Vendée Globe: Schweizer segelt Umweg

Ungewöhnliche Erklärung

Der Kurs des jüngsten Vendée Globe Skippers Alan Roura aus der Schweiz (Porträt), ist etwas komisch. Er segelte so nahe zum brasilianischen Recife, dass man denken konnte, er sei eingeschlafen oder habe einen Schaden, der ihn zur Aufgabe zwinge.

Alan Rura

Alan Rura kurz vor dem Start zur Vendée Globe. © jean-marie-liot-dppi-vendee-globe

Nun hat er eine erstauliche Erklärung geliefert. Er habe ein kleine Problem mit der Kommunikationstechnik. Seine Antenne könne die Satelliten nicht finden. Er kommuniziere nur noch über Funk und das Iridium-Telefon, aber das sei beim Daten-Download viel zu langsam.

Roura holt sich bei Recifa Daten auf sein Boot.

Roura holt sich bei Recifa Daten auf sein Boot.

Es Fehle an Software, um die notwendigen Daten zu bekommen. Seit den Doldrums habe er keine Wetterinformationen mehr geladen und sei quasi blind gesegelt ohne irgendeine Art von Strategie entwickeln zu können.

Ich musste nah unter Land segeln, um mich dort in das lokale Netzwerk einzuwählen. Danach war es möglich wichtige Daten zu bekommen. Roura segelt mit dem 16 Jahre alten Boot, das sich Bernhard Stamm in seinem Garten gebaut hatte, zurzeit auf Rang 24.

 

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