Sterling Cup: Dänen siegen in der großen Zwölfer-Flotte – Alte Ladies aus der Luft

Schöne Schwestern

Am Wochenende haben wieder die Meter-Klassen den Anblick der Flensburger Förde veredelt. Besonders die große Zwölfer-Flotte stand im Blickpunkt. Videos aus der Luft zeigen die Faszination.

Erstmalig stand der Zwölfer KZ-7, auch bekannt unter dem Namen Kiwi-Magic, in den Fokus, der 1987 durch die Duelle mit Dennis Conner berühmt wurde. Der Däne Johan Blach  Petersen zeigte ihn erstmals bei einer Regatta in europäischen Gewässern, und nach einigen Anfangsschwierigkeiten segelte er der Flotte der traditionellen Zwölfer auch standesgemäß davon.

Sterling Cup, 12mR

On Board Perspektive vom berühmten Kiwi-Zwölfer. © Stefan Zeyse

Sieger in der Flotte der schönen Schwestern aus dem Traditions-Lager wurde Patrick Howaldt mit seiner dänischen Crew, der nach dem Erwerb von “Vim” 2014 nahezu unschlagbar ist. Der ehemalige US-Zwölfer hatte 1958 nur ganz knapp die interne Qualifikation gegen “Columbia” verloren, die souverän den America’s Cup verteidigte.

In Flensburg segelten die Dänen bei starkem Wind gut, zeigten aber zum Schluss durchaus Schwächen, die besonders Wilfried Beeck mit seiner “Trivia” ausnutzen konnte. Mit einem Sieg im letzten Rennen zog er auf den letzten Metern an seinem Freund Alexander Falk vorbei, der “Flica II” punktgleich auf Rang drei segelte.

Sterling Cup, 12mR

Matthias Grothues-Spork siegte bei der WM der 22er Schären. © Ulf Sommerwerck

Große Aufmerksamkeit erhielten auch die 22 Quadratmeter Schärenkreuzer, die ihren World Cup mit 17 der schlanken, schönen Klassiker bestritten. Sieger wurden Matthias Grothues-Spork mit seiner Crew Frank Kiesewalter und Kryszak Bernard vom Berliner Yacht-Club.

Ergebnisse Robbe & Berking Sterling Cup

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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