Jules Verne Trophy Video: “Banque Populaire” mit 48 Knoten Peak drei Tage voraus

Augen zu und durch

Am 22. Tag der Rekordfahrt hat der 43 Meter lange Trimaran “Banque Populaire” mit seiner 14-Köpfigen Crew Neuseeland passiert und gut die Hälfte der Weltumrundung geschafft.

Nach einer Flautenzone in der Nacht ist der Vorsprung erstmals seit einigen Tagen unter die 2000 Meilen Grenze gerutscht. Aber das sind immer noch beruhigende drei Tage. Und das nächste Starkwindfeld auf dem Weg Richtung Kap Horn ist in Sicht.

"Banque Populaire" im High Speed Modus. © Stichelbaut/BCPE

Tags zuvor hatte Skipper Loick Peyron einen maximalen Speed von 48 Knoten gemessen, als sie eine Pazifik-Welle herab rutschten. Der Kurs hat die Franzosen sehr weit südlich geführt, wo die Gefahr einer Kollision mit Eisschollen wächst.

Eisfelder können zwar bis zu einem bestimmten Grad durch Satellitenaufnahmen identifiziert werden, aber kleiner “Einzelgänger”-Eisschollen sind nicht auszumachen. Deshalb heißt es für die Rekordsegler auf einem großen Teil ihres Weges: Augen zu und durch.

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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6 Kommentare zu „Jules Verne Trophy Video: “Banque Populaire” mit 48 Knoten Peak drei Tage voraus“

  1. avatar T.K. sagt:

    Das sieht ja ziemlich entspannt aus. – sehr französisch eben.

    Unglaublich wie diese Megaterrasse da durch knallt

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 5 Daumen runter 0

  2. avatar Stumpf sagt:

    Unglaublich! Wenn man bedenkt unter welchen Bedingungen Surfer, Kiter und Hydrofoiler im teilweise 50 cm tiefen Wasser unter Idealbedingungen auch nur mit Mühe die 50 Knoten erreichen.

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    • avatar Ketzer sagt:

      Dann skaliere das mal. Der Tri ist 15x länger als ein Surfbrett. Das entspricht dann schon dem Unterschied in der Wellenhöhe. Für ihre Größe sind Surfbretter wahnsinnig schnell.

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      • avatar Stumpf sagt:

        Ich sehe das reziprok: Die schnellste sind aktuell die Kiter und die haben die kürzesten Bretter.

        😉

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  3. avatar Michael sagt:

    Ich schließe mich Stumpf uneingeschränkt an… 48 Knoten mal so nebenbei, bei einer Weltumrundung. Und bei ihrem Atlantik Relord haben sie bewußt bei 47 Knoten aufgehrt, um das Boot zu schonen… was ist denn da bitte noch drin?

    Und mit dem Boot kann man alle Kurse fahren, anders als bei dieser komischen Vestas Konstruktion….

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  4. avatar hanseatic sagt:

    Endlich mal eine Wasserrakete die “hält” – was sie verspricht 😉 Bei dem speed können die wahrscheinlich auch “Eissegeln” und werden nicht langsamer. Hach ja – und auf dem Atlantik öffnet sich ein perfektes (?) Wetterfenster nach dem anderen und Boris’ Rennwagen steht in der Garage 🙁

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