Star Sailors League: Kleen, Merkelbach, Buhl, Koy für Deutschland – live ab 18:30 Uhr

Star-Finale auf den Bahamas

Vier deutsche Segler kämpfen um Prestige, Punkte und die 40.000 Dollar Siegprämie. Startschuss für die Übertragung aus den Bahamas fällt um 19 Uhr.

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Das britisch-deutsche Duo gehört zu den interessantesten Paarungen beim SSL Finale. © SSL

Die Regatta der fünften Final-Auflage der Star Sailors League beginnt heute am 5. Dezember um 19 Uhr deutscher Zeit nur wenige Seemeilen entfernt vom Hauptquartier im Nassau Yacht Club in der Montagu Bucht. Im fünften Jahr in Folge hat sich eine mit Stars gespickte Flotte im kristallblauen Revier der Bahamas versammelt zum Kampf um den Titel der Star Sailors League 2017. Insgesamt wird das höchste Preisgeld von insgesamt 200.000 US-Dollar asgeschüttet. Die Sieger-Crew erhält 40.000 Dollar.

Der argentinische Finn-Segler Facundo Olezza zeigt die freie Pump-Technik bei der SSL auf dem Vorwind-Kurs. Damit haben physisch starke Quereinsteiger eine Chance:

Die prominent besetzte Teilnehmerliste weist 25 herausragende Mannschaften aus 15 Nationen auf. Unter ihnen sind neun der zehn Top-Skipper der Jahresrangliste der Star Sailors League und 16 eingeladene VIP-Teams aus verschiedenen Arenen des internationalen Segelsports.

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Frithjof Kleen könnte mit Paul Goodison am Steuer vorne mitspielen. © SSL

Insgesamt haben die Teilnehmer dieser Auflage bereits 23 olympische Medaillen gewonnen, darunter sieben Goldmedaillen. Im Feld finden sich Dutzende Weltmeister aus unterschiedlichsten Disziplinen von Olympia bis Offshore, Sieger aus Volvo Ocean Race, Louis Vuitton Cup und America’s Cup.

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Offshore-Legende Loick Peyron rechnet sich nicht viel aus im Starboot. © SSL

Zum ersten Mal sind auch Solo-Weltumsegler dabei. Die Star Sailors League fühlt sich durch die Teilnahme der beiden französischen Segellegenden Loick Peyron und Franck Cammas sehr geehrt.

Die Teilnehmer

Paul Goodison (GBR)                      Frithjof Kleen (GER)
Loick Peyron (FRA)                         Pascal Rambeau (FRA)
Francesco Bruni (ITA)                    Nando Colaninno (ITA)
Franck Cammas (FRA)                  Mark Strube (USA)
Torben Grael (BRA)                        Guilherme de Almeida (BRA)
Paul Cayard (USA)                          Phil Trinter (USA)
Robert Scheidt (BRA)                      Henry Boening (BRA)
Mateusz Kusznierewicz (POL)       Dominik Zycki (POL)
Freddy Lööf (SWE)                          Bruno Prada (BRA)
Ben Saxton (GBR)                            Steve Mitchell (GBR)
Oskari Muhonen (FIN)                   Johan Tillander (SWE)
Facundo Olezza (ARG)                    Juan Pablo Engelhard (ARG)
Xavier Rohart (FRA)                       Pierre-Alexis Ponsot (FRA)
Lars Grael (BRA)                              Samuel Goncalves (BRA)
Georgy Shadyuko (RUS)                 Alexander Zybin (RUS)
Jonathan Lobert (FRA)                   Fabian Pic (FRA)
Eivind Melleby (NOR)                     Joshua Revkin (USA)
Augie Diaz (USA)                             Austin Sperry (USA)
Hamish Pepper (NZL)                     Craig Monk (NZL)
Mark Mendelblatt (USA)                Brian Fatih (USA)
George Szabo (USA)                        Edoardo Natucci (ITA)
Diego Negri (ITA)                            Sergio Lambertenghi (ITA)
Philipp Buhl (GER)                          Markus Koy (GER)
Hubert Merkelbach (GER)             Arthur Lopes (BRA)
Ivan Kljaković Gašpić (CRO)           Ante Sitic (CRO)

 
Der britische Laser-Olympiasieger Paul Goodison ist erstmals auf einem Starboot im Einsatz, nachdem er zuletzt die herausragend besetzten Weltmeisterschaften der foilenden Motten zweimal in Folge gewinnen konnte. Gegensätzlicher als Motte und das 1911 konstruierte klassische Zweimann-Kielboot Star könnten Boote kaum sein.

Zu den schärfsten Konkurrenten im Kampf um den Finalsieg werden die Legenden der Star-Klasse zählen: Der fünfmalige olympische Medaillengewinner und Doppel-Olympiasieger Robert Scheidt, die Olympiasieger Freddy Lööf und Mateusz Kusznierewicz, Hamish Pepper, Mark Mendelblatt, Eivind Melleby, Xavier Rohart und die Vorschoter Bruno Prada, Frithjof Kleen (Berlin), Pierre Alexis Ponsot, Brian Fatih und Dominik Zycki – sie alle haben an den Olympischen Spielen 2012 teilgenommen.

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Kann Loof mit Scheidts ex Vorschoter Prada an alte Erfolge anknüpfen? © SSL

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Der letzte Star-Olmpiasieger Frederik Loof. © SSL

Dazu kommen die Brüder Torben und Lars Grael sowie Paul Cayard, Augie Diaz und George Szabo – auch sie starten mit dem goldenen Star im Segel, der Weltmeistern vorbehalten ist. Nicht zu vergessen Diego Negri und Francesco Bruni, die Italien im Starboot zu seiner olympischen Zeit furios vertreten haben.

Unter deutscher Flagge starten neben dem Berliner Starboot-Weltmeister Frithjof Kleen an der Seite von Olympiasieger Goodison Hubert Merkelbach aus Überlingen mit dem Brasilianer Arthur Lopez und – erstmals im Starboot-Einsatz – Laser-Vizeweltmeister Philipp Buhl aus Sonthofen mit Vorschoter Markus Koy aus Hamburg.
 
Das Team der Kommentatoren steht der Güte der Segler kaum nach: Doppel-Olympiasiegerin Shirley Robertson, America’s-Cup-Legende Peter Lester aus Neuseeland – die Stimme des Emirates Team New Zealand bei der letzten Cup-Auflage vor Bermuda, und die frühere amerikanische Nationalseglerin Kathleen Tocke werden die Finalrennen der Star Sailors League von Tag eins an in Regie von Anchorman Digby Fox kommentieren.

Alle Wettfahrten vom 5. bis zum 9. Dezember werden auf www.starsailors.com und auf der Facebook-Seite der Star Sailors League live übertragen. Zu sehen sein werden spannende Rennen in einem der spektakulärsten Reviere der Welt.
 
Event Website

 

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