Video: 45 Knoten vor Neuseeland beim Velux 5 Ocean Race

Kampf mit den Elementen

Das Velux-5-Ocean Race ist schwer vermittelbar. Unbekannte Einhandsegler kämpfen sich seit Oktober auf alten Open 60s um die Welt. Und da nun parallel die Barcelona World Racer deutlich professioneller auf neueren Booten der gleichen Klasse unterwegs sind, fristen die Velux Piloten nur ein Schattendasein.

Chris Stanmore-Major (rote Linie) musste auf seiner „Spartan“ auf einem abenteuerlichen Zickzack-Kurs gegen 45 Knoten Wind ankreuzen, um Wellington zu erreichen.

Die Tatsache, dass nur noch vier Boote im Rennen macht das Rennen nicht gerade aufregender. Zumal der Amerikaner Brad van Liew die zweite Etappe von Kapstadt nach Wellington (NZL) gut einen Tag vor dem Polen Zbigniew Gutkowski beendet hat, und der sogar zwei Tage vor dem Kanadier Derek Hatfield im Ziel war. Richtig Spannung kommt bei diesen Abständen nicht auf.

Aber man mag dabei vergessen, dass die Jungs ehrliche harte Arbeit abliefern. Sie brennen für ihre Leidenschaft. Denn es ist klar, dass sie für ihren Kampf keinen großen Lorbeeren erwarten können.

Chris Stanmore-Major auf seiner „Spartan“ kurz vor dem Ziel der zweiten Velux 5 Ocean Regatta in Wellington. © Velux 5 Oceans

Wie hart der Fight gegen die Elemente sein kann zeigt der Brite Chris Stanmore-Major auf seiner „Spartan“. Er benötigte sogar sechs Tage länger für die Etappe als der Dritte und bekam bei der finalen Anfahrt von Wellington noch einmal massiv auf die Mütze.

Er kreuzte Tage lang gegen einen brutalen Wind an und dokumentierte das Geschehen im Video. Hut ab vor solcher Zähigkeit.

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Carsten Kemmling

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