Barcelona World Race: Zweitplazierte “Neutrogena” läuft Nothafen an

Notstopp in Neuseeland

Guillermo Altadill und Jose Munoz segeln ihre “Neutrogena” nach Neuseeland, um eine Reparatur an der Stromversorgung vorzunehmen. Riechers Podiumsplatz wird vielleicht doch noch möglich.

Neutrogena muss nach Neuseeland abdrehen. © Gilles Martin-Gaget/Barcelona World Race

Neutrogena muss nach Neuseeland abdrehen. © Gilles Martin-Gaget/Barcelona World Race

“Wir haben ein Problem mit der Hauptmaschine” sagt Altadill. “Wir können unsere Batterien nicht mehr laden und segeln nach Neuseeland um Ersatzteile aufzunehmen, damit wir wieder zu 100 Prozent segeln können.”

Die Regeln des Rennens besagen, dass ein solcher Stop mindestens 24 Stunden dauern muss und maximal acht Tage dauern darf, um noch im Rennen zu verbleiben.

Der ehemalige United Internet Team Germany Wetterexperte Altadill erklärt, dass sie zurzeit allein mit den Hydrogeneratoren am Heck im Wasser Energie für die laufenden Elektronik Systeme und den Watermaker nutzen können.

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“Neutrogena” hat gut 40 Tage mit um den Sieg gesegelt. Das Thema ist nun durch. © Gilles Martin-Gaget/Barcelona World Race

“Allerdings wird die Bedingungen gerade immer schlechter mit großen Wellen und starkem Wind. Da können wir die Schleppgeneratoren wohl in den nächsten 40 Stungen nicht benutzen. Deshalb steuern wir per Hand und haben die Elektronik ausgeschaltet. Wir haben aber noch genug Trinkwasser, um nach Neuseeland zu kommen.”

Dort werde jemand vom Shore Team aus England die benötigten Dinge übergeben. “So etwas passiert eben in einem Marathon Rennen, wie diesem. Sie sind ein Teil des Spiels. Aber natürlich sind wir enttäuscht, weil wir jetzt 40 Tage gekämpft haben, um an die Spitze zu kommen. Aber das Rennen dauert immer noch lange. Wer weiß? Wenn uns so etwas passiert, kann es auch bei anderen passieren.”

Das Problem der Zweiplazierten “Neutrogena” spielt Jörg Riechers in die Karten. Er liegt zwar gut 1500 Meilen zurück, aber es ist noch nicht klar, wie viele Meilen die Altadill und Munoz durch den Pit Stop verlieren. Riechers Abstand zu Rang drei ist allerdings wieder auf fast 300 Meilen angestiegen.

An der Spitze dagegen wird es jetzt für Bernhard Stamm und Jean Le Cam ein einsames Rennen.

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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