Maxi Yacht Rolex Cup: J Class – eine Klasse für sich!

Schiere Schönheit

Verdränger… stimmt! Aber was für welche! © borlenghi

Verdränger… stimmt! Aber was für welche! © borlenghi

Auch in der edlen, vermeintlich auf Schönheit ausgerichteten J-Class wird mit harten Bandagen gekämpft: „Lionheart“ wird J-Class-Sieger nach Protest. Die Schönheiten sind meisterhaft in Szene gesetzt.

Dass die J-Class-Yachten – ganz egal ob restauriert oder nachgebaut – mit zum schönsten zählen, das Menschenhand für den Segelantrieb geschaffen hat, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben.

"Kommt ihr mal bitte nach vorne, wir müssen aufräumen!" © borlenghi

“Kommt ihr mal bitte nach vorne, wir müssen aufräumen!” © borlenghi

Das gilt für das einzelne Schiff als solches, noch viel mehr allerdings, wenn die J’s im „Rudel“, sprich: bei einer Regatta auftreten. Der Maxi Yacht Rolex Cup zählt zu den eher seltenen Events, bei denen insbesondere auch zur Erbauung anderer gesegelt wird.

Und dass sich Carlo Borlenghi, der italienische Meisterfotograf für alles, was irgendwie mit Segeln bewegt wird, ausgerechnet in die J-Class-Diven verliebt hat, dürfte ebenfalls keinen mehr erstaunen.

In der BilderStory zeigen wir seine Shots vom diesjährigen J-Class-Showdown mit vier Yachten, die eigentlich keines Kommentars, höchstens ehrfurchtsvoller Betrachtung bedürfen.

Wir fügen trotzdem noch die offizielle Abschluss-Pressemitteilung bei:

Schlanke Linien, hohe Masten und Decks, die nur so strahlen vor polierten Winschen und lackierten Holzarbeiten – die J-Class Yachten vereinen viel gediegenen und dennoch alle ansprechenden Glanz.

Das starke Vierer-Feld wechselte vor der Costa Smeralda die Positionen in den Zwischenständen über die ganze Woche hinweg. Bis zum Showdown im Finale.

Nachdem Titelverteidigerin „Velsheda“ nach einer für ihre Verhältnisse schlechten Woche aus dem Rennen war, blieb es der „Lionheart“, der „Rainbow“ und der „Ranger“ überlassen, um den Sieg zu kämpfen.

Der Finaltag der „Lionheart“ begann nicht so gut. Nach einem Fockproblem wurde sie im ersten Kurzrennen nur Letzte. Dadurch war es an den Rivalen, die Initiative zu ergreifen. Aber der „Rainbow“ ging es kaum besser, denn sie wurde für einen Frühstart bestraft und nur Dritte. Die „Velsheda“ holte den Tagessieg, die „Ranger“ wurde Zweite.

Zählt zum Schönsten, das jemals von Menschenhand gebaut wurde © borlenghi

Zählt zum Schönsten, das jemals von Menschenhand gebaut wurde © borlenghi

Danach gingen „Lionheart, Rainbow und Ranger „punktgleich mit zehn Zählern ins letzte Rennen. Der Gewinner würde den Titel feiern. „Das war am Ende ziemlich hart“, erklärte Lionheart-Taktiker Bouwe Bekking. „Im letzten Rennen sind wir nicht gerade brillant gestartet, aber dann lief es besser und wir waren gleich wieder vorne mit dabei. Die Rainbow verlor ihren Spinnaker, und wir mussten wegwenden, um nicht ins Problem verwickelt zu werden. Dann hatten sie eine problematische Situation mit der Velsheda.“

Es war ein Vorfall, der im Protestraum endete und die Rainbow, Gewinnerin auf dem Wasser, disqualifiziert sah. „Manchmal laufen Wettfahrten so“, meinte Bekking. „Es war wirklich ziemlich eng alles, besser können Regatten nicht sein. Die Crew hat sie für uns gewonnen.“

Ergebnisse J Class

Spenden
https://northsails.com/sailing/de/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sicherheitsfrage (SPAM-Schutz): *