Segel-Bundesliga: Relegation gescheitert – Interviews mit Schümann, Hahlbrock und SKWB

Entscheidung vertagt

Die Segel-Bundesliga hat ihren ersten Ausfall zu verzeichnen. Die vier Relegationsregatten am Sonntag reichten nicht aus, um auf die erforderlichen fünf Rennen zu kommen. Düsseldorf lag vorne.

Der Segel-Bundesliga-Relegation, die für die sechs teilnehmenden Teams für nur einen Tag angesetzt war, ging ein Geschacher am grünen Tisch voraus. Ursprünglich hätten drei Rennen ausgereicht, um ein valides Ergebnis zu bekommen, aber die Organisatoren hatten die Zahl auf sechs hoch gesetzt, um ein faires Ergebnis zu gewährleisten. Der Hamburger Segel-Club erreichte in einer Abstimmung noch eine Reduktion auf fünf Rennen, aber auch das genügte nicht für die Bestimmung der drei fehlenden Bundesligisten für 2016.

Segel Bundesliga

Starr ruht der See am Tag der Relegation. © Flo Weser

Zu schwach war der Wind. Vier Läufe konnten zwar über die Bühne gehen, aber danach fehlte eine stabile Luftbewegung. Das Zeitlimit von 16 Uhr lief ab.

Das freute insbesondere die Zweitligisten vom Blankeneser Segel-Club und dem Klub am Rupenhorn aus Berlin, die vor dem letzten Rennen aussichtslos zurück lagen. Aber der Kampf um den rettenden dritten Platz wäre enorm spannend geworden. Drei Teams waren punktgleich und der Düsseldorfer Yacht-Club führte nur mit einem Zähler.

Ergebnisse der vier Relegationsrennen

So wurde die Entscheidung auf den Liga Auftakt 2016 im Mai verschoben. Die sechs Vereine in der Relegation müssen zwei Tage vor der Regatta am Starnberger See anreisen und ermitteln, wer danach die Saison in der ersten oder zweiten Liga bestreiten darf.

 

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Carsten Kemmling

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Ein Kommentar „Segel-Bundesliga: Relegation gescheitert – Interviews mit Schümann, Hahlbrock und SKWB“

  1. avatar Fastnetwinner sagt:

    Es ist ja nicht nur wenig Wind gewesen. Die Rennen sind auch so kurz, daß es sich für Aussenstehende um reine Startübungen gehandelt hat. Wunsch an die Orga: Längere Schenkel.

    Ein weiterer Wunsch an die Orga: Es war für Zuschauer sowohl im NRV als auch am Alsterufer leider gar nicht nachvollziehbar, wer zu welcher Zeit in welchem Boot saß. Hätte man nicht ab und zu eine geheime private Live-Schalte in eines der Gummiboote gehabt, dann wären die Zuschauer zu keinem Zeitpunkt in der Lage gewesen, daß Geschehen zu durchdringen.

    Ansonsten: Tolle Sache, dieses Segelbundeliga! Weitermachen!

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