Neue Entwicklung: One Design Katamaran Flying Phantom auf Flügeln

Foilen für Jedermann

Pünktlich zum Ende des America’s Cups bringt die Firma SAIL INNOVATION den ersten Katamaran auf den Markt, der eine Einheitsklasse auf Tragflächen bilden soll. Die 25.000 Euro (ohne Steuern) teure Flying Phantom soll 30 Knoten erreichen.

Flying Phantom

Der Flying Phantom Kat soll stabil auf Tragflächen segeln. © Sail Innovation

Der Strandkat ist aus der Konstruktionsfeder des deutschen Tragflächen Spezialisten Martin Fischer entstanden. Er zeichnete auch für den C-Klasse Katamaran Groupama verantwortlich, mit dem Franck Cammas gerade den Little America’s Cup gewann. Das gesamte Designteam soll an der Entwicklung des Phantoms beteiligt gewesen sein.

Neben Cammas testeten auch Vendée Globe Sieger François Gabart und der französische F18 Meister Gurvan Bontemps das neue Boot intensiv sowie zahlreiche Wochenendsegler mit weniger überragenden Segelkenntnissen. Sie sollten die Alltagstauglichkeit des neuen Foilers ausprobieren.

Der Katamaran wird der Öffentlichkeit Anfang Dezember bei der Bootsmesse in Paris vorgestellt.

Das Schiff ist wie ein Formel 18 Kat 18 Fuß lang aber mit drei Metern deutlich breiter. Der Mast ist 9.5 Meter lang, das Gewicht beträgt 155 Kilogramm. Die Großsegelfläche mit dem Karbon-Flügelmast beträgt 18 Quadratmeter, die Fock ist 5 qm groß. Der Gennaker misst 24 qm. Der Phantom soll eine Spitzengeschwindigkeit von 30 Knoten erreichen.

Auch dieses Vid ist sehenswert, aber leider in D nicht möglich. Die GEMA hat etwas dagegen.

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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8 Kommentare zu „Neue Entwicklung: One Design Katamaran Flying Phantom auf Flügeln“

  1. avatar Ketzer sagt:

    Wieder so eine inflationäre Einheitsklasse… VX40, GC32, Phantom… Wird im Gegensatz zu Konstruktionsklassen einfach keinen Schnitt haben.

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  2. avatar Skiffy sagt:

    Ich würde mich hiermit völlig selbstlos freiwillig als Tester in der Sektion der Wochenendsegler zur Verfügung stellen! 🙂

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  3. avatar Alex sagt:

    haben wollen 🙁 !

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  4. avatar Andi sagt:

    Hobie hatte da schon mal den Trifoiler. Der war zu früh und zu kompliziert. Wird jetzt gepennt ?? Zu sehr auf Angelboote gesetzt ?? Kein behutsames update für die 14er/16er ! Kein Formula16… Da war viel Potential.

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  5. avatar andreas borrink sagt:

    http://www.youtube.com/watch?v=XR1be_hVrQI

    scheint gut zu funktionieren.

    Bin mal gespannt auf die ersten Manöver und die Am-Wind Eigenschaften!

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  6. avatar dubblebubble sagt:

    Mon Dieu! Jetzt hat die Helmpest auch Frankreich erfasst.

    Abgesehen davon sieht das, was die da machen sehr gut aus, wow.

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  7. avatar pro ac sagt:

    DAS Boot für den nächsten AC günstig (sollte es ja auch sein 😉 ), schnell, Multihull, Foiler…

    Die Crews könnte ich mir wie folgt vorstellen:
    – Larry mit Russel
    – Grant mit Dean
    – Papa Oatley mit Sohn Oatley
    – Kostecki mit Spithill
    – Ernesto mit seine Schwager
    – Schühmann mit Buhl
    – ….

    das wär doch was oder? Ach ja, das ganze am Gardasee ohne Zeitverschiebung.

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