Video-Fundstück. Olympisches Kitesurfen. So funktionieren Kursrennen

Drachenfliegen ohne verheddern

Bei aller Aufregung um das vorläufige Aus für das Starboot bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro ist die Entscheidung über den möglichen Abgang der Windsurfer aus dem Fokus geraten. Sie sollen in den nächsten Jahren mit den Kitern um den Spot kämpfen.

Die Drachenflieger beim Kursrennen. Ohne verhedderte Schnüre.

Prompt stellt sich dem unbedarften Segler die Frage, wie denn die Drachenflieger ihre Wettkämpfe austragen. Geht es um Speed-, Wellen-, oder Freestyle- Wettbewerbe? Die Videos beantworten die Frage. Offenbar können die Kiter tatsächlich auch einen normalen olympischen Kurs absegeln.

Wie durch ein Wunder scheinen sie sich auch nicht mit den Schnüren zu verheddern, wenn sie sich beim Starten nahe kommen. Die Surfer sollten die Konkurrenz durch die Trend-Sportart nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Dabei sind die Stehsegler am Gabelbaum die eigentlichen Helden der olympischen Segelklassen. Keine Disziplin erfordert mehr Fitness. Puristen mögen das permanent Gepumpe und Gezerre am Segel abstoßend finden. Aber hier vereinen sich die Anforderungen an Kraft und Taktik perfekt.

Im zweiten Video platziert ein Kiter eine Mini-Kamer auf dem Schirm und dokumentiert ein Rennen. Eine interessante Perspektive bis zur verpassten Anliegelinie: 

Kommentar zu den Olympiaentscheidungen

Die Entscheidung für 2016

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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