Volvo Ocean Race best-of-Bilder: Müller kurz vor zweitem Etappensieg mit Puma

Bums im Bizeps

Nach 17 Tagen der sechsten Etappe beim Volvo Ocean Race von Itajaí in Brasilien nach Miami steht der Deutsche Michi Müller mit seinem Puma Team kurz vor dem zweiten Erfolg in Folge. Gut 300 Meilen sind noch bis Miami zurückzulegen und Puma behauptet einen Vorsprung von 15 Meilen gegenüber den Neuseeländern vom Camper Team.

Michi Müller befreit das Schwert von Salzpartikeln. Der Body kann sich sehen lassen. © Ross/PUMA Ocean Racing/Volvo Ocean Race

Die Etappe wurde bisher von einem Dreikampf an der Spitze geprägt, nachdem sich Groupama durch taktische Fehlentscheidungen einen Rückstand von über 150 Meilen eingefangen hatte und Abu Dhabi nach wie vor erschreckend langsam ist.

Vor zwei Tagen wollte Camper eine Vorentscheidung erzwingen und setzte sich mit einer Halse auf einem südlichen Kurs ab. Bei der Zusammenkunft mit Puma war der Rückstand aber bei 10 Meilen konstant geblieben.

In Luv der Dominikanischen Republik konnte Puma allerdings seinen Vorsprung auf 40 Meilen ausbauen und Camper fiel kurzfristig hinter Telefonica zurück. Aber dann blieben die Spanier nördlich der Turks und Caicos Inseln gnadenlos stehen.

Die viertplatzierte Groupama konnte an einem Tag den 80 Meilen Rückstand auf Telefonica in einen 20 Meilen Vorsprung umwandeln, indem sie südlich der Inseln vorbei segelte.

Damit ergibt sich zurzeit eine erstaunliche Konstellation in der Gesamtwertung. In der Blitztabelle ist zwar die gesamte Reihenfolge nicht verändert, aber die Punkteabstände sind äußerst gering geworden. 1. Telefonica  164 Punkte, 2. Groupama 153 p, 3. Camper 147 P, 4. Puma 147 P.

Die folgenden drei Etappen könnten noch einmal sehr spannend werden. Aber noch ist auch die sechste Etappe nicht endgültig entschieden. Beim Finale vor den Bahamas warten noch einige Windlöcher.

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Carsten Kemmling

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5 Kommentare zu „Volvo Ocean Race best-of-Bilder: Müller kurz vor zweitem Etappensieg mit Puma“

  1. avatar Lyr sagt:

    Die mit Abstand spannendste Etappe oder? 🙂
    Endlich mal kein Bruch und vier Schiffe auf Augenhöhe.

    grüße

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  2. avatar Schlaufux sagt:

    Sollte wol heissen “Camper … setzte sich mit einer Halse nach NORDEN ab”, oder ?!
    @Lyr:
    Wenn diese Etappe bei 8-10kn Wind auch noch Bruch gewesen wäre,
    würde ich persönlich nicht mit den Pappschachteln über den Atlantik fahren.
    Stell Dir mal vor die müssten durch den Nordatlantik…
    Die Box-Rule sollte Frostrad mal dringend überdenken.

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  3. avatar Backe sagt:

    Ich mag vor allem die Stelle im Video, wo sie auf Abu Dhabi die Winschkurbel über Bord schmeißen – vermutlich um Gewicht zu reduzieren! ;.)

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 4 Daumen runter 0

  4. avatar Germania sagt:

    “der Deutsche Michi Müller mit seinem Puma Team” der eine oder andere muss echt Pipi in den Augen haben sobald auf irgendeiner größeren Veranstaltung ein Deutscher mitfährt.

    Jeder Artikel von/über/mit Puma trägt in der Überschrift den Namen “Michi Müller… Wie wärs mit http://www.michmüllers-segelreporter.de

    Aber nichts für ungut! Go for it Puma!!

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    • avatar hurghamann sagt:

      Tja, wenn Puma sich schon nicht in der Lage sieht als deutsches Unternehmen unter deutscher Flagge zu segelen um dem Us Markt in den A@#ch zu kriechen, braucht es eben einen quotendeutschen um den Schein zu wahren.

      Das Michi Müller ein Spitzenmann ist soll hier nicht geschmälert werden, da hat Puma dan zwei Klappen mit einer Fliege geschlagen.

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