Frauen-Skiff Design für Olympia: Ovington stellt “Aura” vor

Skiff mit Sex Appeal

Heißes Frauen-Skiff aus England für Olympia 2016. © Ovington

Die britsche Ovington Werft hat ein neues Skiff-vorgestellt, mit dem sie 2016 den Slot für die olympische Frauen-Skiff-Disziplin in Rio füllen will. Das Ergebnis ist ein heißes Design mit viel Sex Appeal.

So könnte es sein, dass der 49er neben dem neuen Frauen Skiff sehr alt aussieht. Die britische Segelseite dailysail, sieht in der Konstruktion ein “schnörkelloses, einfaches Boot mit großem Anspruch an die Ästhetik aber auch überragende Funktionalität”.

Das sind Attribute, die einige Frauen dem 29erXX zuletzt absprachen. Das 29er Upgrade sei beim Händling oft etwas störrisch.  Die Briten sehen in dem neuen Ovington Design eine  “Leichtgewicht-Plattform”, die den Elite-Seglerinnen viel Athletik abverlangt aber auch den Club-Segler nicht vor unlösbare Aufgaben stellt.

Das "Aura"-Skiff kommt schwarz und cool daher. Erste Bewerbung für den Frauen-Olympia-Slot in Rio. © Ovington

Ovington Boats hat eine strategische Partnerschaft mit der neuseeländischen MacKay Werft beschlossen, um die Produktion gleicher One-Design-Olympia Skiffs auf der ganzen Welt gewährleisten zu können.

Ob es dazu kommt, wird sich wohl erst im nächsten Jahr nach den Olympischen Spielen entscheiden. Bis dahin werden sich noch einige Konkurrenten um den attraktiven Platz bei Olympia bemühen.

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Carsten Kemmling

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10 Kommentare zu „Frauen-Skiff Design für Olympia: Ovington stellt “Aura” vor“

  1. avatar Michael sagt:

    Sehr sehr hübsches Schiffchen. Sowas könnten die gerne auch mal für die gesetzteren Herren in meinem Alter rausbringen. Da würde ich mir die Catamaran Segelei nochmal genauer überlegen. Ach ja, eine Namensänderung wäre dann auch nett. Auf ein Schiff Namens Aura setzt sich doch kein Mann… ;o)

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  2. avatar Christian sagt:

    Aura erinnert sehr stark an die neuesten 14 Foot Skiff-Designs… in dieser Klasse ist Ovington ja seit Jahrzehnten sehr aktiv.

    Hat jemand nähere Infos zum neuesten Bethwaite Frauenskiff-Projekt? Er soll ja angeblich auch gerade in Sachen Upgrade in den Startlöchern stecken.

    Darüberhinaus gibt es noch das Rebel Skiff, das eine ernsthafte Alternative zum 29erXX ist.

    Der 49er ist halt mittlerweile 16 Jahre alt, klar sieht der vergleichsweise alt aus. Da er aber eine insgesamt sehr ausgereifte Konstruktion ist und durch das Kohlerigg mit dem Fathead-Groß deutlich zum besseren modifiziert wurde, ist er keineswegs abzuschreiben. Es gibt für Männer derzeit immer noch nix besseres (zumindest als One Design)

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  3. avatar T.K. sagt:

    Sieht ja echt cool aus.

    Aber kann mir jemand mal erklären warum der Dampfer diesen negativen Bug braucht (ausser dass er cool aussieht)?
    Bei einem Kat ist das nachvollziehbar, aber bei diesen Gleitern ist der Bug doch sowieso immer aus dem Wasser. Verlängert also nicht die Wasserlinie, da man ja praktisch immer in Gleitfahrt ist….
    Im Grunde wäre hier auch ein “Plattbug” besser, den Teil davor braucht niemand……
    Aber dann wär es wieder ein häßliches Entlein 😉

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    • avatar C.H. sagt:

      Vielleicht nimm der Bug so besser die Kräfte auf.
      Es ist jedenfalls ein sehr schönes Schiff.

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    • avatar Christian sagt:

      @ T.K. Frag mal Manfred Curry, der hat diese Bugform schon in den 1930er Jahren bei den 20er Rennjollen verwendet… man verspricht sich wohl wie bei den Wavepiercer-Bügen der Katamarane, dass der Bug besser durch die Welle pfeilt. In hydrodynamischer Hinsicht ist das weiterhin umstritten, und wie man am Plattbug sieht, ist über die Welle statt durch sie durch nicht unbedingt langsam.

      Nehmen wir also ruhig mal an, dass der Designer das ästhetische Empfinden von Frauen im Blick hatte 😉 Und seien wir ihm dankbar, dass kein Pink im Spiel ist…

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      • avatar T.K. sagt:

        Ähh wie?
        Erklär mir mal das ästhetische Empfinden von Frauen bitte!;-)
        Und – Ist Carsten eine Frau?;-)

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        • avatar Christian sagt:

          @T.K.: Carsten ist ein Mann, was sich schon dadurch ausweist, dass er im Zusammenhang mit diesem Boot von “Sex Appeal” schreibt. Würde das eine Frau tun? Ne. Also.

          Das ästhetische Empfinden von Frauen kann weder ich erklären noch können sie es i.d.R. selber, weshalb der Designer hohes Risiko läuft zu scheitern. Aber das auf hohem Niveau, oder?

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          • avatar Michael sagt:

            Zumal diese Design für ein sehr positives Frauenbild des Designer spricht!
            Rosa, mit pinken Alohablümchen und klein, süß und knuffig hätte dem Ausdruck Frauenskiff vielleicht eher Rechnung getragen…

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    • avatar Jens sagt:

      Das Aussehen ist Geschmackssache, aber bei Fahrt in Welle oder bei wenig Wind oder an der Kreuz lässt sich das Eintauchen des Bugs kaum vermieden, wobei man für den scharfen Bug ala I14 eine gewisse Dankbarkeit empfindet. Und ein Wavepiercer ist zb. für die Ostsee nicht verkehrt! Das Foto wurde bei Flachwasser und vollem Höhenruder geschossen, falls das Gerät sowas schon besitzt.

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  4. avatar Kala sagt:

    Auf der webseite “www.rs900.org” und auf “fb.com/RS900” findet man ein weiteres Boot, das wohl auch schon von den EngländerInnen gesegelt wird.

    An meine Vorredner- Männer, ich stricke gerade rosa Blümchen für die Frauenboote, damit sie auch schon von weitem ( von hinten?) erkannt werden…. siehe Bericht über die Frauen im 420er…

    Sind die Zeiten ja doch noch nicht vorbei … also doch von der Leyen: Frauenquote….

    Kommentare passen auch zum Abstimmungsergebnis, dass doch die meisten Nutzer dieser Seite MÄNNER sind!!!

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