Minitransat: Start geglückt, nächster Sturm-Stopp – Masekowitz mit Problemen

Pause nach der Pause

Nach 16 Tagen Wartezeit sind am Dienstag 84 Minitransat Piloten zu ihrem Atlantik Abenteuer Richtung Lanzarote gestartet. Aber sie sollen erneut einen ungeplante Wartezeit im spanischen Sada hinnehmen.

Minitransat

Die Mini-Flotte beim Transat Start nach 16 Tagen Sturmpause. © Francois Van Mallenghem

Der direkte Weg zum ersten Etappenstopp auf Lanzarote ist erneut durch einen drohenden Sturm versperrt. Deshalb legt die Wettfahrtleitung vor dem spanischen Hafen Sada bei La Coruna eine Ziellinie aus. Die Flotte soll dort die nächste Sturmfront abwettern. Die ersten Boote werden Freitag Abend in Sada erwartet. Die Zeiten werden zur Gesamtzeit addiert.

Henrik Masekowitz, der einzige Deutsche im Feld, der in der Klasse der 31 Prototypen startet, lag nach einem ordentlichen Start auf  einem guten 16. Platz, als er plötzlich nach Westen statt nach Süden segelte. Offenbar musste er den Kreuzkurs abbrechen und ein Problem beheben. Inzwischen hat er aber wieder den Kurs nach Süden aufgenommen und segelt dem Feld als letztes Schiff hinterher. Er liegt gut 78 Meilen hinter den Spitzenreitern zurück.

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7 Kommentare zu „Minitransat: Start geglückt, nächster Sturm-Stopp – Masekowitz mit Problemen“

  1. avatar Heinrich sagt:

    Könnte es sein, dass die Jahreszeit für den Start nicht optimal liegt? Ist nicht so wahnsinnig überraschend, dass Ende Oktober auf dem Nordatlantik ein Sturmtief nach dem anderen durchzieht, oder?

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  2. Nein, die Jahreszeit ist nicht so optimal für einen Start nördlich der Biskaya. Aber auch La Rochelle etc. wäre problematisch und wesentlich früher können sie auch nicht starten, da sie dann in die Hurrikan-Saison in der Karibik ankommen … Alles nicht so einfach …
    Ich denke, dass sie das Ganze für 2015 noch einmal überdenken werden auch wenn eigentlich Douarnenez bereits fest steht …

    VG, Frank

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  3. avatar Robert sagt:

    Das eigentlich faszinierende an den Minis ist doch gerade die Seegängigkeit. Ist man da nicht etwas übervorsichtig?

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    • 40 Knoten von vorn und 4..5..6m Welle – das ist kein Segeln mehr sondern nur noch Kampf. Höhe fährt man dann sowieso nicht mehr mit Luvwinkeln über Grund von ca 20..30 Grad. Hatte ich auch schon mal, aber wünschen tue ich es niemandem. Insbesondere wenn es dann vielleicht noch nicht mal Raum zum Ablaufen gibt …

      Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 8 Daumen runter 0

  4. avatar Krischan sagt:

    Henrik Masekowitz wurde nach Kielverlust abgeborgen …

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  5. avatar Chris sagt:

    Was ist denn da mit Henrik Masekowitz los?
    Der ist aber auf Abwegen.
    Schade eigentlich!
    Kennt einer eine Möglichkeit mal auf einem Mini mitzusegeln?

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    • avatar Chris sagt:

      Upps mein Eintrag war wohl redundant Ich hab den Beitrag von Krischen übersehen.

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