Volvo Ocean Race: Telefonica “eigentlich” wieder in Führung

Blank gezogen

Eigentlich hatten die Teams bei dem 3000 Meilen Abschnitt der dritten Etappe beim Volvo Ocean Race einen Anlieger zum Eingang der Straße von Malakka erwartet. Aber nach drei Tagen mit Wind von Backbord ist Bewegung in das Feld gekommen.

Sanya Navigator Aksel Magdahl hat am Steuer blank gezogen. © Andrés Soriano/Team Sanya/Volvo Ocean Race

 

 

 

Das bisher führende Puma Team zeigte mit der ersten Wende des Feldes, dass die Reihenfolge laut Tracker wenig Wert hat. Das Tool bezieht sich nur auf den Weg zum Ziel an, lässt aber die Windrichtung außer Acht. Sobald zum nächsten Wegepunkt gekreuzt werden muss, sind die Vorsprung-Angaben nicht mehr verlässlich.

So hat inzwischen eigentlich Telefonica die Führung im Norden übernommen. Auf dem langen Schlag gen Osten zeigten die Spanier, die nach Problemen mit ihrem Code Zero lange auf dem letzten Platz geführt wurden, das ganze Potenzial ihres Designs. Iker Martinez segelte höher und schneller als die Konkurrenz.

Jetzt kann ihnen nur eine starke Rechtsdrehung des Windes noch die Pole Position nehmen. Davon könnte insbesondere Camper profitieren. Die Neuseeländer sind zuerst wieder auf den Ostkurs eingeschwenkt und werden deshalb an Position eis geführt.

Enttäuschend ist wie schon auf der zweiten Etappe die Leistung von Abu Dhabi. Auf den langen Schlägen kann Ian Walker das Tempo der Konkurrenz offenbar nicht mitgehen. Nur das secondhand Boot Sanya liegt noch dahinter.

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Carsten Kemmling

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Ein Kommentar „Volvo Ocean Race: Telefonica “eigentlich” wieder in Führung“

  1. avatar Kurt sagt:

    wie findet ihr ihn? ist er hübsch?

    Like or Dislike: Daumen hoch 1 Daumen runter 0

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