Segel-Bundesliga: VSaW zeigt, was man aus dem Liga-Hype machen kann

Chance für die Vereine

Der Erfolg der Segel-Bundesliga dokumentiert sich in einem hübschen Video des VSaW. Er wird nicht durch den Platz auf der Tabelle gemessen, sondern durch die Bewegung in den Vereinen.

Der VSaW in Berlin hat durch ein spezielles Finanzierungsprogramm vier J/70 anschaffen können und damit ein regelmäßiges Training aufgezogen. Dabei kommen nicht nur die Spitzenleute zum Einsatz, sondern auch Segler aus der zweiten Reihe. Sie haben ein neues Spielfeld erhalten. Am Verein passiert etwas.

Gute Laune beim VSaW Training.

Gute Laune beim VSaW Training.

Nun kann nicht jeder Club seinen Mitgliedern eine solche Flotte hinstellen. Aber im Windschatten der Bundesliga haben viele Vereine fortlaufende Aktivitäten gestartet. Ambitionierte Segler treffen sich zum Üben. Ziel kann das Bestehen oder der Aufstieg in eine der beiden Ligen. Oft ist aber auch der Weg das Ziel. Vereine, die diesen Impuls geschickt nutzen, können eine neue Attraktivität für die Mitglieder schaffen.

Das ist unter anderem bei der kleinen Seglervereinigung Itzehoe passiert, wo Christian Soyka mit einer Gruppe Aktiver auf einer J/70 trainiert, deren jüngstes Mitglied 16 Jahre ist. Auch der Flensburger Segel Club hat ein regelmäßiges Training mit einer großen Gruppe Segler aufgezogen, und der Süden ist noch aktiver.

Die Flotte der vier J/70 beim VSaW

Die Flotte der vier J/70 beim VSaW

Am Bodensee wird nach wie vor der Lake Constance Battle mit bisher jeweils 13 J/70 ausgesegelt worden, und erfreut sich nach wie vor einer großen Beliebtheit, Tendenz steigend. Und auch die großen Vereine an den bayerischen Seen haben für ihre ambitionierten Segler die Möglichkeit zum Mitspielen geschaffen. Allen voran der Deutsche Touring Yacht Club, der mit wechselnden Crews auf Rang zwei der Segel-Bundesliga geklettert ist.

Diejenigen Vereine, denen die neuen Möglichkeiten bewusst sind, verwandeln wohl die Vorlage, die von der Segel-Bundesliga gegeben wird, am besten. Das Video des VSaW transportiert perfekt den Spirit, der davon ausgehen kann.

Beim Segel-Bundesliga Segler Talk erzählen Segler aus den Norden, Osten und Süden, was die Liga bei ihren Vereinen bewirkt hat:

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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4 Kommentare zu „Segel-Bundesliga: VSaW zeigt, was man aus dem Liga-Hype machen kann“

  1. avatar Thomas Bunte sagt:

    Es kann sich auch jeder Verein mal gerade vier J/70 leisten.
    Vielleicht muss im NRV oder VSAW aktiv um so weit weg von der Realität der meisten Segelvereine in Deuschland zu sein!!
    Dort wird um Geld für Jugendbetreuung, Basisarbeit u.ä. gekämpft und man kann sich nicht so ein “Luxusobjekt” wie die Segel-Bundesliga leisten und davon schwelgen wie positiv sich das auf das Vereinsleben auswirkt.
    Und trotzdem sind diese normalen Vereine die Basis für den Erfolg unseres Segelsportes!

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 3 Daumen runter 9

    • avatar Blond sagt:

      Die Jugend wird entscheiden wie es weitergeht im Segelsport – nicht die alten S….cke! Gewiss haben die vermögenden etablierten Vereine eine Wettbewerbsvorsprung. Aber es gibt auch kleine agile Vereine, die sich attraktiv darstellen. Schaut mal auf die Jugend-Mitgliederzahlen der einzelnen Vereine!
      Das Format kann man auch auf Pirat, Conger oder Dyas trainieren.
      Wann kommen die Regionalligen? Wer macht den ersten Schritt?

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  2. avatar Alexander sagt:

    Was man aus einem etwas flauen Berliner Segeltag mit dramatischer Musik doch machen kann…
    Nein, nein, es spricht ein wenig der Neid, schönes Video.

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 5 Daumen runter 0

  3. avatar k sagt:

    Film by Koja Frase/easydoesit

    Like or Dislike: Daumen hoch 1 Daumen runter 1

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