhalten müsste und ist ja offenbar in diesem fall auch erfolgreich damit. freunde macht sich der jungspundauf dauer mit dieser eher ungehörigen und unüblichen lautstärke aber nicht. die schiries mögen es eigentlich auch nicht auf dauer. aber vllt ist es auch einfach nur südländisches temperament 🙂

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      • avatar andreas borrink sagt:

        …sagt der stoische Drachensegler mit der senioralen Ausstrahlung. Na, die Jungs hab’ ich auch schon ganz schön schreien hören.

        Für viele, besonders jüngere Segler ist das einfach eine Methode, um den Adrenalinspiegel schneller abzubauen. Solange sie nicht wirklich persönlich beleidigend werden, kann man da großmütig sein, finde ich.

        Je mehr ich so drüber nachdenke: Leise war ich auch nicht grade an den Tonnen…….Innenpositionen z.B. lassen sich eben am besten akustisch belegen.

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