Volvo Ocean Race: Scallywag angekommen – Teams zeigen Solidarität für die Unglückscrew

"Unglaubliche Unterstützung"

Die Unglücksyacht Scallywag ist nach dem Tod von John Fisher sicher aber spät im brasilianischen Etappenhafen Itajai, wo heute das Inport-Race startet. Es wird ein Wettlauf gegen die Zeit.

Das Scallywag Team ist deutlich verspätet in Itajai angkommen. Die Überführungscrew musste mächtig Gas geben, um überhaupt die Strecke von Puerto Montt in Chile durch die Magellan Straße nach Brasilien zurückzulegen. Und nun ist nur noch Zeit bis zum Sonntag, um die dringend notwendigen Überholungsarbeiten zu leisten.

Das Inport-Race fällt deshalb für Scallywag aus. Das fällt für David Witt aber kaum ins Gewicht, den er liegt in dieser Wertung, die nur zum Auflösen von Gleichständen herangezogen wird, ohnehin abgeschlagen auf dem vorletzten Platz.

Nun zählt jede Minute, um das Schiff noch rechtzeitig vorzubereiten. Was sonst gut zwei Wochen dauert, muss nun in drei Tagen passieren. Deshalb haben sich die Teams zusammengeschlossen, um dem Volvo Ocean Race Familien-Mitglied zu helfen.

Schon jetzt ist das gebeutelte Team von der Solidarität überwältigt. “Alles läuft perfekt. Wir danken allen für ihre unglaubliche Unterstützung in dieser schwierigen Zeit”, heißt es bei Scallywag. Skipper David Witt hatte angekündigt, nicht aufgeben zu wollen.  “Wir alle sind verletzt, aber wir sind nicht raus!!” schreibt Witt weiter. Am 22. April startet die nächste Etappe Richtung Newport in den USA.

 


avatar

Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
Spenden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sicherheitsfrage (SPAM-Schutz): *