Segel-Bundesliga: Live-Übertragung ab 12 Uhr

"Absolute Frechheit"

Bei extrem drehenden Leichtwind-Bedingungen auf dem Wannsee ist das Finale nach wie vor extrem spannend. Im Moment hält der NRV die besten Karten für den Titelgewinn und der HSC hat die Abstiegsränge verlassen.

Die aktuellen Ergebnisse haben wenig Aussagekraft, weil Flight 9 noch nicht beendet wurde. Das ist besonders hart für den Deutschen Touring Yacht-Club, der großen Druck hat in diesem Rennen punkten zu müssen. Dabei ärgert sich Steuermann Julian Stückl besonders über das achte Rennen, das sein Team nach starkem Start doch noch auf Rang vier beenden musste.

Im Interview sagt er: “Es ist sehr ungewohnt, bei diesen Bedingungen zu segeln. Wir haben unter fünf Knoten und der Wind dreht wie verrückt. Total instabil. Es sind eigentlich keine fairen Bedingungen. Man kann bei unter fünf Knoten definitiv segeln, wenn der Wind stabil ist, aber so etwas hier finde ich eine absolute Frechheit.”

Am Nachmittag wurde dann auf dem Wannsee nicht mehr gesegelt. Für den finalen Samstag ist stärkerer Wind vorhergesagt. Und da kann noch einmal viel passieren. Die Punktekonstellation ist extrem knapp in allen Richtungen.

Schiefe Ergebnisse nach Freitag und Samstag. Flight 9 ist nicht beendet.

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5 Kommentare zu „Segel-Bundesliga: Live-Übertragung ab 12 Uhr“

  1. avatar Andreas Borrink sagt:

    Wir lernen hier, dass es immer etwas zu meckern gibt.

    Wer zu allen Veranstaltungen eingeladen und zum fertig aufgetakelten Bott chauffiert wird und das alles für lau, dem steht es nicht an, von Frechheiten zu sprechen. An Windverhältnissen kann man nunmal nicht drehen und am Ende gewinnen doch irgendwie immer wieder die besten……

    Wie heisst es so treffend im aktuellen Clown-Hit: “Wenn ich im Kaderwär, wär alles halb so schwer……”. Einfach mal chillen.

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 6 Daumen runter 14

    • avatar Andreas Borrink ist nicht up to date sagt:

      Was ist das denn für eine sachlich falsche Aussage Andreas Borrink? Die Segelbundesliga kostet den Vereinen mehrere Tausend Euro pro Jahr. Die Boote werden mittlerweile von den Seglern auf und abgebaut.

      Nicht so überheblich bitte.

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      • avatar Yachti sagt:

        Der HSC ist am 04.11.17 in die 2. Liga abgestiegen und beklagt “Das offensichtiche Desinteresse gerade auch der jüngeren Segler an der Segelbundesliga.”

        Das Public-Viewing wurde nur von 6-7 Leuten verfolgt.

        Mich wundert dies keineswegs, denn die Segelbundesliga leidet an einem Systemfehler.
        Niemand hat soviel Zeit und Interesse unzählige Kurzwettfahrten zu verfolgen,

        Man interesssiert sich daher lieber für eine Langstreckenregatta, wie das Mini-Transat, welches aufgrund des Trackers Einblicke in das Wetter-Routing und unterschiedliche Taktiken erlaubt und mit wesentlich geringerem Zeitaufwand verfolgt werden kann.

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  2. avatar Yachti sagt:

    Herr Borrink sollte sich einmal die Frage stellen, aus welchem Grunde der DSV in der RO 4 kn Windgeschwindigkeit als Limit festgelegt hat:

    5.3 Wettfahrtvoraussetzungen

    5.3.1 …. müssen beim Start einer Wettfahrt mindestens 4 kn Windgeschwindigkeit herrschen.

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  3. avatar Sven 14Footer sagt:

    Es ist egal, wer wem was bezahlt. Wird eine ernsthafte Regatta veranstaltet, sollten Wettfahrten nur bei fairen Bedingungen gestartet werden. Was ist fair? Das ist in der Tat Auslegungssache und abhängig vom Format und Bootstyp.

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