Transat Jacques Vabre Class 40: Anna-Maria Renken startet mit Slowenin Jakica Jesih

Neue Partnerin für den großen Schlag

Die Slowenin Jakica Jesih bringt viel Rennerfahrung in das Team mit Anna-Maria Renken ein. © Jesih

Anna Maria Renken setzt nach der Absage beim Global Ocean Race um die Welt ihren Weg in der Offshore Szene fort. Sie hat bei dem renommierten Atlantik Rennen für Segelduos Transat Jacques Vabre in der Class 40 gemeldet, das alle zwei Jahre über 4.730 Meilen von Le Havre nach Puerto Limón auf Costa Rica führt. Start ist am 30. Oktober. Neben den Stars der Open 60 Szene segeln sieben 50 Fuß Trimarane und 16 Class 40.

Renken hat sich für den Schlag über den Teich mit der neuen Partnerin Jakica Jesih (41) aus Slowenien zusammen getan. Der Kontakt kam über den Global Ocean Race Sieger Felix Oehme zustande, der über die Match Race Szene Zugang zu Slowenien hat.

Die 41-Jähige Slowenin steuert viel größere und kleiner Yachten. © Jesih

“Ich bin sehr erleichtert, dass es geklappt hat”, sagt die gebürtige Bremerin gegenüber SR. Das österreichische Rennteam celox-sailing macht die Teilnahme möglich. Es stellt eine nagelneue Class 40 vom Typ Akilaria. Das Schiff wurde im Frühjahr im tunesischen El Haouaria bei der Werft MC-TEC gebaut und nach La Trinité sur Mer geliefert.

Eigentlich hatten die Österreicher Gottfried Pössl und Christian Kargl damit beim Global Ocean Race um die Welt teilnehmen. Aber das Unternehmen scheiterte wie auch bei Renken. Nun unterstützt das ein Jahr junge Segelausbildungsunternehmen das Frauenteam mit erstklassigem Material. Wichtiger Sponsor für das Frauenteam ist auch das Transportunternehmen Sevenstar, das den Rücktransport der Yacht von Florida nach Europa übernimmt.

Jesih studiert Tourismus und berichtet vom Segeln für slowenische Magazine. © Sillo

Renken, die sich zurzeit auf einem Qualifikationsschlag befindet, wird bei dem Rennen auf ihre ex Partnerin Hannah Jenner treffen, die das Rennen mit dem britischen Eigner der “40 Degrees” Peter Harding bestreitet. Ihre Partnerschaft sei erst einmal “auf Eis gelegt” sagt Renken. Sie hätten sich nach dem Scheitern des Welt-Projektes vorerst in beidseitigem Einvernehmen getrennt. “Es war eine gute Erfahrung mit Hannah, aber irgendwie sollte es nicht sein.”

Die ersten Begegnungen mit der Slowenin Jakica Jesih aus Ljubljana seien sehr positiv verlaufen. Jesih ist dabei ihren Masters Abschluss im Tourismusmanagement an der Universität von Portorož zu machen. Sie schreibt und fotografiert für Magazine und arbeit als PR Manager für Firmen.

Seglerisch hat sie sich in den vergangenen drei Jahren als Miteignerin der jungen Seascape 18 Klasse verschrieben, die in Slovenien sehr populär ist.

Anna Maria Renken freut sich, dass sie endlich zum großen Schlag ausholen kann. © Renken

Außerdem ist sie Mitglied des Elan Women Racing Team, das eine Elan 210 über die Regattabahnen bewegt. In Südamerika segelte sie mehr als 3000 Meilen doublehanded.

 

 

Kentertest der österreichischen Class 40 Akilaria “Gust Buster”:

Eventseite TJV

Zum Thema: Eine Frau will um die Welt (Interview mit Anna Maria Renken)

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Carsten Kemmling

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10 Kommentare zu „Transat Jacques Vabre Class 40: Anna-Maria Renken startet mit Slowenin Jakica Jesih“

  1. avatar Christian sagt:

    Start ist doch erst am 30. Oktober, oder?

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    • avatar Andreas sagt:

      Ja, richtig. Unser CMS spinnt und nimmt die Änderung nicht an.

      Jetzert hat es geklappt 🙂

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  2. avatar hanseatic sagt:

    Na ja – davon, dass sie ihren Weg in der Offshore-Szene “fortsetzt” kann man ja wohl noch nicht wirklich sprechen. Wenn es denn diesesmal klappt mit dem Start hat AMR aber zumindest endlich die Chance allen Zweiflern (und Sponsoren) zu zeigen ob sie wirklich etwas drauf hat. Man muß sich ja nicht unbedingt über die class-mini nach oben kämpfen – aber einige erfolgreiche “kleinere” Schritte bis zum Einstieg in ein “Welt-Projekt” sollten es wohl schon sein. Das hat das gescheiterte GOR-Projekt u.a. doch auch gezeigt. Jetzt fehlt noch ein gut gestalteter und befüllter blog à la BH, eine ansprechende Leistung beim TJV und noch ein paar medienwirksame Regattateilnahmen bei anderen “kleineren” events. Dann eine besser vorbereitete Kampagne für das nächste oder übernächste GOR und schon haben wir sie alle wieder lieb 😉 gelle?

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    • avatar Grünvorneid sagt:

      Interessant zu sehen, wie viel Aufmerksamkeit jemandem zuteil werden kann, der bislang noch null Leistung gebracht hat. Über die Hintergründe der Trennung von Hannah J. hätte ich gerne was erfahren. Wenn man sich soooo toll verstanden hat, wie früher behauptet, frage ich mich, warum man jetzt bei der TJV getrennte Wege geht.

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      • avatar Heini sagt:

        Ja, “Partnerschaft erst einmal “auf Eis gelegt”” und “vorerst in beidseitigem Einvernehmen getrennt” klingt schön diplomatisch. So beschreibt man doch sonst, wenn man sich nicht mehr aufs Fell gucken kann.

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  3. avatar Flo sagt:

    Also mich würde es nach eigener Erfahrung tatsächlich sehr wundern wenn sich die Gute mal im Guten von jemanden trennen würde, es sei denn man biedere sich zum eigenen Vorteil an…das sollte sich mit den Erfahrungen anderer Weggefährten der Anna decken…was ist schon das bisschen verbrannte Erde…aber die Erfahrungenen der Kolleginnen passen sich langsam an, Seascape 18 ist ja fast schon so wie schwimmen…in diesem Sinne…
    Handbreit
    F

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  4. avatar Mk sagt:

    Viel Glück!

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  5. avatar Bernhard sagt:

    meine Erfahrungen mit AMR decken sich mit denen von Flo – die Frau ist äußerst berechnend, wer nicht mehr nützlich ist, wird fallen gelassen. Aber zum Glück gibt es noch Freunde beim “Segelreporter”, die selbst den größten Unsinn völlig unkritisch veröffentlichen. Also wieder viel Getöse, nur leider nichts dahinter.

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 11 Daumen runter 10

  6. avatar Sören C. Sörensen sagt:

    Schon lustig, wie die feige Meute mit heruntergelassenem Visier mal wieder versucht, jemanden zu zerreissen. Aber die Herren haben anscheinend nicht die Eier, dies auch unter Nennung Ihres Klarnamens zu machen. Ich kenne AMR nicht, und habe keine Meinung zu den Inhalten. Aber letztes Mal, als ich zur Klarnamennennung aufrief, war die unqualifizierte Schmutzkampagne sofort vorbei. Lustiges Phänomen, nicht war (ihr Eierlosen)….

    Viele Grüße von Sören C. Sörensen

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  7. avatar Flo sagt:

    Hallo Sörn, solltest Du Dich nur daran stören…ich habe Eier und heiße mit Nachnamen Schandelmaier…

    PS: …wieso Schmutzkampagne…die schmierigen Details habe ich wohlweislich schon zurückgehalten…

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