Volvo Ocean Race: Puma verlor dramatisch. Spannendes Finale vor Auckland

Wer zuletzt lacht ...

(Video-Zusammenfassung vom 6.3.)

Rund 1.000 Meilen vor dem Ziel der vierten Etappe beim Volvo Ocean Race liegt Groupama weiterhin komfortabel in Führung. Die Franzosen haben ihren Vorsprung auf 122 Meilen vergrößert, nachdem Puma schwer unter Druck geraten war.

Sie Situation am 7.3. Groupama lieg klar voraus. Puma (rot) muss sich in Luv den Angriffen von Telefonica erwehren.

Michi Müller erwischte mit seinen Puma Kollegen zwei Squalls völlig auf dem falschen Fuß und verlor so viele Meilen, dass man schon einen Schaden vermuten konnte. Der Vorsprung auf Telefonica schrumpfte von 62 auf 18 Meilen.

“Es ist nicht so, dass sie eine besonders tolle Nacht gehabt hätten”, sagt Puma Navigator Tom Addis. “Für uns lief es einfach extrem schlecht.” Inzwischen hat “Mar Mostro” aber wieder mächtig Gas gegeben und ist auf gut 30 Meilen davon gezogen.

Aber alle Teams fürchten die Schwachwindzone, die kurz vor dem Ziel in Auckland wartet. Selbst die Groupama Crew ist sich nicht sicher, ob ihr Vorsprung tatsächlich für den Sieg reicht.

Der Kieler Michi Müller hat auf Puma noch gut lachen. Er muss aber schwer um Platz zwei kämpfen. © Amory Ross/PUMA Ocean Racing/Volvo Ocean Race

Zwar sagt Puma-Wachführer Tony Muter: “Die Chance Groupama einzuholen, ist nicht besonders groß.” Aber sieht auch die Möglichkeit, dass die Franzosen noch einmal einparken. “Wir konzentrieren uns zu 80 Prozent auf die Verteidigung von Telefonica und Camper. Die restlichen 20 Prozent beschäftigen wir uns mit der Möglichkeit, den ersten Platz zu holen.”

Am Wochenende wird die Flotte in Auckland erwartet. Die mögliche Flaute vor der Küste Neuseelands kann die Prognosen zur Ankunftzeit allerdings stark beeinflussen.

(Video-Zusammenfassung vom 5.3.)

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Carsten Kemmling

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7 Kommentare zu „Volvo Ocean Race: Puma verlor dramatisch. Spannendes Finale vor Auckland“

  1. avatar Backe sagt:

    Puma drückt scheinbar wieder die Risiko-Taste.
    Auf dem aktuellen Race-Tracer-Bild haben sie weggewendet und halten nach Osten, um auf der “richtigen” Seite um den Hochdruckwirbel herum zu kommen … Sieht allerdings ein wenig nach Topfschlagen aus, wenn man das Wetterbild in 18 Stunden betrachtet.
    Groupama und Telefonica werden vermutlich weiter richtung Süden fahren, um so lange wie möglich in der stärkeren Brise zu bleiben.

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    • avatar Backe sagt:

      Uuups, Puma wieder zurück auf Südkurs… Anzeigenfehler? Mini-Holeschlag? Segelmanöver?

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  2. avatar Ben sagt:

    tjaaa, dass weiß keiner… mysteriös ist es allemal!!

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  3. avatar CDR sagt:

    Nachdem sie in der Nacht kein Glück hatten, kommt jetzt auch noch Pech dazu. Die Luv Position gegenüber Telefonica bringt ihnen nix mehr, weil Telefonica früher mehr Wind aus dem Hoch im Südwesten bekommen wird. Und den auch noch mit einem guten Winkel.
    Und das nach 16 Tagen nailbiting!

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  4. avatar Andreas sagt:

    Und jetzt??? Lt. letztem Positionsreport von 13:15 UTC 30 sm verloren und nur noch 6,5 Knoten? Da ist doch was kaputt gegangen !?

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  5. avatar m sagt:

    6,5 kn ist der Durchschnitt. Aktuell fahren sie 2,0 kn…

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  6. avatar Pete sagt:

    Seit ‘ner Stunde ist der Live Tracker wieder an, was auch den Teams erst jetzt in Echtzeit zeigt wo die Gegner sind. Scheint sehr eng zwischen Telefonica und Puma zu sein, und mit etwas Glück kann Camper auch noch mitmischen.

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