Moth Video aus Australien: Outteridge darf auf seinem Heimrevier foilen

Die Motten fliegen wieder

Die Australier sind im Motten-Fieber. Kein Wunder, dass bei der Moth WM 2012 am Gardasee alle Medaillen der zuruzeit heißesten Klasse unter dem Segelhimmel an die Piloten aus Downunder gingen. Bei der aktuellen australischen Meisterschaft haben sich 69 Segler in Wangi am Lake Macquarie versammelt.

Nathan Outteridge auf seinem Heimatrevier

Nathan Outteridge auf seinem Heimatrevier in Australien. © Outteridge

In seinem Heimatort ist auch Nathan Outteridge mit dabei, der bei der WM nicht am Start war. Der Olympiasieger im 49er und Artemis Steuermann, hat von seinem America’s Cup Team frei bekommen, um die nationale Meisterschaft zu segeln. Offenbar wird im Lager des schwedischen America’s Cup Aspiranten noch mehr gebastelt als gesegelt.

Das Video zeigt die harten Bedingungen bei der Moth Vorregatta. Am Tag als es Ernst wird, hat Outteridge noch kein so gutes Händchen. 8/5/4 bedeuten Gesamtplatz vier. “Ich habe viel Seegras auf dem Kurs gefunden und habe festgestellt, dass es langsam ist wenn es an den Foils klebt.” Das Video stammt von seinem Bruder Beau.

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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Ein Kommentar „Moth Video aus Australien: Outteridge darf auf seinem Heimrevier foilen“

  1. avatar Manfred sagt:

    Moin,
    während wir hier unseren Tee einnehmen ist bereits das Video vom ersten Renntag (3 Rennen) veröffentlicht worden: Hier der Link: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=zp8BZnI9UTw

    Erstaunlich die Leistung von Peter Burling (Silber 49er, 2012). Steuermann des NZL AC45 RedBull Jugend Teams. Vermutlich dann auch zweiter Mann hinter Dean Barker bei ETNZ. Nathan O. segelt mit einem Prototypen, da gibt es noch Kinderkrankheiten und die letzten Prozente an Speed sind noch nicht entwickelt. Auch sehr gut dabei: Laser Champ und Goldmedaillengewinner Slingsby. Mein persönlicher Favorit ist Scott Babagge. Der ist schon mal mit dieser hübschen Finnin als Steuerfrau Weltmeister im 29er geworden… so jedenfalls meine Erinnerung. Im 18 Füßer ist er natürlich auch vorne dabei. Im Prinzip alles sehr gute Allround Segler. Man scheint das bei uns jetzt auch zu begreifen. Den seglerischen Horizont erweitern kann nur nach vorne bringen. Einer der ersten der das konsequent gemacht hat, übrigens “Kuh Willi”, der mit den Willimetern. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag nachträglich Willi! Finn, Soling, Star – alle sehr unterschiedlich von der Rigg Konfiguration, aber Willi immer vorne dabei.

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 9 Daumen runter 0

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