Nord Stream Race: Russen siegen überlegen nach Langstrecken-Etappe

Die Schwäne sind gelandet

Die Russen dominierten die dritte Ausgabe des Nord Stream Races © Nord Stream

Die Russen dominierten die dritte Ausgabe des Nord Stream Races © Nord Stream

Das russische „Bronenosec“-Team blieb auf ihrer Swan 60 in allen drei Etappen ungeschlagen. Es folgten China und Europa mit Skipper Tim Kröger.

Das italienisch-russische Profiteam um Skipper Igor Frolov und Alberto Innocenti machte bei dieser dritten Etappe des Nord Stream Races 2014 von Helsinki nach Warnemünde mehr als deutlich, dass sie auf ihrer Swan 60 „Bronenosec“ auch „lang können“. Nachdem sie zunächst bei der ersten “Sprint“-Etappe über 100 Seemeilen von St. Petersburg nach Helsinki mit einem Sieg „erste Duftmarken“ setzten, überraschten sie auch mit einem Triumph bei der Inshore Trophy in Helsinki.

Die chinesische "Windward" erreichte als zweite Swan 60 im Morgengrauen das Ziel der dritten Etappe vor Warnemünde © nordstream

Die chinesische “Windward” erreichte als zweite Swan 60 im Morgengrauen das Ziel der dritten Etappe vor Warnemünde © Nord Stream

Entsprechend hoch waren die Hoffnungen der direkten Verfolger China und Europa, den Russen zumindest auf der 600-Seemeilen-Langstrecke das Heck zu zeigen.

Doch nach zwei Tagen, 17 Stunden und 25 Minuten schipperte im Morgengrauen vor Warnemünde erneut bei leichten Winden die blau-weiße „Bronenosec“ als Siegerin über die Ziellinie. Die Chinesen brauchten auf ihrer „Windward“ nur eine Stunde länger; das Team Europe mit Skipper Tim Kröger ließ sich etwa zweieinhalb Stunden mehr Zeit.

Die Crew der "Spirit of Europe" mit Skipper Tim Kröger (mit Käppi ) © Nordstream

Die Crew der “Spirit of Europe” mit Skipper Tim Kröger (mit Käppi ) © Nord Stream

Ärgerlich für die Europäer (neben Tim Kröger als Skipper steuerte die Olympia-Vierte und VSaW-Vizepräsidentin Ulrike Schümann) auf „Spirit of Europe“ , da sie im ersten Drittel der 600-Seemeilen-Etappe das Feld der Swans deutlich anführten – später dann allerdings in Positionskämpfen der „Windward“ und „Bronenosec“ den Vorrang lassen mussten.

Rang vier für „Tsaar Peter“, nur sieben Minuten später die „Petite Flamme“ (Estland). Die deutsche „SGM“, sehr erfolgreich mit einem zweiten Rang beim Inshore-Rennen (punktgleich mit Team Europe), musste sich auf der Langstrecke jedoch mit dem sechsten und somit letzten Rang zufrieden geben.

Immer wieder imposante: Schwäne unter Spi © nordstream

Immer wieder imposant: Lange Schwäne unter Gennaker © Nord Stream

 

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Michael Kunst

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