Segel-Bundesliga: Montag 1. Liga vor Travemünde im Livestream ab 12 Uhr

Nix für schwache Nerven

Der erste Bundesliga-Tag vor Travemünde hat in der 1. Liga für reichlich Überraschungen gesorgt. Nur so weit: Für manche Favoriten fing es eher suboptimal an. Wer nicht mitfiebern konnte: Livestream-Replays von Samstag und Sonntag.

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8 Kommentare zu „Segel-Bundesliga: Montag 1. Liga vor Travemünde im Livestream ab 12 Uhr“

  1. avatar Fakten-Check sagt:

    Sage und schreibe 47 Wettfahrten. Wer soll sich das bloss ansehen ?
    Mit anderen Worten: Das Konzept ist falsch !

    Zufällig sah ich jedoch Race F8/3 mit einem sehenswerten Start von Carsten Kemmling, der irgendwie den Start verschlafen hat, eine 180 Grad Wende machte und auf das Startschiff zuhielt. Die Konkurrenz hatte schon die Linie passiert als er sich mit Hilfe eines Aufschiessers an dem Startschiff vorbeimogelte, wobei es ihm mit viel Glück gelang, nicht an der Ankerkette hängen zu bleiben.

    https://bundesliga2016.sapsailing.com/gwt/RaceBoard.html?eventId=6233cb8c-be84-4f25-bda6-ffa1c01f443b&leaderboardName=1.%20Segelbundesliga%202016%20-%20Travem%C3%BCnde%20%283%29&leaderboardGroupName=1.%20Segel-Bundesliga%202016&raceName=1st%20div%20Race%2024&showMapControls=true&viewShowNavigationPanel=true&regattaName=1.%20Segelbundesliga%202016%20-%20Travem%C3%BCnde%20%283%29&mode=PLAYER

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  2. avatar Fakten-Check sagt:

    Wahnsinn !

    Zu den 47 Wettfahrten der 1. Liga kommen noch weitere 47 Wettfahrten der 2. Liga.

    Da sich das mediale Interesse auf die Bundesliga konzentriert, leiden darunter alle anderen Bootsklassen.
    Mangels ausreichender Meldezahlen, blieben 505er, Korsar, O-Jolle und andere zuhause.

    Schade !

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    • avatar Stefan sagt:

      Ich hole meine O-Jolle nur aus der Garage, wenn ich in Fernsehn komm….

      Glaubst Du wirklich, dass ohne Bundesliga mehr O-Jollen zur TraWo gemeldet hätten?

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      • avatar Fakten-Check sagt:

        Es geht doch nicht nur ums Fernsehen, sondern auch darum, dass die Bundesliga inzwischen auch in vielen Vereinen an 1. Stelle steht. Die nachteiligen Auswirkungen dieser Entwicklung sehen wir in Travemünde.

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    • avatar gg sagt:

      Vielleicht bleiben die auch zu Hause, weil es auf den großen Wochen schon lange nicht mehr um Segeln geht. Als Segler hat man dort lediglich extrem hohe Startgelder, teure Unterkünfte, überall Extrakosten für Parkplätze oder sogar Toiletten, überforderte Sanitäranlagen, lange Laufwege und Verkehrschaos.
      Auf Volksfest und Bier für 4,50€ hat man dann doch nach einem harte Segeltag eh keine Lust mehr.

      Da fahre ich lieber für 40€ zu einem kleinen Verein, parke neben meinem Zelt und in Sichtweite zum Boot. Wind und Wasser sind da auch nicht anders.

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      • avatar Fakten-Check sagt:

        Stimmt alles, aber es trifft nicht auf die O-Jollensegler zu.
        Die sind meistens schon etwas älter und fahren von allen Jollenseglern die dicksten Wohnmobile mit Pantry, Dusche und WC. Laufen müssen die fast gar nicht 🙂

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  3. avatar Match Racer sagt:

    Es ist doch wirklich so – die Segelbundesliga verdrängt etliche andere Veranstaltungen. Schaut euch das Match Racen an: Es ist vermutlich ähnlicher von der Event Struktur als Klassenregatten (Beispiel war O-Jolle), denn die Boote werden gestellt, Kurse sind Zuschauerfreundlich nah unter Land und daher für die gleichen Sponsoren interessant, die Rennen sind vergleichbar kurz, die Boots- und Crewgrössen sind fast gleich und daher die benötigten Skills der Segler wohl auch recht ähnlich.

    Ein Beispiel: Seit es die Segelbundesliga gibt, gibt es zB kein Berlin Match Race mehr – und das war zusammen mit dem Match Race Germany das renommierteste Event in Deutschland. Der Grund ist, dass Audi dort auch Sponsor war und selbst ein Verein von der Größe des VSAWs nicht unbegrenzt Kapazität hat um BuLi und Berlin MR zu stemmen. Schade!

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  4. avatar Andreas Borrink sagt:

    Welche Veranstaltung da nun welche andere verdrängt, ist schwer zu sagen…….aber irgendwas wird wohl auf der Strecke bleiben. Denn – und das vergessen im Moment viele – Segeln ist in Deutschland nach wie vor eine Randsportart mit einem sehr eingeschränkten Interessentenkreis. So toll der Bundesliga-Hype im Augenblick auch abgeht (ist ja wirklich interessant und guter Sport), so sicher steht die Frage im Raum: Bleiben die Sponsoren am Ball? Gibt es genügend Interesse in der Breite? Die Segler interessier’s, klar – aber langt das?

    Matchrace scheint mir persönlich da die kleinste Konkurrenz zu sein. Das war schon immer sehr speziell und jetzt, da die Monohull-Ära im MR vorbei ist und man mindestens zwei Rümpfe haben muss und möglichst Foils, wird das Format für unsere Möglichkeiten zu aufwändig und zu teuer. Wer will denn noch träge umeinanderkreisende Bleitransporter sehen, wenn es auch fliegende Kats gibt mit jeder Menge Action und Spektakel?

    Die olympischen Spiele mutieren gerade zu eine Doping- und Umweltverschmutzungs-Farce, die das öffentliche Interesse auch nicht gerade beflügeln wird. Auch die großen Wochenregatten stehen am Wendepunkt; der zunehmende Volksfestcharakter stösst viele Segler ab, das Persönliche und Familiäre wird immer weniger, der Kommerz steht im Vordergrund. Da sind immer weniger Segler bereit, eine Woche Urlaub zu investieren.

    Die Vereine sollten sich auf das konzentrieren, was sie am besten können: An den Wochenenden auf ihren lokalen Revieren attraktive Klassenregatten veranstalten mit einem netten geselligen Teil. Und unter der Woche “tuesday night racing” – ganz wichtig! Wer will und kann, leistet sich dazu ein Bundesligateam, sozusagen als moderne Gladiatoren in einem Wettbewerb, den Otto Normalsegler sowieso nie konkurrenzfähig wird bestreiten können.

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