Silverrudder 2015: Film von der ultimativen Einhand-Herausforderung

Die ultimative Herausforderung

 

Das Silverrudder Rund Fünen hat sich in wenigen Jahren als größte Einhandregatta der Welt etabliert. 330 Skipper aus acht Ländern hatten 2015 gemeldet. Harald Müller berichtete für SR. Der offizielle Film lässt das Spektakel Revue passieren.

Dragonfly

Nach einem Stecker ging der Trie Kopfüber. © Minbaad.dk

Viel beachtet war die Kenterung von Jakob Madsen, der mit seinem Dragonfly 28 schon kurz nach dem Start kopfüber ging. Er erklärt später, dass er die Limits wohl zu sehr gepuscht hat. Das ungereffte Groß verbunden mit dem gesetzten Gennaker war wohl zu viel für den starken Wind.

In einer Böe steckte das Boot die Bugspitzen in das Wasser und überschlug sich. So etwa muss es ausgesehen haben. Madsen konnte aber sofort gerettet werden. Die Bedingungen verhinderten ein schnelles Aufrichten des Bootes. Es soll aber inzwischen wieder aufrecht schwimmen.

Das Bild könnte in den nächsten Jahren als Symbol für die Regatta Bestand haben, bei der auch zahlreiche Boote aufgelaufen sind. Das Silverrudder Es ist definitiv eine Herausforderung, die 134 Meilen rund Füden schadensfrei zu überstehen. Aber dieser Reiz ist auch ein Großteil des Erfolgsgeheimnisses.

Dem Enthusiasmus der Teilnehmer soll dieser Vorfall keinen Abbruch getan haben. Und auch die Organisatoren wollen noch einmal die mögliche Meldezahl aufstocken. Nach 330 Schiffen gehen sie für 2016 von 440 aus.

Event Website Silverrudder

Dragonfly

Jakob Madsen auf seinem Dragónfly 28 kurz nach dem Silverrudder Start.© Minbaad.dk

 

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3 Kommentare zu „Silverrudder 2015: Film von der ultimativen Einhand-Herausforderung“

  1. avatar Harald Müller sagt:

    Mittlerweile ist auch die Trackeraufzeichnung online: http://www.silverrudder.com/en/live-tracking inkl. Speed, VMG und Abstand zum Ersten. Man kann dabei schön sehen, wer zwischen durch ein Problem hatte o.ä.

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  2. avatar wet rabbit sagt:

    der Tri schwimmt leider nicht mehr so richtig aufrecht, da bei der Bergung ein Schwimmer und der Mast zerstört wurden. Bild hier:
    https://www.baadnyt.dk/nyheder/naar-stenfiskere-bjaerger-baade

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  3. avatar Arwed sagt:

    ein Aufrichten mit Hahnepot über alle Klampen am mittleren Rumpf über das Heck wäre vermutlich die bessere Wahl gewesen. Aber das ist vom Schreibtisch aus leicht gesagt… Schade um das schöne Boot. Aber die Versicherung wird’s schon richten. Wichtig ist immer, dass niemandem etwas passiert.

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 4 Daumen runter 0

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