Olympia World Cup Weymouth: Buhl 2., Grotelüschen kommt; Hahlbrock puscht russische Arbeitgeberin

Nicht alles läuft rund

Am ersten Finaltag der Skandia Sail for Gold Regatta auf dem Olympiaravier in Weymouth hat Philipp Buhl seinen zweiten Platz gehalten. Er musste zwar bei harten Bedingungen den Weltmeister Tom Slingsby vorbeiziehen lassen, punktete aber mit den Plätzen 2 und 9 stark.

Beim deutschen 49er Olympiateam läuft in Weymouth noch nicht alles rund. © Marina Könitzer

Drei Punkte mehr sammelte Simon Grotelüschen (11./3.), segelte damit aber auf Rang sechs vor und liegt nur knapp hinter den Medaillenplätzen.

In diesem Bereich bewegt sich auch Surfer Toni Wilhelm, der sich mit einem Rennsieg bei Mega-Hack wieder auf Platz 5 vorschieben konnte. Kollegin Moana Delle fiel auf Rang zehn zurück.

Auch Kathrin Kadelbach und Frederike Belcher kamen mit den unterirdischen Bedingungen bestens zurecht. Sie segelten mit 4 und 7 auf Rang sieben vor, nachdem sie am Vortag mit Platz 16 einen Rückschlag erlitten hatten.

Während die 470er mit Rang 18 und 19 nach wie vor noch nicht so richtig durchstarten konnten, läuft es auch für die 49er noch nicht so richtig rund. Das erste Finalrennen ging daneben. Beide deutschen Crews segelten ihren Streicher.

Auch Franziska Goltz konnte im Laser Radial noch nicht entscheidend punkten und liegt auf Platz 22. Bei den Finns ist Mathias Miller 23. Er hat zwar die Olympiaqualifikation verpasst, hofft aber noch auf eine Chance zur nachträglichen Nominierung.

In England steht seine Klasse nach wie vor im Blickpunkt, weil Superstar Ainslie nach wie vor von seinem Trainingspartner düpiert wird. Giles Scott segelte im siebten Rennen seinen fünften Tagessieg während Ainslie nach Platz acht jetzt schon 12 Punkte zurückliegt.

Bei den Match Racerinnen ist Silke Hahlbrock mit ihrem russischen Team auf Platz 11 von 13 Mannschaften gelandet. Aber ihre Arbeitgeberin Ekatarina Skudina geht ungeschlagen aus den Goldgruppen-Duellen hervor und als Führende in die Viertelfinals. Daran hat die Hamburgerin als Sparringspartnerin einen großen Anteil.

Die Starboote und die paralympischen Klassen gingen bei dem starken Wind nicht an den Start.

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Carsten Kemmling

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3 Kommentare zu „Olympia World Cup Weymouth: Buhl 2., Grotelüschen kommt; Hahlbrock puscht russische Arbeitgeberin“

  1. avatar Uwe sagt:

    Finn: Ob Ainslie von seinem Trainingspartner “düpiert” wird, möchte ich offenlassen.
    Giles Scott ist fast 1 Kopf grösser und hat damit die besseren Voraussetzungen, um sein Körpergewicht beim Ausreiten effektiv einsetzen zu können. Seine langen Arme sind auch beim Pumpen vorteilhaft. Es wäre daher keine Überraschung, wenn er auch bei den Olympischen Spielen vor Ainslie liegen würde.

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 7 Daumen runter 6

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